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Sommernachtstheater der Freilichtbühne am schiefen Turm in Kaisersesch

Ein Blick hinter Vorhang und Kulissen

Ein eingespieltes Team leistet tolle Arbeit, damit die Zuschauer fasziniert sind und bleiben

23.07.2019 - 16:45

Kaisersesch. Es liegt eine spürbare Anspannung in der Luft und es geht auch betriebsam und ein klein wenig hektisch im Alten Kinosaal hinter der großen Freilichtbühne im historischen Ortskern zu, als der Uhrzeiger allmählich in Richtung der abendlich vollen Stunde rückt. Denn just zu dieser soll sich der imaginäre erste Vorhang heben, der den Blick auf die Szenerie von Victor Hugos „Der Glöckner von Notre Dame“ (Im Original datiert 1831: „Notre Dame de Paris“) freigibt. So jedenfalls der Wille von Regisseur-Altmeister Helmut Mattern und seinem Ensemble, das mit annährend 80 Akteuren gleich vor ein erwartungsfreudiges Publikum treten wird. Seit zehn Jahren hält dieses der „Freilichtbühne am schiefen Turm“ die Treue, die ein fester Bestandteil der kulturellen Szene der Stadt und der Verbandsgemeinde Kaisersesch ist. Im Jubiläumsjahr präsentiert man seinem gewogenen Publikum als Sommernachtstheater dieses von Liebe, Laster, Leidenschaft und großen Gefühlen getragene Stück jenes bedeutendsten französischen Schriftstellers seiner Epoche (1802-1885). Obwohl es für die Laiendarsteller aktuell bereits die vierte Aufführung des Stücks ist, merkt man ihnen hinter den Kulissen doch ein klein wenig Lampenfieber an. „Das ist aber völlig normal und zeigt deutlich wie die Bühnenaktiven ihren jeweiligen Part verinnerlichen“ weiß Regisseur Helmut Mattern zu berichten. Wirklich Zeit für weitere Erklärungen hat er nicht, denn auch jetzt muss er den bezüglich ihres Auftritts um Rat fragenden Mitstreitern mit einer passenden Antwort erfolgreich Hilfestellung geben. Dies im geschäftigen Gewusel des Alten Kinosaals, der sich in eine von schmalen Gängen durchzogene Umkleidekabine mit verschiedenen Stationen verwandelt hat und überdies auch die Abteilungen der Maskenbildner sowie eine Minicafeteria für das Gesamtensemble beinhaltet. Für jeden Laien auf den ersten Blick ein offensichtlich heilloses Durcheinander, auf den zweiten Blick jedoch ein durchdachtes Konzept mit effektiven Strukturen. Natürlich gibt es im Gedränge der Laiendarsteller auch schon mal einen ungewollten Schubser oder ein unachtsam abgestellter Kaffeebecher kippt um, aber das ist die Ausnahme.


Jeder hilft


Hilfestellungen untereinander beim Umkleiden sind allerdings normal, wenn bspw. der Reißverschluss klemmt, oder das jeweilige Kostüm nicht richtig sitzt. Einen schwierigen Job hat die Abteilung Maske um Leiterin Martina Steffes zu erledigen. Inge Roscher, Camelia Ellerich, Johanna Ellerich, Michaela Venus, Sirin Roscher, Kira Roscher, Lea Steffes, Brigitte Müller, Marie Gödert, Caecilie Loreth und Daniele Gödert gehen ihr hier geschickt zur Hand. Ähnliches hatte die Abteilung Kostüme zu leisten. Susanne Schubert war hier ab der Planung Chefin und sie wurde von Marie Gödert, Monika Näckel, Gisela Lehner, Annamarie Taßler, Dany Gasser, Maija-Leena Forys, Bärbel Junglas, Liesel Hesse und Caecilie Loreth toll unterstützt. Für Ausstattung und Requisiten hatten Helmut Mattern, Susanne Schubert, Stephan Hilken, Kirsten Roscher, Maria Oster und Werner Lutz die Verantwortung übernommen, während Will Schrader im Vorfeld für ein tolles Bühnenbild Sorge getragen hatte. Nach seinem Konzept waren die Kulissenbauer Heinz Christ, Klaus Herres, Uli Hesse, Klaus Junglas, Werner Lutz, Helmut Mattern, Siggi Roscher und Matthias Schnitzler erfolgreich zu Werke gegangen. Das Musikarrangement konzipierte Stephan Hilken, während André Lenz für Kompositionen und Gitarrenspiel, Annemarie Taßler und Sabine Ziegler für das Renaissance-Blockflötenspiel, Stephan Hilken für die Glockenstäbe, der Chor TonArt Hambuch unter der Leitung von Daniel Brengmann für den Choralgesang und Doro Bergmaier für die Tanzchoreographie verantwortlich zeichneten. Auch in seinem Jubiläumsjahr verwöhnte das hervorragend eingespielte Theaterensemble sein Publikum bezüglich dieser Historienaufführung mit einem echten „Sommernachtstraum“ und wusste einmal mehr sowohl auf der Bühne wie hinter den Kulissen auf ganzer Linie zu überzeugen.


Vorschau


Nächstes Highlight im Jubiläumsjahr ist das Konzert von SahneMIXX mit den besten Songs von Udo Jürgens in der Sporthalle Kaisersesch. Termin ist am Samstag, 19. Oktober. Kontakt: info@theater-kaisersesch.de . TE

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Kommentare
Uwe Klasen:
Hätte es den Nationalsozialismus nicht gegeben, so hätte man ihn, damit sich die geistig Verwahrlosten von heute darin suhlen können, erfinden müssen!
juergen mueller:
Herr Schupp,wie kommen Sie darauf,dass man gerade Sie in einen direkten Vergleich mit den "Dosen-Politikern" gestellt habe?Seien Sie doch einfach nur froh,dass Ihr Konterfei nicht auf einer Dose war.Das hätte die Berechtigung zu einer Anzeige sein können.Meine Oma hat immer gesagt:"Getroffene Hunde bellen".Ich an Ihrer Stelle hätte mir nicht entgehen lassen,den ersten Ball zu werfen - nicht auf den Mann mit dem Schnorres,denn der ist ja tot. Machen sie doch lieber ernsthafte Politik,als diese anderen zu empfehlen und schauen sich einmal "Verstehen Sie Spaß" an.
Heiner Kuhlmann:
Ist der Vorname des Täters bekannt? Danke.
Antje Schulz:
Der Kommentar von K. Schmidt muß richtig gestellt werden. Die AfD hatte bei der Kreistagswahl nicht rund 350.000 Wähler, sondern rund 350.000 Stimmen. Jeder Wähler konnte bei Kreistagswahl bis zu 50 Stimmen vergeben. Im Bundesdurchschnitt liegt die AfD momentan bei etwa 13 Prozent. Da sind 7,4 Prozent für die AfD bei der Kreistagswahl Mayen-Koblenz nunmal weiter unter Schnitt. Das heißt, daß die Wähler im Landkreis Mayen-Koblenz mit der Arbeit der AfD nicht besonders zufrieden sind, jedenfalls weit weniger als im Bundesdurchschnitt. Und das liegt auch an der schlechten Arbeit von Uwe Junge.
K. Schmidt:
Das Argument, alle Wahlen in der Konstitution sind vorher abgesprochen, soll deshalb nicht ziehen, weil auch die meisten anderen Beschlüsse vorher abgesprochen und somit nur noch abzunicken sind? Und Junge soll man einfach nicht ernst zunehmen? Als Vorsitzender der drittstärksten Landtagsfraktion? Leute, genau so hält man dieses politische Krankheitssymptom am Leben, genau so wird man die Afd nicht wieder los. Bekämpft sie doch endlich mit vernünftiger Politik, nicht mit solch dilettantischen Quengeleien. Selbst die 350.000 Wähler bei der Kreistagswahl hat die AfD sich nicht selbst gewonnen, sondern die haben die anderen Parteien verloren. Warum versucht denn keiner, die zurück zu gewinnen? Das lässt sich so auf alle Ebenen übertragen. Man kann es nicht verstehen.
Antje Schulz:
Uwe Junge ist kein ernst zu nehmender Politiker.
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