Allgemeine Berichte | 03.04.2025, 15:54 Uhr

„Einmal um die ganze Welt“

(Von links) Ilse Kösling, Petra Schwarzkopf und Alexandra Felizitas Tschida verzauberten ihr Publikum in der Kaiserhalle Burgbrohl.  Foto: Eberhard Thomas Müller
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Burgbrohl. Ende März startete die Kaiserbühne der Kaiserhalle Burgbrohl mit dem Tschida Ensemble in die neue Saison. Und die drei Damen – Alexandra Felizitas Tschida, Sopran, Petra Schwarzkopf, Mezzosopran, und Ilse Kösling, Piano – machten sich mit ihrem Publikum auf zu einer bunten, musikalischen Städtetour „Einmal um die ganze Welt“, wobei das Trio vor Reiseantritt mit „An der Ahr“ und einem bunten Rheinweinmedley für beste Stimmung sorgte. Und sie schwärmten von den Städten mit klangvollen Namen, von New York, London, Paris und Burgbrohl. Petra Schwarzkopf konnte ihre Freundinnen, die reisemüde Alexandra und Alexa, überzeugen. Alexa in Gestalt der Pianistin war schon eine besondere Freundin, nahm sie doch im Laufe des Abends mehr und mehr menschliche Züge an und äußerte ihre Wünsche. Denn KI steht in Wahrheit für Kösling Ilse. Da wurden an jedem Urlaubsort unvergessene Evergreens gesungen, von „Tulpen aus Amsterdam“, „Ganz Paris träumt von der Liebe“, „Frühling in Wien“, „Ich war noch niemals in New York“, „God bless Amerika“, in einem wunderbaren Duo dargeboten, bis hin zu Don’t cry for me Argentina“, „Chiantiwein“, „Juliska aus Budapest“, „Schenkt man sich Rosen in Tirol“ oder dem in Originalsprache gesungenen japanischen Frühlingslied „Sakura“. Phantastisch wurde es auch, als Alexa Musikwünsche äußerte und Ilse Kösling am Piano den „Pomp und Circumstance“ von Edward Elgar oder einen modernen Jazz des weltberühmten türkischen Pianisten und Komponisten Fazil Say offerierte. An diesem Abend in der Kaiserhalle konnten die Zuhörerinnen und Zuhörer in Melodien schwelgen und auch mitsingen. Herrlich immer wieder die kleinen Sticheleien zwischen den beiden Freundinnen, die sich aber bestens auf ihrer Tour verstanden. Und diese führte zum Schluss über Berlin, wo Petra einen Koffer vergessen hatte, zurück in die rheinische Heimat. Mit einem Ahrlied von Gisbert Stenz beendeten die drei Freundinnen ihre Reise und resümierten im Song „What a wonderful world“, wie wunderbar diese Welt doch ist. „Was für ein schöner Abend“, freute sich ein Ehepaar, das zu diesem Konzert extra aus Mendig angereist war. Gut, wenn auch Gäste von außerhalb kommen. Die Kaiserbühne verdient Beachtung über das Brohltal hinaus.

Weiter geht es am Freitag, 23. Mai 2025, um 19:30 Uhr auf der Kaiserbühne Burgbrohl mit dem bekannten Gitarristen Lulo Reinhardt, der gerade von einer großen Amerikatournee heimgekehrt ist. Lulo Reinhardt und die klassische Gitarristin Yuliya Lonskaya werden an diesem Abend das mitreißende Programm „Gypsy meets Classic“ darbieten.

(Von links) Ilse Kösling, Petra Schwarzkopf und Alexandra Felizitas Tschida verzauberten ihr Publikum in der Kaiserhalle Burgbrohl. Foto: Eberhard Thomas Müller

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