Allgemeine Berichte | 08.07.2022

Team des ElternSTÜTZPUNKT unterstützt Familien, Kinder und Fachkräfte

Ein Jahr Kita-Sozialarbeit

Verbandsgemeinde Weißenthurm zieht positive Bilanz

Das Team des ElternSTÜTZPUNKT. Quelle: VG Weißenthurm

VG Weißenthurm. Zum 1. Juli 2021 ist das Gute-Kita-Gesetz in Rheinland-Pfalz in Kraft getreten. Bestandteil der neuen Regelungen ist auch die Einrichtung von Sozialarbeit an den Kitas. In der Verbandsgemeinde (VG) Weißenthurm übernimmt das erweiterte Team des ElternSTÜTZPUNKT die Aufgaben. Nach einem Jahr ziehen die Fachkräfte um Britta Hanstein eine positive Bilanz.

Seit 2016 unterstützt und begleitet der ElternSTÜTZPUNKT werdende Eltern und Familien in der VG Weißenthurm. „Wir haben die Anlaufstelle eingerichtet, um Beratung und Bildung von Anfang an bieten zu können“, erläutert der Leiter des Fachbereichs Jugend, Familie und Bildung, Sven Normann.

Die Einrichtung, die gerade auch während der Corona-Lockdown-Phasen Familien schnell und unkompliziert unterstützen konnte, ist seit nunmehr sechs Jahren fest in der VG verankert. „Auf diesen Strukturen konnten wir aufbauen, als das Land die Einführung von Kita-Sozialarbeit beschlossen hat“, sagt Normann. Derzeit ist die VG Trägerin von neun Kindertagesstätten.

Um in jeder Einrichtung eine Fachkraft einsetzen zu können, ist das Team des ElternSTÜTZPUNKT um sechs Mitarbeiterinnen erweitert worden. Jede Mitarbeiterin ist für zwei Kitas zuständig, die Kita Märchenwald betreuen wegen der Größe der Einrichtung zwei Kita-Sozialarbeiterinnen. „Wir sind froh, nach den Monaten mit Corona Einschränkungen wieder einen regulären Kita-Alltag erleben zu können, an dem Eltern wieder vor Ort sind. Dies vereinfacht die Kontaktaufnahme deutlich und die Familien können uns direkt vor Ort ansprechen“, berichtet Britta Hanstein. Die Mitarbeiterinnen des ElternSTÜTZPUNKT knüpfen an die tägliche Arbeit der Kita Fachkräfte an, gehören jedoch nicht zum Team. Zu den täglichen Aufgaben zählen unter anderem offene Sprechstunden, spontane oder terminierte Beratungsgespräche und die kollegiale Fallberatung. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Arbeit im Sozialraum. In den einzelnen Ortsgemeinden ist die Kitasozialarbeit präsent und organisiert insgesamt sieben Eltern-Kind-Angebote für die Familien. Hier arbeitet der ElternSTÜTZPUNKT trägerübergreifend mit den Kita-Sozialarbeiterinnen der KITA gGmbH zusammen.

„Wir beraten, unterstützen und bieten vielfältige Hilfsangebote an“, betont Christiane Weber. Die Sozialarbeiterin betreut die Kitas Josefstraße und Schillerstraße in Mülheim-Kärlich und kann viele kleine Anfragen „auch mal schnell zwischen Tür und Angel“ beantworten.

Es geht um Einzelgespräche zur Entlastung oder Klärung innerhalb der Familie oder der Einrichtung. Manche Familien nehmen das Beratungsangebot regelmäßig wahr, andere nehmen Kontakt auf, um eine spezielle Frage zu klären. Bei Bedarf unterstützt die Kitasozialarbeit auch bei Behördengängen, Arztbesuchen oder bei der Suche nach geeigneten Therapiemöglichkeiten. „Wenn Eltern sich nach Jahren der ursprünglichen Beratung wieder mit einer Frage an uns wenden - dann haben wir alles richtig gemacht“, sagt Hanstein.

Neben der Ansprache direkt in der Kita bietet das Team Gespräche im ElternSTÜTZPUNKT im Jugendhaus in Mülheim-Kärlich an, besucht die Familien aber auch Zuhause, wenn Eltern es wünschen, nicht mobil sind, oder es wichtig ist, die Familie im Sozialraum zu erleben.

Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit ist die Unterstützung der pädagogischen Fachkräfte in einer weiteren fachlichen Einschätzung innerhalb der kollegialen Beratung.

Dabei kann es zum Beispiel um die Entwicklung oder das Sozialverhalten eines Kindes gehen, Konflikte in der Gruppe oder um den Alltag in der Kita. „Oft können wir direkt und unkompliziert unterstützen, vieles vor Ort klären“, betont Hanstein. Ohne ein tragfähiges Netzwerk an Kooperationspartnern, welches aus unterschiedlichen Hilfsangeboten besteht, ist diese niedrigschwellige Arbeit nicht möglich.

Während der Pandemie hat das Team den Kontakt zu den Familien mit viel Flexibilität und Kreativität aufrechterhalten. Beratungen fanden telefonisch, per Mail oder in Videokonferenzen statt, aber auch vor der Kita-Tür oder auf Spaziergängen. „Dadurch, dass der ElternSTÜTZPUNKT schon bekannt war erreichen wir die Familien sehr gut“, sagt Hanstein. Auch Austausch und Kooperation mit den Kitas funktioniere bestens. Insgesamt hat sich die Kita-Sozialarbeit in den Einrichtungen der VG bestens etabliert.

Das ist das Team des ElternSTÜTZPUNKT und die Zuständigkeiten:

Britta Hanstein- Kita Märchenwald, Weißenthurm.

Filiz Hus - Kita Lehpfad, Urmitz und Kita Märchenwald, Weißenthurm-

Nadine Müllen - Kita Arche Noah, Kettig und Kita Château-Renault, Mülheim-Kärlich.

Sarah Luzia Nöthen - Kita Don Bosco und Kita Paukenzwerge, Mülheim-Kärlich.

Christian Weber - Kita Josefstraße und Kita Schillerstraße, Mülheim-Kärlich.

Kathrin Weiler - Kita St. Martin, Bassenheim und Kita Märchenwald, Weißenthurm.

Pressemitteilung der

VG Weißenthurm

Das Team des ElternSTÜTZPUNKT. Quelle: VG Weißenthurm

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