Allgemeine Berichte | 06.03.2019

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Adenau

Einsatzkonzept der Wehr wurde von ADD übernommen

Im Beisein von Wehrleiter Dieter Merten (li.), Wehrführer Ernst Krämer (2.v.li), VBG Beigordneter Jürgen de Temple (re), stellvertr. Wehrführer Rene Lenzen (2.v.Re) wurden zum Oberfeuerwehrmann ernannt: Martin Krämer (ab 3. v.li.), Alex Krämer, David Wagner, David Müller-Feyen und Florian Lehmann.Fotos: -SES-

Adenau. Ernennungen und Ehrungen standen neben dem geselligen Beisammensein im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Adenau in der Komturei. Nach dem Besuch des Gottesdienstes in der Krankenhauskapelle begrüßte Wehrführer Ernst Krämer neben dem Beigeordneten der Verbandsgemeinde Jürgen de Temple, Wehrleiter Dieter Merten sowie die Kameraden und Alterskameraden. Vor der Begrüßung durch den VG Beigeordneten wurde dem verstorbenen Ehrenwehrleiter Stefan Zimmer gedacht. Jürgen de Temple bedankte sich bei Stadtwehrführer Ernst Krämer und seinen Wehrleuten für die Einsätze des letzten Jahres.

Ernennungen und Ehrungen

Der nächste Tagesordnungspunkt waren Neuaufnahmen Ernennungen und Ehrungen.

Neuaufgenommen in die Wehr wurden: Benedict Büscher, Dirk Nett, Chris Bussadri, Marco Prämassing, Tim Krämer und Jonas Wagner.

Ihre Ernennungen zum Feuerwehrmann erhielt: Benedict Büscher. Zu Oberfeuerwehrmänner wurden: Alex Krämer, Martin Krämer, Florian Lehmann, David Müller-Feyen und David Wagner ernannt. Für 25 Jahre in der Wehr wurde Volker Wilden geehrt, Alterskamerad Hans Beyer erhielt Glückwünsche für 60 Jahre Zugehörigkeit in der Wehr und zu seinem 80. Geburtstag. Dafür bekam Hans Beyer den Wappenteller der Wehr und einen Präsentkorb zum Geburtstag überreicht. Verabschiedet aus dem aktiven Dienst wegen Erreichen der Altersgrenze, wurde Manfred Pitzen. Wehrführer Ernst Krämer ließ das vergangene Jahr Revue passieren. Die 53 aktiven Wehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr Adenau, plus Feuerwehrkameraden aus anderen Wehren der VBG, waren bei 170 Alarmierungen wieder oft unterwegs. So war der erste große Einsatz im März bei einem Gebäudebrand in Rodder, wo sich eine 96-jährige Frau mit einem Sprung, aus dem Fenster, retten konnte. Im Mai forderte ein Waldbrand in Kaltenborn nicht nur die Feuerwehr, sondern auch einen Löschhubschrauber. Die Einsatzstelle, war im unwegsamen Gelände, schlecht zu finden, sodass der Polizeihubschrauber mit dem Löschen aus der Luft begann, und so das Feuer Eindämmen konnte. Die Kräfte für die Bodenbekämpfung mussten mit einem zweiten Hubschrauber, der tief in Schrittgeschwindigkeit fliegend die zur Einsatzstelle geleitet werden. Hier ist besonders die vorbildliche und reibungslose Kommunikation und Zusammenarbeit mit der Polizei zu erwähnen. Eine ähnliche hat es bereits im Jahre 2016 schon mal gegeben, was die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier dazu veranlasste, im Juli 2018 eine Empfehlung für Waldbrände herauszugeben, die exakt diesem Einsatzkonzept entsprach. Nicht nur das, auch der Part Öffentlichkeitsarbeit in diesem Zusammenhang empfohlen wurde, es wurde exakt empfohlen, wie die Adenauer Wehr in vorgemacht hat. Des Weiteren wurde die Wehr noch zu etlichen Verkehrsunfällen, Menschenrettungseinsätzen und Gebäudebrände gerufen.

Ca. 14.000 Stunden im Einsatz

Neben ihren „normalen“ Einsätzen war die Wehr wieder bei vielen Großveranstaltungen am und um den Nürburgring als Brandsicherheitswache ca. 14.000 Stunden im Einsatz, rechnet man bei den 29 Übungen im Jahr 2018 die rund 1.600 Stunden dazu, sind insgesamt rund 15.600 Stunden, die von der Feuerwehr für die Menschen der Verbandsgemeinde und darüber hinaus geleistet wurden. Dabei sind die Stunden der zusätzlichen Lehrgänge auf Kreisebene oder an der Landesfeuerwehrschule, sowie die Stunden für Wartungsarbeiten am Gerätehaus, an den Fahrzeugen und Geräten noch nicht enthalten. Die Übungen waren meistens Objekt Übungen. So zum Beispiel an der Pfarrkirche, oder an der Grundschule. Technische Hilfeübungen wurden der Fa. Bongard und am Nürburgring beim Anlassen zusammen mit Rettungsdienst und UNIT Fahrzeug durchgeführt. Ein besonderes Erlebnis war für 34 Kameraden aus der VB und sechs Kameraden aus Adenau die Heißausbildung im Brandcontainer. Außerdem ist die Adenauer Wehr bei der Fronleichnamprozession, bei Karnevals - und Martinsumzug für die Absicherung zuständig. Einen Führungswechsel hat es bei der Jugendfeuerwehr gegeben. Seit Mai haben Mathias Rübenach und Philipp Schmidt die kommissarische Leitung der Jugendwehr übernommen. Ebenso hat der Atemschutzgerätewart gewechselt. Christoph Schmitz musste sein Amt aus beruflichen Gründen niederlegen und so sind ab August Christoph Knieps und Maximilian Merten für die Wartung und Pflege der Atemschutzgeräte in der VB Adenau zuständig.

Eine Veränderung hat es auch in der Feuerwehr Einsatzzentrale gegeben. Leiter der FEZ ist jetzt Christian Frings und Markus Zimmer ist für die technische Umsetzung zuständig.

Einen Austausch fand auch bei den Fahrzeugen statt. Nach 26 Dienstjahren wurde der alte LF 16/12 gegen ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) 10 ausgetauscht, das im Oktober nach der Einsegnung seiner Bestimmung übergeben wurde. Wehrführer Ernst Krämer sagte allen Kameraden Dank für die geleistete Arbeit. Sein besonderer Dank galt Wehrleiter Dieter Merten, der immer ein offenes Ohr für die Adenauer Feuerwehr hat, an die Atemschutzgerätewarte und Gerätewarte Christoph Knieps, Maximilian Merten, Markus Zimmer und Jürgen Kürsten, ohne deren Wartung und Pflege die Feuerwehr nicht funktionsfähig wäre, sowie an das gesamte FEZ-Team das Tag und Nacht für die VG die Einsätze koordiniert und abarbeitet. Der Stadtwehrführer vergas auch nicht seinem Stellvertreter Rene Lenzen seinen Dank auszusprechen, auf den er sich 100 Prozent verlassen kann. „Denn ohne ihn könnte ich das alleine nicht bewältigen“. Sowie bei Jürgen de Temple mit der Bitte um Weitergabe an den VG Rat für das neue Fahrzeug, die neue Heizungsanlage, die Bereitstellung eines zusätzlichen Containers und den neuen fahrbaren Stromerzeugeranhänger. Bevor man zum gemütlichen Teil überging, beendete der Wehrführer den offiziellen Teil mit dem Wahlspruch der Wehr „Gott zu Ehr dem nächsten zur Wehr“. SES

Im Beisein von Wehrleiter Dieter Merten (li.), VBG Beigordneter Jürgen de Temple (2.v.li), Wehrführer Ernst Krämer (re.), stellvertr. Wehrführer Rene Lenzen( 2.v.re.) wurden langjährige Wehrmänner geehrt: Volker Wilden (ab 3. v.li.) für 25 Jahre und Hans Beyer für 60 Jahre und zum 80. Geburtstag.

Im Beisein von Wehrleiter Dieter Merten (li.), VBG Beigordneter Jürgen de Temple (2.v.li), Wehrführer Ernst Krämer (re.), stellvertr. Wehrführer Rene Lenzen( 2.v.re.) wurden langjährige Wehrmänner geehrt: Volker Wilden (ab 3. v.li.) für 25 Jahre und Hans Beyer für 60 Jahre und zum 80. Geburtstag.

Im Beisein von Wehrleiter Dieter Merten (li.), Wehrführer Ernst Krämer (2.v.li), VBG Beigordneter Jürgen de Temple (re), stellvertr. Wehrführer Rene Lenzen (2.v.Re) wurden zum Oberfeuerwehrmann ernannt: Martin Krämer (ab 3. v.li.), Alex Krämer, David Wagner, David Müller-Feyen und Florian Lehmann.Fotos: -SES-

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