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ASV-Jugend feiert Jahresabschluss

Ehrung der Jugendvereinsmeister

16.01.2018 - 08:46

Waldorf. Im Beisein des 1. Vorsitzenden Hermann Schmitt feierte die Juniorenabteilung des in Sachen aktiver Jugendarbeit sehr erfolgreichen Angelsportvereins Waldorf 1981 e.V. kürzlich ihren traditionellen Jahresabschluss im Vereinsheim in der Eulengasse. Organisiert hatte die Feier wie in den vergangenen Jahren der ASV-Jugendwart Guido Mertlich. Im Mittelpunkt stand wie immer die Ehrung der Vereinsmeister. Schon seit weit über 30 Jahren haben es sich die Waldorfer Petrijünger zur Aufgabe gemacht, interessierte Jugendliche qualifiziert in der Angelfischerei auszubilden. Dabei steht entgegen der landläufigen Meinung nicht etwa der Fischfang im Fokus der Ausbildung. Vielmehr hat es sich der Verein zur Aufgabe gemacht, den Kindern und Jugendlichen mit Freude und Spaß Verantwortung für die Natur im Allgemeinen und ihre unmittelbare Umwelt rund um Waldorf nahe zu bringen. „Schützen durch Nutzen“ - so lautet der Grundsatz, den die Waldorfer Petrijünger jetzt schon seit Jahrzehnten unzähligen Kindern und Jugendlichen erfolgreich vermittelt haben. „Heutzutage nimmt ja kaum noch ein Erwachsener seine Umwelt, also die Tier- und Pflanzenwelt seiner unmittelbaren Umgebung, bewusst wahr. Und das gilt umso mehr für unsere Kinder und Jugendlichen, deren Wissen über die ökologischen Zusammenhänge in der Natur und die heimische Flora und Fauna leider gegen Null geht. Dagegen wollen wir unbedingt etwas tun. Und das machen wir mit unseren bescheidenen Mitteln durchaus mit Erfolg. Jedes Kind, das im Rahmen unserer Ausbildung sieht und lernt, welche Tiere im und am Vinxtbach leben, von Zuckmückenlarven bis zur Wasseramsel, von Bachschmerlen bis zum Eisvogel, von Mühlkoppen bis zur Bisamratte, von der Köcherfliegenlarve bis zur Libelle, von der Bachforelle bis zum Fischreiher, vom Grasfrosch bis zur Sumpfdotterblume, von Laichkräutern und Schwimmblattpflanzen bis zu Molchen, Muscheln oder Schnecken und wer etwas darüber erfährt, wie alle diese Dinge mit dazu beitragen, dass wir in unserem schönen Vinxtbachtal noch in einer halbwegs intakten Umwelt leben dürfen, der wird vieles bestimmt nicht mehr für so selbstverständlich erachten, wie das manche Erwachsene leider heute tun“, sagt ASV-Vorsitzender Hermann Schmitt nicht ohne Stolz. Und getreu ihrem Motto zählten auch 2017 wieder Aktivitäten wie die aktive Teilnahme an Säuberungs- und Renaturierungsmaßnahmen in und um den heimischen Vinxtbach sowie das spielerische Kennenlernen der heimischen Fauna und Flora rund um Waldorf zum Jahresprogramm der Vereinsjugend des ASV Waldorf. Spielerisch ging es dann auch nach dem gemeinsamen Pizza-Essen und der Siegerehrung im Vereinsheim zu. Mit großem Eifer maßen sich die Junioren im Ballon-Darts, bei dem dieses Mal wiederum für alle tolle Tombola-Preise zu gewinnen waren und in anderen Spielen.


Pokale für die Junioren-Meister


Aus der Hand des ASV-Vorsitzenden erhielten schließlich die Siegerinnen und Sieger der Junioren-Meisterschaft 2017 ihres Pokale. Auf den Plätzen 2 bis 5 reihten sich, Florian Heinen (Auf Wallers), Alban Mertlich, Jonas Frömbgen und Benedict Weber (alle Waldorf) ein. Für Florian Heinen, der erst zum Jahresbeginn 2017 mit dem Angeln begonnen hatte, bedeutet der zweite Platz natürlich einen Riesen-Erfolg, den er nach Aussage seines Jugendwarts in erster Linie seinem großen Ehrgeiz und seinem Fleiß zu verdanken hat. Vielleicht noch ein wenig höher einzuschätzen ist aber die Leistung von Lisa Braun aus Gönnersdorf, die sich als erst zweite ASV-Amazone hoch verdient die Jugendvereinsmeisterschaft nach Wettkämpfen in Holzwiesen, Bölingen, Bad Breisig und Dernau (2x) sicherte. Leider konnte sie krankheitsbedingt nicht an der Jahresabschlussfeier teilnehmen. Deswegen wurden ihr der Sieger- und der Wanderpokal im Beisein ihrer Schwester und ihrer Eltern von Jugendwart Guido Mertlich zuhause in Gönnersdorf überreicht. WK

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Kommentare
juergen mueller:
Na und. soll die Fähe Spargel fressen? Deutschland, ein Land der Dichter u. Denker (wäre wünschenswert) u.ein Meister in der Vergabe von Titeln. Großkarnivorenbeauftragter (Karnivoren, so werden FLEISCHFRESSER - wie z.B. der Wolf bezeichnet). Was für ein Titel. Ohne seine (sogar genetische) Probeentnahme vom Kadaver des Reh`s wäre eine Laboranalyse vielleicht nicht möglich gewesen u. man hätte den bösen Wolf nicht als Wiederholungstäter ausfindig machen können. Denn das ist wichtig für die Analyse, dass er bzw. sie im gleichen Gebiet gerissen hat, was ja auch gleich auf sein Bleiben schließen lässt, was CDU-RÜDDEL gleich in seiner Beurteilung der Wolfslage bestärkt:"Gefährdungsstufe für Zweibeiner - Der/Die muss weg", denn das reicht schon aus, um von einem/r "auffälligen" Wolf/Wölfin auszugehen. Es kann auch nicht sein, dass u.U. jeden Monat ein Wild gerissen wird - März u.April hatten wir ja schon. Der erwünschte Informationsaustausch (wäre er denn immer so) kommt also in Gang.

„Ich werde nicht schweigen“

juergen mueller:
Herr Kirsch,Danke für Ihren Artikel u.Ihre Zivilcourage,die in unserer Gesellschaft nicht (mehr) selbstverständlich ist. Vielmehr werden solche Aktionen von der Bevölkerung nicht als problematisch angesehen,ebenso wie die Verkennung der Tatsache,dass aus vielerlei Gründen solche Aktionen (neben vielen anderen) eine Generation anspricht,die von Frust, Unlust, Arbeits-,/Perspektiv- u.Respektlosigkeit geprägt ist,was sich in sinn- u.intelligenzlosen Aktionen widerspiegelt bis hin zur Gewaltbereitschaft.Alles schon dagewesen.Darüber zu spekulieren,ob dies eine False Flag = Falsche Flagge-Aktion (wir sind immer noch in DEUTSCHLAND) irgendeines rechtspopulistischen Haufens war oder nicht,ist scheißegal.Tatsache ist,dass solche Vorfälle unterschätzt werden,von Zivilcourage (was ist das?) ganz zu schweigen.Lieber wegsehen,weghören,vielleicht aber doch tatenlos zusehen,den Gaffer spielen,Handyfotos machen oder sich in klas(sichen),spekulativen Äusserungen ergehen.RECHTS ist GEFÄHRLICH.

Die Stadt grün „gebombt“

juergen mueller:
Damit es jeder versteht - mit FAIR-TRADE ist "Fairer Handel" gemeint.Wir leben hier in Deutschland,deutsch ist unsere Muttersprache.Warum muss man sich meist nicht verstehend (vor allem ältere Menschen) zusehends immer mehr mit Bezeichnungen auf "englisch" abgeben?Hört sich vielleicht COOL an (viele fühlen sich dann auch so,obwohl sie nichts verstehen),ist aber trotzdem FUCK u.ich finde damit auch UNCOOL.In englischsprachigen Ländern käme niemand auf die Idee die eigene Sprache mit deutschem Vokabular zu versauen. Heute benötigt man schon zum alltäglichen Gebrauch ein Wörterbuch (beherrscht man Denglisch nicht).Bevor man also zum nächsten Info-Stand einlädt,erst einmal sich der deutschen Sprache erinnern,zumindest aber zu einem Übersetzen bereit sein.Und was heisst überhaupt grün bomben?Nur weil das Thema Insekten/Bienensterben aktuell ist u.man den Kahlschlag jahrzehntelang wissentlich übersehen u.nichts getan hat?Das ist sowas von UNCOOL.
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