Allgemeine Berichte | 28.02.2024

Workshop „Corona-Spätfolgen bei GrundschülerInnen“

Die Folgen der Corona-Pandemie überwinden

Olga Scott (1.v.l.) und Dr. Desiree Bender (3.v.r.) freuten sich sehr über das erfolgreiche Seminar.  Foto: Linda Gerl

Neuwied. Mehrere Lockdowns mit Schulschließungen, gesellschaftlichen Spannungen und diversen Ängsten bis hin zu familiären Belastungen sind nur einige Herausforderungen, mit denen man in den vergangenen Zeiten und nun in der Folge der Pandemie umgehen musste. Im Besonderen galt es für die Schulen, das Recht auf Bildung zu garantieren und gleichzeitig die Gesundheitsvorsorge nicht aus dem Blick zu verlieren. Ganz besonders belastet waren während der Corona-Zeiten demnach die Kinder und Jugendlichen in ihrer gesunden Entwicklung.

Pandemie hat Langzeitfolgen

Der COPSY Studie, die die seelischen und psychischen Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche während der Pandemie untersuchte, lässt sich entnehmen, dass sich die seelischen und psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen bereits nach der ersten Welle verdoppelt haben. Die Auswirkungen bemerken nicht nur die pädagogischen Fachkräfte und Eltern, sondern auch die Lernpaten des Caritasverbandes Rhein Wied-Sieg sehr deutlich: Verrohung durch übermäßigen digitalen Medienkonsum, Schulangst, Defizite in Konfliktsituationen und beim Aufbau sozialer Kontakte, die Bewältigung sozialer Konflikte mit Gleichaltrigen mithilfe konstruktiver Strategien, emotionale Überforderungszustände, Lernstandlücken aufgrund fehlender schulischer Unterstützung während der Lockdowns, und vieles mehr.

Was benötigen die Lernpaten angesichts dieser Herausforderungen, um Kinder auf deren Weg zu einem selbstbestimmt lebenden und für sich und die Gesellschaft Verantwortung tragenden Individuum zu begleiten? Wie gelingt es den Erwachsenen, Kinder, die unter den Folgen von Corona noch immer leiden, konstruktiv und menschlich zu begleiten, um ihnen einen sicheren Raum für ihre gelingende und gesunde Entwicklung hin zu ihrer ganz eigenen Potenzialentfaltung zu ermöglichen? Und was brauchen Kinder für ihre gesunde Entwicklung, um die Entwicklungsrückstände aufzuholen und um Entwicklungsschritte sukzessive nachzuholen?

Im Workshop „Corona-Spätfolgen bei GrundschülerInnen“ stellte die Referentin, Dr. Desiree Bender gemeinsam mit TeilnehmerInnen diese Fragen und erarbeite stimmige Antworten. Es fand ein Dialog bezüglich der eigenen Herausforderungen als Lernpaten statt. Dieses Seminar ermöglichte den Teilnehmenden, durch den intensiven Austausch miteinander ins Gespräch zu kommen und voneinander zu lernen.

Lernpate werden

Lernpate oder Patin kann prinzipiell jeder werden, der gerne ehrenamtlich mit Kindern arbeitet und sich vorstellen kann, wöchentlich mindestens zwei Stunden mit einem Kind in der Schule zu verbringen. Weitere Infos gibt es unter https://www.caritas-neuwied.de/kjh_lernpaten.htm.

Falls man sich für das ehrenamtliche Engagement im Lernpatenprojekt interessiert, kann man sich gerne direkt werden an: Caritasverband Neuwied, Olga Scott, Tel. (01 51) 61 97 02 06, info@lernpaten-kreis-neuwied.de oder Kreisjugendamt Neuwied, Simone Höhner, Tel. (0 26 31) 80 34 42, simone.hoehner@kreis-neuwied.de.

Olga Scott (1.v.l.) und Dr. Desiree Bender (3.v.r.) freuten sich sehr über das erfolgreiche Seminar. Foto: Linda Gerl

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