Allgemeine Berichte | 11.04.2025

Elsbeth Müller - die Scheene Keene sagen „Tschüss“

Ein Bassenheimer Urgestein verlässt die karnevalistische Bühne

Elsbeth Müller wurde feierlich verabschiedet.  Foto: privat.

Bassenheim. Der Name Elsbeth Müller ist Programm und jedem Karnevalisten weit über die Grenzen von Bassenheim hinaus bekannt. Immer einen lustigen Spruch auf den Lippen und frei nach dem Motto „Humor ist, wenn man selber lacht“ liebt und lebt sie den Karneval. Ihr Herz schlägt für die „Scheene Kenne“ aus Bassenheim, denen sie seit nunmehr 50 Jahren die Treue hält.

Angefangen hat alles 1976. Da wurde sie Beisitzerin im Möhnenvorstand der „Scheene Kenne“ Bassenheim. Bei der nächsten Wahl 1981 bekam sie das Amt der 2. Schriftführerin und ist dann 1986 zur 1. Schriftführerin aufgerückt.

Nach der Wahl zur 2. Vorsitzenden 1990 folgte, wie konnte es anders sein, 1996 der Wechsel an die Spitze. Elsbeth Müller wurde die neue 1. Vorsitzende der „Scheene Kenne“ und sie hat dieses Amt bis zum letzten Tag mit viel Leidenschaft, Spaß und Freude ausgeführt; unermüdlich im Einsatz und immer wieder neue Ideen. Sie war sich für keine Arbeit zu schade und stets um das Wohlergehen ihrer Möhnen besorgt. Ihre herzliche Art brachte ihr viele Sympathien ein und öffnete dem Verein so manche karnevalistischen Türen. Viele Freundschaften sind dabei entstanden, die bis heute andauern. Ihr persönlicher Höhepunkt war die Ernennung zur Kreiswackesträgerin 2016, die höchste karnevalistische Auszeichnung in Mayen-Koblenz. Sie hatte es mehr als verdient.

Veranstaltungen wie den Hüttenzauber, die Fackelwanderung mit Buntem Abend und nicht zuletzt die Schwerdonnerstagsveranstaltung wurden und werden immer gerne besucht. Die Tanzgruppen hat sie stets mit offenen Armen empfangen; alle fühlten sich pudelwohl.

Geselligkeit wird bei Elsbeth ganz groß geschrieben. So mancher Abend in ihrem „Jaade“ bleibt unvergessen, nicht zuletzt wegen der leckeren Opa-Hans-Schmalzbrote.

Nun geht diese Ära zu Ende und Elsbeth Müller geht in den wohlverdienten Möhnen-Ruhestand. Die Scheene Kenne blicken auf eine schöne, lustige, aufregende, herrliche und tolle Zeit mit ihr zurück und freuen sich, dass sie dem Vorstand als Ehrenvorsitzende erhalten bleibt.

Sie hat jahrelang das Beste gegeben. Jetzt ist es Zeit, das Beste aus dem wohlverdienten Ruhestand zu machen! Die Scheene Kenne sagen „Tschüss met Radau - Ein dreifach „Scheene Kenne“ Helau.

Elsbeth Müller wurde feierlich verabschiedet. Foto: privat.

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