Allgemeine Berichte | 20.01.2022

Altgesellenverein Ringen zeigt sich spendenfreudig

Don-Bosco-Schule und Levana-Schule erhalten jeweils 2500 Euro für den Wiederaufbau

Die beiden Förderschule in der Sankt Pius-Straße in Bachem waren von der Starkregenkatastrophe zerstört worden - Schüler sind derzeit auf mehrere andere Schulen verteilt

Der Altgesellenverein Ringen spendete aus dem Erlös der Kirmes jeweils 2500 Euro an die Fördervereine der Don-Bosco-Schule und der Levana-Schule, deren Gebäude in der Sankt Pius-Straße in Bachem bei der Starkregenkatastrophe zerstört wurden. Foto: JOST

Kreisstadt/Ringen. Mit großzügigen Spenden in Höhe von jeweils 2500 Euro unterstützte der Altgesellenverein Ringen die beiden Förderschulen Don Bosco und Levana in der Kreisstadt. Es handele sich dabei um den Erlös aus der Kirmes in Ringen sowie aus einem Spendenschwein, das dort ebenfalls für den guten Zweck aufgestellt war. Die Mitglieder des Vereins hatten die Summe noch einmal aufgerundeten, sodass die Vorsitzenden der beiden Fördervereine sich über eine willkommene Unterstützung in einer schwierigen Zeit freuen konnten. Steffen Hudasch, der Vorsitzende des Fördervereins der Levana-Schule, nahm den Spendenscheck gemeinsam mit der Schulelternschaft-Vorsitzenden Charlotte Schön und ihrer Stellvertreterin Anika Schlaud sowie der pädagogischen Fachkraft Judith Velten entgegen. Für die Don-Bosco-Schule freute sich die Fördervereins-Vorsitzende Annette Masanneck über die Spende.

Das Geld soll für den Wiederaufbau der beiden Schulen verwendet werden, waren sich die Fördervereins-Vorsitzenden einig. Derzeit sind die beiden Förderschulen nach der Flutkatastrophe vom 14. Juli nicht mehr nutzbar, und es sei auch noch nicht klar, wie es mit den Schulgebäuden am bisherigen Standort in der Sankt Pius-Straße in Bachem weitergehe. Es müssten noch Gutachten eingeholt werden, die die Hochwassersicherheit am jetzigen Standort in unmittelbarer Nähe zur Ahr untersuchen und auch Evakuierungspläne den Fall eines künftigen Hochwasserereignisses erarbeiten sollen. Erst dann sei klar, ob am jetzigen Standort ein Wiederaufbau erfolge oder ob die beiden Schulen an einem anderen Standort neu errichtet werden.

Zusammenführung an Containerstandort in Planung

Bis dahin sind die Schüler der beiden Förderschule auf andere Schulen verteilt. So werden die Kinder der Levana-Schule derzeit in der Landesblindenschule und in der Christiane-Herzog-Schule in Neuwied unterrichtet. Die Kinder der Don-Bosco-Schule sind auf die Nürburgring-Schule in Wimbach, die Janusz-Korczak-Schule in Sinzig und die Burgweg-Schule in Burgbrohl verteilt, wo sie teils in Klassenräumen und teils Containern unterrichtet werden. Hier sei allerdings eine Zusammenführung in einem Containerstandort in der Kreisstadt in Planung, die Container seien schon bestellt.

„Unserer Auffassung nach sind diese beiden Schulen bei der bisherigen Bewältigung der aus der Flutkatastrophe resultierenden Probleme im Vergleich zu den größeren kreiseigenen Schulen vernachlässigt worden“, begründete der Altgesellenvereins-Vorsitzende Andreas Kunze die Auswahl der beiden Schulen. Er wurde bei der Spendenübergabe von den Vereinsmitgliedern Jörg Willms, Frank Ritter, Marc Ramershoven und Patrick Plath begleitet.- JOST -

Der Altgesellenverein Ringen spendete aus dem Erlös der Kirmes jeweils 2500 Euro an die Fördervereine der Don-Bosco-Schule und der Levana-Schule, deren Gebäude in der Sankt Pius-Straße in Bachem bei der Starkregenkatastrophe zerstört wurden. Foto: JOST

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