Allgemeine Berichte | 27.07.2021

Kreissparkasse Ahrweiler spendet für Betroffene der Unwetterkatastrophe

Eine halbe Millionen für "Nachbarn in Not"

Außerdem wird ein Sonderkreditprogramm für Kredite bis 50.000 Euro aufgelegt

Kreis Ahrweiler. Besonders schlimm von der Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands ist der Kreis Ahrweiler betroffen. Zahlreiche Dörfer entlang der Ahr wurden in der Nacht zum 15. Juli von der zerstörerischen Macht des Wassers heimgesucht, auch die Kreisstadt wurde Opfer der Fluten. Stundenlanger Starkregen am Mittwoch hatte zu einem verheerenden Hochwasser geführt. Nachdem die Ahr über die Ufer getreten war, kam es zur Überflutung zahlreicher Straßen und vollgelaufenen Kellern. Dramatische Bilder erreichten uns aus Schuld an der Oberahr. Aber auch ahrabwärts überall das gleiche Bild: zerstörte Infrastruktur, verzweifelte Menschen im Kampf um ihr Hab und Gut. Trauriger Höhepunkt sind die vielen Menschen, die in den Wassermassen ums Leben kamen, hinzu kommen zahlreiche Verletzte und Vermisste. Nun, nachdem die Aufräumarbeiten begonnen haben, zeigt sich das wahre Ausmaß der Verwüstung. Vielen Einwohnern und der heimischen Wirtschaft ist ein enormer wirtschaftlicher Schaden entstanden, oftmals auch der Verlust immaterieller Werte. Die Kreissparkasse Ahrweiler ist selbst mit zahlreichen Standorten betroffen, so auch das 2013 fertiggestellte Hauptstellengebäude in Ahrweiler. KSK-Vorstandsvorsitzender Dieter Zimmermann zeigt sich betroffen vom apokalyptischen Ausmaß der Hochwasserkatastrophe. „Viele Existenzen sind von jetzt auf gleich in eine bedrohliche Lage gekommen. Hinzu kommt das Leid zahlreicher Familien, die um ihre Angehörigen trauern. Vielerorts fehlt noch immer Strom und Wasser, Lebensmittel werden knapp und Häuser sind nicht mehr bewohnbar. Um die akute Notlage der Bevölkerung ein wenig zu lindern, stellt die Kreissparkasse Spendenmittel in Höhe einer halben Million Euro bereit.“ Mit der Spende soll jenen Kreisbewohnern, die durch die Unwetterschäden unverschuldet in finanzielle Not geraten sind, schnell und unkompliziert geholfen werden. Über die Spende an die Initiative „Nachbar in Not“ des Kreises Ahrweiler wird sichergestellt, dass die Hilfe kreisweit allen Betroffenen zuteilwird, die sie benötigen.

„Seit mehr als 155 Jahren gehört es zu unserem Selbstverständnis, dass wir uns für die Region und die Menschen verantwortlich fühlen und helfen, wo Hilfe vonnöten ist“, so Vorstandsmitglied Guido Mombauer. „Wir können zwar keine Keller leerpumpen, aber die Betroffenen auf diese Weise unterstützen. An dieser Stelle sei allen haupt- und nebenamtlichen Helferinnen und Helfern, sei es den Feuerwehren, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Technischen Hilfswerk, den Kommunen, der Bundeswehr und caritativen Einrichtungen sowie den Nachbarn, Freunden und Familien, für ihren unermüdlichen und zum Teil ununterbrochenen Einsatz gedankt. Ohne sie hätten die Unwetterfolgen sicherlich ein noch verheerenderes Ausmaß angenommen.“ Über die Spende hinaus legt die Kreissparkasse Ahrweiler ein Sonderkreditprogramm für die von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Menschen des Landkreises auf. So können all jene einen Betrag von bis zu 50.000 Euro schnell und unbürokratisch ohne Sicherstellung abrufen. Durch den über die Laufzeit von bis zu zehn Jahren festen Zinssatz von 0,25 % bietet der Kredit nicht nur Planungs- und Zinssicherheit, sondern hält gleichzeitig die Belastungen so gering wie möglich. Weitere Informationen zum Sonderkreditprogramm sind in unseren Beratungs-Centern und Geschäftsstellen erhältlich.

Pressemitteilung

der Kreissparkasse Ahrweiler

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