Allgemeine Berichte | 08.05.2019

Rheinische Apfelroute wird eröffnet

Der 120 Kilometer lange Radweg führt mitten durch drei Millionen Apfelbäume

Am 19. Mai wird die regionale Themenradroute der Region Rhein-Voreifel offiziell in Meckenheim eröffnet – Alle linksrheinischen Kommunen sind beteiligt

Mit dem Fahrrad durch Apfelplantagen, das ermöglicht die rheinische Apfelroute, die am 19. Mai in Meckenheim eröffnet wird.Foto: JOST

Meckenheim. Nordrhein-Westfalens größte Obst- und Gemüseanbauregion liegt in direkter Nähe der Bundesstaat Bonn und ist landschaftlich sehenswert eingebettet zwischen der Lebensader Rhein und den Höhenzügen der Eifel. Dort wird am 19. Mai in Meckenheim mit einem großen Fest die erste eigene Themenradroute der Region Rhein-Voreifel eröffnen: „Die rheinische Apfelroute“. Die Apfelroute soll die Region bekannter machen und Touristen anziehen, erklärte Alfters Bürgermeister Schumacher in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Rhein-Voreifel-Touristik (RVT) jetzt bei einer Pressekonferenz im Meckenheimer Rathaus.

Nicht weniger als drei Millionen Apfelbäume stehen im linksrheinischen Teil des Rhein-Sieg Kreises, daher sei es naheliegend, den Apfel auch als Symbol für eine neue Themenradroute auszuwählen. So wird die Frucht künftig abenteuerlustigen Radfahrern den Weg quer durch den linksrheinischen Teil des Rhein-Sieg-Kreises zeigen. Auf 120 Kilometern führt die „Apfelroute“ durch Wachtberg, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal, Alfter und Bornheim. Mit einem bunten Rahmenprogramm eröffnet die Rhein-Voreifel Touristik zusammen mit der Stadt Meckenheim am 19. Mai die neue Radroute. Bei Speis und Trank, gute Laune und Live-Musik stellen sich von 9:30 bis 18 Uhr zahlreiche Akteure aus der Region vor. Los geht es mit einer Fahrradsegnung und einem Grußwort von Meckenheims Bürgermeister Bert Spilles, es schließen sich vielfältige Aktionen für Jung und Alt an: Geführte Radtouren, Gewinnspiele, spannende Ausstellungen, Bühnenprogramm und viele Informationen zur neuen Radroute und den beteiligten Kommunen werden vor Ort präsentiert.

Verkaufsoffener Sonntag in Meckenheim

Im Rahmen der Eröffnung der Radroute findet außerdem ein verkaufsoffener Sonntag in Meckenheim statt. In der Meckenheimer Altstadt im Bereich der Hauptstraße von der Einmündung Kölnstraße bis zur Einmündung Merler Straße haben die Geschäfte von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Eine Radtour lässt sich so entspannt mit einem Einkaufsbummel verbinden.

Die „rheinische Apfelroute“ bietet ab der Eröffnung allen Radfahrern die Möglichkeit, auf 120 Streckenkilometern die regionale Kulturlandschaft und Landwirtschaft zu erleben. Deren Schönheit und Vielseitigkeit zeigt sich in allen Kommunen der Region: Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg. Zahlreiche Hofläden, Hofcafés, Restaurants und Beherbergungsbetriebe bieten unterwegs die Möglichkeit, einzukehren und zu verweilen. So kann das größte Obst- und Gemüseanbaugebiet NRWs nicht nur vom Fahrrad aus, sondern mit allen Sinnen erlebt werden.

Die Themenradroute führt über verkehrsarme und gut asphaltierte Wege – vorbei an blühenden Obstplantagen, saftigen Gemüsefeldern sowie kleinen und großen Obsthöfen. An der Hauptroute der rheinischen Apfelroute entstehen bis 2020 neben zahlreichen neu gestalteten Rastplätzen insgesamt 12 attraktive Erlebnisstationen, an denen Informationen zur regionalen Landwirtschaft und Kulturlandschaft informativ und spielerisch an die Gäste, insbesondere an Familien mit Kindern, vermittelt werden.

Apfellogo mit grünem Blatt auf weißem Hintergrund leitet

Entlang der Strecke wird der Radfahrer durch das Apfelroutenlogo mit grünem Blatt auf weißem Hintergrund geleitet. Jeder Radfahrer kann so einfach dem Apfel folgen und dabei die Landschaft und ihre Reize entspannt genießen. Ehrgeizige Radler, denen 120 km nicht weit genug sind, können sich auf den sechs Ortsrunden von jeweils etwa 15 bis 40 Kilometern Länge, die die Apfelroute ergänzen, austoben. Dort werden noch einmal gezielt einzelne lokale Sehenswürdigkeiten und attraktive Aus-, An- und Fernblicke angefahren. Gefördert wird das Projekt „Die rheinische Apfelroute“ durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Dabei sollen insbesondere die kleinen und mittleren Unternehmen der Region durch den Ausbau touristischer Infrastruktur profitieren. Deshalb stehen die Verbesserung der touristischen Wertschöpfung, die Profilierung der Region Rhein-Voreifel sowie die qualitative und quantitative Aufwertung des touristischen Angebotes im Vordergrund. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf rund 576 000 Euro. 80 Prozent davon kommen aus dem Förderfonds, 115 000 Euro zahlt die RVT.

Am Eröffnungstag am 19. Mai bieten alle Ortsgruppen des ADFC Bonn/Rhein-Sieg Radtouren auf der Route an. Die einzelnen Gruppen starten in Alfter um 11 Uhr am Herrenwingert, in Bornheim um 10 Uhr am Peter-Fryns-Platz, in Rheinbach um 10 Uhr am Parkplatz vor dem Bahnhof, in Swisttal um 10 Uhr am Fronhof in Heimerzheim und in Wachtberg-Berkum um 10.30 Uhr am Schwimmbad. Auch von Meckenheim aus organisiert der ADFC drei verschiedene Touren. Weitere Infos und Karten ab Mitte Mai auf www.apfelroute.nrw. JOST

Mit dem Fahrrad durch Apfelplantagen, das ermöglicht die rheinische Apfelroute, die am 19. Mai in Meckenheim eröffnet wird.Foto: JOST

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