Allgemeine Berichte | 21.12.2016, 11:20 Uhr

Berufskollegs und Förderschulen sollen neu modernisiert werden

Digitalisierungsoffensive an kreiseigenen Schulen beschlossen

PC-Systeme, Drucker, interaktive Tafeln und W-LAN

Rhein-Sieg-Kreis. Der Kreistag hat in seiner aktuellen Sitzung eine Digitalisierungsoffensive für die kreiseigenen Schulen beschlossen. Hintergrund: aufgrund von angekündigten Förderprogrammen der Landes- und der Bundesregierung („Gute Schule 2020“ und „DigitalPakt#D“) werden dem Rhein-Sieg-Kreis voraussichtlich für die Jahre 2017 bis 2020 für seine Schulen rund 14 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung stehen, im Rahmen von „Gute Schule 2020“ sind das jährlich rund 3,6 Millionen Euro. Die Fördermittel sollen für die Verbesserung der baulichen und digitalen Infrastruktur zur Verfügung stehen. Die Kreisverwaltung hat für die Optimierung der informationstechnischen Ausstattung der Kreisschulen ein umfangreiches Medienentwicklungskonzept erarbeitet. „Mit dem beschlossenen Medienentwicklungskonzept 2020 sollen die kreiseigenen Schulen zukunftsfest gemacht werden. Hierzu gehört der Breitbandausbau ebenso wie moderne Informationstechnologie; über vier Millionen Euro werden in den nächsten vier Jahren allein in diesem Bereich investiert. Zehn Millionen Euro fließen in die Sanierung und Modernisierung des Carl-Reuther-Berufskollegs in Hennef“, erläutert Thomas Wagner, Schuldezernent des Rhein-Sieg-Kreises, die vorgesehene Mittelverwendung und fügt weiter an: „Wir sind dem Kreistag für seine zukunftsweisende Entscheidung, die Digitalisierung als bildungspolitischen Schwerpunkt zu setzen, dankbar. Ein Kompliment geht an die Schulverwaltung des Hauses, die in komplexen technischen Themen und interdisziplinären Abstimmungsprozessen in Windeseile ein Medienentwicklungskonzept vorgelegt hat, das den modernen digitalen Erfordernissen unserer Schulen in Kreisträgerschaft gerecht wird.“ So werden sich die Schülerinnen und Schüler ebenso wie die Lehrkräfte der vier Berufskollegs, der acht Förderschulen und der Astrid-Lindgren-Schule für Kranke in Trägerschaft des Rhein-Sieg-Kreises über den Breitbandausbau für ihre Schulgebäude freuen können. Mit dem Bau und der Einrichtung eines Rechenzentrums für alle kreiseigenen Schulen soll das Risiko des Ausfalls von technischen Komponenten minimiert und die Sicherheit aller Daten maximiert werden. Das Rechenzentrum wird darüber hinaus den Betrieb der an vielen Schulen vorhandenen großen technischen Infrastrukturen in besonders wirtschaftlicher Form ermöglichen. Wegen einer bevorstehenden technischen Umstellung bei den Telefonnetzbetreibern müssen außerdem alle Telefone auf digitale Technologie umgestellt und an einen zentralen Telefonserver angeschlossen werden. Dies ermöglicht einen deutlich wirtschaftlicheren Betrieb. Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Ausstattung aller kreiseigener Schulen mit informationstechnischer Infrastruktur. Berufskollegs und Förderschulen sollen mit modernen PC-Systemen, Druckern, interaktiven Tafeln und mit W-LAN ausgestattet werden. „Der Einsatz von interaktiven Medien, wie Activeboards und Deckenbeamer, soll es den Lehrkräften ermöglichen, den Schülerinnen und Schülern Unterricht auf dem aktuellen Stand der Informationstechnologie zu bieten“, erläutert Thomas Wagner die Maßnahmen des Medienentwicklungskonzepts. Pressemitteilung

des Rhein-Sieg-Kreises

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