Die Kempenicher Geschichte im Detail
Kempenich. Das nächste Treffen des Arbeitskreises „Kempenicher Ortsgeschichte“ findet Dienstag, 10.03.2026, um 18.00 Uhr, im Gasthof Bergweiler statt.
Die Landwirtschaft mit Hausmarken aus dem 17/18. Jahrhundert und der Flurbereinigung ab 1956 im Blickpunkt
Die Haus- und Hofmarken (Grundlage Oliver Schüller „Zwischen Hoher Acht und Laacher See“) in der zweiten Hälfte des 17 Jahrhunderts bzw. bis ca. 1820 waren persönliche Kennzeichen des Eigentums, aber auch rechtsverbindliche Zeichen, anstelle der Unterschrift, für den größten Teil der Bevölkerung, die des Lesens und Schreibens unkundig war. Die Hausmarken waren, wie auch die Wappen, als Sippenzeichen erblich. Sie waren in ihrem Ursprung ehemals reine bäuerliche Hofmarken. Weitere Thema dazu sind die Landwirtschaftliche Entwicklung ab 1921 und die Flurbereinigung ab 1956. Bei den Stammbäumen um 1700 gibt es etliche Namen die Geschichte geschrieben haben bzw. heute noch am Werk sind. Bei Neisse denkt man u.a. an „Kiddel“, bei Geulig an „Paul“ und Hück“, bei Mannebach an „Spillmanns“ und bei Noe an „Sompe“. Anekdoten sind vielfältig vorhanden, zumal auch noch ein Name nicht genannt wird. Im zweiten Teil geht es u.a. um Ereignisse aus den Jahren 1956-1959 und die Neugründung des JGV 1968 und im gleichen Jahr der Anfang der Firma Reifen-Radermacher, die heute noch deutschlandweit tätig ist. Es ist kaum zu glauben, dass die ehemaligen Firmenbesitzer die gleichen Geburtsdaten haben wie das ehemalige englische Königspaar. Ein spannender Abend erwartet uns.
