Erfolgsbilanz 2025: Die Feuerwehr Weißenthurm zieht Resümee
Ehrenamt in Aktion: Ein Rückblick auf das Jahr der Feuerwehr Weißenthurm
Weißenthurm. Kürzlich fand der Jahresrückblick der Feuerwehr Weißenthurm statt.
Der Tag begann mit der Teilnahme an der heiligen Messe in der katholischen Kirche, die anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Jugendfeuerwehr Weißenthurm stattfand, das im September gefeiert wird.
Danach versammelten sich die Feuerwehrleute in der Feuerwache am Stierweg zur Jahreshauptversammlung der Feuerwehr und zur Mitgliederversammlung des Feuerwehr-Fördervereins e.V.
Wehrführer Torsten Schnack berichtete, dass die Feuerwehr im Jahr 2025 zu 140 Einsätzen alarmiert wurde, was insgesamt 1.133 Einsatzstunden bedeutete. Die Statistik verzeichnete 61 Brandeinsätze und 79 Hilfeleistungen, wobei der Juli mit 16 Einsätzen am intensivsten war. Schnack betonte die Bedeutung des Ehrenamts und der Teamarbeit: „Das Jahr 2025 hat wieder gezeigt, dass das Ehrenamt erneut in einem hohen Maße gefordert war. Die Teamleistungen steht hier, wie immer, an erster Stelle.“
Regelmäßige Aus- und Weiterbildungen sind für eine gut aufgestellte Feuerwehr unerlässlich. Die Mitglieder nahmen an 80 Ausbildungseinheiten und zehn technischen Diensten teil, was in Summe 2.697 Übungsstunden ergab. Hinzu kamen 1.050 Ausbildungsstunden, die durch Lehrgänge und Seminare auf Kreisebene und an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzakademie des Landes Rheinland-Pfalz in Koblenz sowie durch das Ablegen von Führerscheinen, etwa für Lastkraftwagen, stattfanden.
Zum Stichtag 31. Dezember war die Feuerwehr Weißenthurm personell mit 48 Mitgliedern, darunter zwei Frauen, gut aufgestellt. Jugendfeuerwehrwartin Sarah Gerolstein präsentierte die Nachwuchsarbeit. Die Jugendfeuerwehr zählte 15 Mitglieder, drei davon Mädchen, und traf sich zu 28 Übungsterminen, was 56 Gesamtübungsstunden ergab. Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung legte Gerolstein Wert auf die Teilnahme an städtischen Veranstaltungen wie dem Proppertag, dem Kirmesbaumstellen und dem Sankt Martin-Umzug. Besonders gut kam der Verkauf von selbstgemachtem Chili Con Carne auf dem Weihnachtsmarkt an. Ein Highlight war die Teilnahme am Kreisjugendfeuerwehrzeltlager in Macken.
Thomas Przybylla, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Weißenthurm, hob in seiner Begrüßung die starken Investitionen in die Feuerwehr hervor. Johannes Juchem, Bürgermeister der Stadt Weißenthurm, bedankte sich besonders für die Nachwuchsarbeit. Beide Bürgermeister drückten ihren Dank an die Ehrenamtlichen der Feuerwehr aus. Auch Marco Ihrlich, stellvertretender Wehrleiter, sprach seinen Dank aus. Dank der Zugehörigkeit zur Freiwilligen Feuerwehr, absolvierter Lehrgänge und Engagement im Einsatzdienst konnte Bürgermeister Przybylla zahlreiche Ernennungen und Beförderungen vornehmen.
Im Anschluss fand die Mitgliederversammlung des Feuerwehr-Fördervereins e.V. statt. Kassierer Thomas Armbrustmacher berichtete über die positive finanzielle Entwicklung des Vereins und hob die steigenden Mitgliederzahlen hervor. Die Kassenprüfer Dirk Breitbach und Michael Zeyen bestätigten eine ordnungsgemäße Kassenführung, und die Versammlung entlastete den Vorstand.
Zum Abschluss der Veranstaltung dankte Wehrführer Torsten Schnack allen Feuerwehrmitgliedern für ihren Einsatz im Jahr 2025. Der Tag klang bei Chili Con Carne in geselliger Runde aus. BA
Der Vorstand des Feuerwehr-Förderverein e.V. Weißenthurm: Sarah Gerolstein (Jugendfeuerwehrwartin), Niklas Lemler (Atemschutzgerätewart), Thomas Armbrustmacher (Kassierer), Patrick Moog (Feuerwehrgerätewart), Michael Breitbach (2. Vorsitzender), Torsten Schnack (Vorsitzender), Lukas Zeyen (Beisitzer), Eric Brüning (Geschäftsführer), Tommy Gonsior (stellv. Geschäftsführer) und Lisa Fachbach (Beisitzerin). Foto: Kalengisch Media
Die Beförderten und Geehrten Kameraden nach der Jahreshauptversammlung zum gemeinsamen Gruppenfoto mit Thomas Przybylla (VG-Bürgermeister), stellv. Wehrführer Michael Breitbach, Stadtbürgermeister Johannes Juchem, stellv. Wehrleiter Marco Ihrlich und Wehrführer Torsten Schnack. Foto: Kalengisch Media
