Zum zweiten Mal bot Fachmesse Beratungsmöglichkeiten und Infos
Die „Vocatium“ zog 1830 Schüler an
41 Aussteller informierten Jugendliche über Ausbildung und Studium
Koblenz. „Vocatium“ nennt sich die zweitägige Messe für junge Leute in der Koblenzer Rhein-Mosel-Halle. „Vocatium“ ist Lateinisch und bedeutet so viel wie „der Ruf“. Insgesamt 3160 Schüler aus 26 Schulen hatte die Koblenzer Niederlassung des Instituts für Talententwicklung Berlin (Ift) seit Mai eingeladen. Dem Ruf gefolgt waren knapp 1830 Jugendliche, die sich verbindlich angemeldet hatten, um sich auf der Messe von Personalleitern und Firmenvertretern für ihr Studium oder beruflichen Einstieg beraten zu lassen.
„Bei dieser zweiten Fachmesse für Ausbildung in Koblenz hatten wir gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 100 Prozent“, freut sich Tina Thewalt von der Ift-Niederlassung in Koblenz.
41 Unternehmen, Institutionen sowie Fach- und Hochschulen standen den jungen Leuten zwei Vormittage und halbe Nachmittage für Informationen und Beratungen bereit.
„Die intensive Vorbereitung führte bei der Messe zu qualitativ hochwertigen Gesprächen zwischen Schülern und Ausstellern. Wenn die jungen Leute gezielt bei den Unternehmen sind, ist das viel effektiver, als wenn sie einfach so über die Messe gehen“, betonte Tina Thewalt.
Knapp 4500 Beratungsgespräche
So wurden rund 4500 passgenaue verbindliche Beratungsgespräche (von je 20 Minuten) mit den Ausstellern arrangiert. Parallel zu den Gesprächen fanden viele abwechslungsreiche Vorträge und Workshops rund um das Thema Berufs- und Studienorientierung statt. Von den 26 angemeldeten Schulen waren neun Gymnasien, vier
Integrierte Gesamtschulen, neu Realschulen plus, drei Berufsbildende Schulen und eine Waldorfschule dabei.
Interessante Berufswünsche
Von den rund 1830 Schüler/innen, die sich bei der „Vocatium“ informierten und beraten ließen streben 65 Prozent das Abitur bzw. Fachabitur, 26 Prozent die Mittlere Reife und neun Prozent die Berufsreife an. Die meisten Gesprächswünsche gab es zu bei den Studienfächern den Themen Medizin, Psychologie sowie Work and Travel und Soziale Arbeit. Bei den Ausbildungsberufen waren es Bauzeichner, Kfz-Mechatroniker und Medizinischer Fachangestellter.
HEP
Auch die Koblenzer Stadtverwaltung hatte einen eigenen Stand.
