Allgemeine Berichte | 20.02.2020

Eifelverein Andernach

Die Wanderfreunde umrundeten die Insel Niederwerth

Die Wanderfreunde erfreuten sich an einer informativen Hochwasserwanderung.Foto: privat

Andernach. Fast vergleichbar mit dem Auszug der Israeliten aus Ägypten und dem Durchschreiten des Roten Meeres, so wanderten die Wanderfreunde des Eifelvereins Andernach mitten im Hochwasser auf der Insel in Niederwerth. Für die Anwohner aus Andernach und Weißenthurm war das Hochwasser kaum sehenswert, aber für die Wanderfreunde aus dem Umland. Niederwerth ist eine eigenständige Ortsgemeinde mit rund 1.300 Einwohnern und eine Binneninsel im Rhein. Während Niederwerth bewohnt ist, ist die dazugehörige Nachbarinsel Graswerth ein unbewohntes Naturschutzgebiet. Durch Grabfunde ist nachgewiesen, dass die Insel schon im achten Jahrhundert besiedelt war. Das Kloster entstand erst im 13. Jahrhundert.

Besonders ist die Insel für den Gemüse-, Erdbeer- und den Spargelanbau bekannt und berühmt, was sie ebenfalls dem Hochwasser zu verdanken hat. Die Wanderfreundin Helga Bourquain bedankte sich im Namen aller Teilnehmer bei den Wanderführern Heidi Allscher, Winfried Berlin und Maria Zimmermann für diesen schönen Wandernachmittag. Mehr Aktivitäten des Eifelvereins Andernach können auch durch das Vereinsheft in Erfahrung gebracht werden. Dieses ist kostenlos im Touristikzentrum neben Geysirgebäude in Andernach, Konrad-Adenauer- Allee 40 erhältlich. Die Homepage findet man unter www.eifelverein-andernach.de. Außerdem erteilt der 1. Vorsitzende Gabriel Riehl gerne Auskunft unter Tel. (0 26 01) 9 11 73 60.

Die Wanderfreunde erfreuten sich an einer informativen Hochwasserwanderung.Foto: privat

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