Johannimarkt lockte dieses Jahr deutlich weniger Besucher nach Treis
Ein Warenhaus unter freiem Himmel
Treis. Der diesjährige Johannimarkt stand gleich in zweifacher Hinsicht unter einem ungünstigen Stern: zum einen waren rund ein Drittel weniger Marktstände da und zum zweiten brannte die Sonne schon früh am Vormittag dermaßen vom Himmel, dass es mancher wahrscheinlich vorzog, im Schatten, sprich zu Hause, zu bleiben.
Das Warenangebot war bunt gemischt und reichte von Textilien über Werkzeuge, Kosmetika, Kurzwaren, Schuhe, Süßigkeiten bis hin zu Grußkarten, Gewürzen, Modeschmuck und Messe-Neuheiten. Neu war in diesem Jahr, dass auf dem Marktplatz kein Getränke- und Kuchenstand etabliert war. Dafür kam man aber auf dem Kirchplatz auf seine Kosten, denn dort war ein sehenswerter Floh- und Kinderkleidungs-Krammarkt vom Kindergarten organisiert. Kaffee und Kuchen sowie andere Getränke gab es in der alten Knabenschule. Fahrten mit dem Feuerwehrauto für die Kleinen sorgten bei Kindern und Vätern für Freude, denn das Tanklöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Treis war stets dicht umlagert.
„Leider gibt es nirgendwo eine Bratwurst oder sonstige Leckereien, wie etwa Pizza zu kaufen“, monierte ein Besucher, obwohl die örtliche Gastronomie wie gewohnt Küche und Keller geöffnet hatten, was rund um den Marktplatz und die Hauptstraße auch rege von den Besuchern genutzt wurde. MT
Das Feuerwehrauto war für Rundfahrten heiß begehrt.
Für Groß und Klein gab es etwas im Angebot des Johannimarktes in Treis.
