Partystimmung mit „Räuber“, „Höhner“, „Cat Ballou“ und weiteren Mundart-Bands

Ein Feuerwerk der guten Laune bei der „Kölschen Nacht“

04.07.2022 - 09:21

Andernach. Nachdem es am Freitagabend im Rahmen des „Sommer Open Air“ noch Classic-Rock auf die Ohren gab, stand am Samstagabend kölsches Liedgut auf dem Programm. Bei herrlichem Sommerwetter strömten zahlreiche gut gelaunte Besucher in die Rheinanlagen und erlebten eine wahre Partynacht. Nachdem die Andernacher „Spruddler“ in ihrer Mundart das Publikum angeheizt hatten, wurde es „laut und schrill“ auf der Bühne - und das in positivem Sinn.

Die Mädels und Jungs von „Druckluft“ in ihren bunten Anzügen und glitzernden Kleidern, brachten mit ihrer Brass-Power das Publikum zum Mitsingen. Als Schülerband gefürchtet, führte sie der gemeinsame Weg anfangs noch über Schul- & Pfarrfeste, heute auf eigene Touren, ausverkaufte Konzerte & Festivals in ganz Deutschland, sowie natürlich an ihren Heimatort: Den Karneval. Dort zählt „Druckluft“ mit weit über 180 Auftritten in der Session nicht umsonst zu den meistgebuchten Künstlern. Weiter ging es mit der Band „Lupo“ die sich aus fünf jungen Musikern zusammensetzt, die zum Zeitpunkt ihrer Gründung zwischen 17 und 18 Jahre alt waren. Die heutige Besetzung besteht aus dem Sänger und Frontmann Kai Mathias, Gitarrist Pedro Schädel, Bassist & Posaunist Alexander Lemke, Benni Landmann an Keyboard und Geige und Andreas Wandscheer Genehr am Schlagzeug. 30 Jahre und kein bisschen leise. Das waren die nun folgenden „Räuber“. Mit Frontmann und Ausnahmetalent Sven „Let me entertain you“ West, Keyboarder Kurt Feller als gute Seele und Chef der Truppe - liebevoll „Captain Kurt“ genannt - dem actiongeladenen Andreas Dorn alias der Schrader an der Power-Gitarre und mit zwei motivierten smarten Typen in Form von Thommy Pieper am Schlagzeug und Martin Zänder am Bass als die neue starke Rhytmusfraktion im Rücken ging in Andernach die Post ab. Ein Highlight folgte dem anderen - so hatten es die Kultband „Höhner“ leicht, die im Publikum herrschende Stimmung weiter anzuheizen. „Schnautzbart“ Henning Krautmacher und seine „Höhner“ hatten es leicht in Andernach. Das Partyvolk sang und tanzte bei vielen bekannten Stimmungshits mit. Ohne ein paar Zugeben ließ man die Band nicht von der Bühne. Durchatmen war nicht, denn es folgte die Band „StadtRrand“. Sozusagen über den Rand der Stadt hinaus bekannt ist der Sänger Roman Lob, der 2012 in Baku mit dem Song „Standing Still“ beim Eurovision Song Contest immerhin den achten Platz erreicht hatte und mit über 150.000 verkauften Tonträgern Goldstatus erlangte. Seit Anfang 2014 widmet er sich mit der Band „StadtRand“ der kölschen Musik, die sie nun in Andernach präsentierten. Den gelungen Abschluss machte „Cat Ballou“. Die Geschichte der jungen Kölner Band, die bereits vier Alben veröffentlicht hat, ist eine Erfolgsgeschichte, wie nur die Stadt Köln sie schreiben konnte. Die Vier bedanken sich bei jeder Gelegenheit dafür bei ihrer Heimatstadt. Bedanken kann man sich auch beim tollen Andernacher Publikum. „Es gibt fast keinen schöneren Auftrittsort mit so einer herrlichen Kulisse. Nach den Coronaeinschränkungen wieder solche Veranstaltungen erleben zu dürfen ist ein Traum. Danke an Andernach und das tolle Publikum,“ darin waren sich die Bands und auftretenden Künstler einig.

WAM

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Ja, Kontrolle ist gut...aber Hilfeleistung wäre besser!! Wenn Menschen einen Gnadenhof leiten, dann sind das Tierfreunde! Ihnen Geldgier zu unterstellen, ist gemein!! Ich zahle gerne meine Hundesteuer, hoffe das dieses Geld gerade Gnadenhoefen zugute kommt!!! ...
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