Bürgermeister Peter Moskopp hospitierte in der kommunalen Kindertagesstätte
Ein Kita-Tag mit dem Bürgermeister
Tolle Aktion und ein Erlebnis für die Kinder und Erzieher gleichermaßen - Wiederholung in Aussicht gestellt
Kettig. Ortsbürgermeister Peter Moskopp durchlebte einen ganzen Tag lang die Abläufe in der kommunalen Kindertagesstätte im Ort selbst. Die Eltern waren im Vorfeld erstaunt, als Peter Moskopp mit dieser Idee an sie herantrat, doch auch sie fanden das Vorhaben prima und stimmten dem genauso zu, wie auch die Kita-Leitung. Und morgens in der Früh ging es für den Ortsbürgermeister schon los. Insgesamt 155 Kinder im Alter zwischen drei und zehn Jahren warteten zusammen mit 24 Erzieherinnen und einem Erzieher auf den Mann mit seinem außergewöhnlichen Plan. Zunächst kurzes Staunen, wer da wohl jetzt ankam, doch die Skepsis war schnell verflogen und viele Kinder wollten den Bürgermeister gleich für sich in Anspruch nehmen.
Peter Moskopp bekam einen Einblick in den Kita-Alltag und erfuhr viel über die Arbeit der Mitarbeiter im Haus. Hautnah gab es für ihn Erlebnisse fast am laufenden Band mitzuerleben, welche spannenden Herausforderungen es in der Kita gibt, verblüffte auch ihn. Wichtig war für ihn auch das Gespräch mit den Kolleginnen und Kollegen, denn hier konnte er viel lernen und erfahren, wie er selbst in einem kurzen Interview sagte. „Hier kommt auch mal das Zwischenmenschliche heraus, man erfährt einzelne Bedürfnisse und man führt auch ein paar Gespräche mit ihnen. Wo könnte man etwas besser machen und einiges mehr und das versuche ich aufzunehmen und auch faktisch anschließend zu verarbeiten“, so Peter Moskopp.
Bürgermeister im Bällebad
Und plötzlich ging die Türe auf und eine Kindergruppe fragte nach dem Bürgermeister, denn jetzt stand er für ihre Gruppe auf dem Plan. Anschließend ging es für ihn weiter im Tagesgeschehen. Frühstücken mit den Kleinsten. Hier schmierte er das eine oder andere Brot und viel erzählt wird an so einem Frühstückstisch auch. Dann weiter in den Turnraum und hier kam er dann auch im „Bällebad“ zum Einsatz. Keine Rast und keine Ruhe, so der Eindruck, denn kurze Zeit später war der Bürgermeister im Werkraum zu finden - und hier wurden nun Bilder gemalt.
„Hut ab vor der Leistung der Mitarbeiter in der Kita“, so sein erster Eindruck. Weiter wünscht er sich aber etwas mehr Männer, die als Erzieher arbeiten, denn der Zuspruch, den er von den Kindern hier erfuhr, zeigte ihm, das auch Männer durchaus zu einem ausgewogenen Klima in der Kita beitragen. Im Kita-Team waren sie von seinem Engagement sehr begeistert: „Peter Moskopp drückt mit seinem Einsatz uns seine Wertschätzung aus. Ihm ist unsere Arbeit wichtig und wir finden das toll“, erläuterte Kita-Leiterin Sandra Schwarz im Gespräch. Der Ortsbürgermeister setzt sich sehr viel für die Kindertagesstätte ein, bestätigte die Leiterin, doch so ein Besuch ist noch ein Stück intensiver und bestimmt auch einprägsamer. Und vielleicht ist beim Ortsbürgermeister jetzt etwas mehr Verständnis für einige Dinge und Bedürfnisse aufgekommen, die ja sonst nur am Schreibtisch besprochen werden. Eine große Kita, die sich in drei Bereiche aufteilt. 27 Kinder sind im Bereich „U3“, 20 Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren finden sich im Hort und weitere 108 sind Kindergartenkinder. Durch diese Aktion sieht die Leiterin den Fokus auch mal etwas stärker auf die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher gelegt.
Insgesamt eine prima Aktion und da war dann noch ein Lied, welches gemeinsam im Flur gesungen wurde: „Der Herbst ist da ...“. Ja, und der Bürgermeister war auch da. Und wie Peter Moskopp zum Abschluss dem Reporter erklärte, soll das nicht sein letzter hospitierender Tag in der Kita gewesen sein und vielleicht wird es jedes Jahr einen solchen Aktionstag geben. US
Auch das Toben im Bällebad ließ sich Peter Moskopp nicht nehmen, denn Sport stand ebenfalls auf seinem „Stundenplan“.
