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MGV 1882 St. Sebastian

Einstimmung auf die Festtage

Großartiges Sängerjahr neigt sich mit dem Besuch des Nikolauses dem Ende zu

13.12.2019 - 18:00

Friedhelm Müller

Urmitz. Zum Abschluss eines großartigen Sängerjahres fand die Weihnachtsfeier des MGV im festlich dekorierten Pfarrheim statt. Es wurde ein unterhaltsamer und stimmungsvoller Abend, den die anwesenden Mitglieder und Gäste erlebten.

Zunächst begrüßte Herbert Schmidt im Namen des Vorstandes die gut gelaunten Besucher. Nach der Begrüßung hatte dann der Chor seinen Auftritt. Er hatte vier weihnachtliche Weisen im Gepäck, teils frech und auch außergewöhnlich.

Da wird auch schon mal Helene Fischers „Atemlos“ umkomponiert in „Atemlose Weihnacht“. Der Applaus der vielen Gäste hallte noch lange nach. Es war erneut eine sehr gut gelungene gesangliche Darbietung des Chores.

Nun standen schon Schinkenröllchen, leckerer Braten und viele Salate zum Verzehr bereit. Eine große Käseplatte und süße Versuchungen als Nachtisch waren ebenfalls serviert.

Nach dem Essen sang Walter Kohns mit Begleitung von Marco Seidl am Akkordeon die beiden Lieder, die er schon beim Volksliedernachmittag der Stadt Koblenz zum Besten gegeben hatte: „Vor meinem Vaterhaus“ und das italienische „Santa Lucia“, bejubelt vom Beifall der Anwesenden.

Der Chor kann sich glücklich schätzen, eine solche Tenorstimme in seinen Reihen zu haben. Eine Stimme, die zudem noch als Vizechorleiter einen sehr guten Part abliefert.


Rückblick auf viele tolle Auftritte


Eine unglaubliche Geschichte von Bernhard Kröber über ein Hunderennen der besonderen Art begeisterte alle, und er erntete mit seinen Kommentaren wahre Lachsalven – eine Sache, die einfach auf einer Feier nicht fehlen darf, auch wenn es eine Weihnachtsfeier ist. Wie es sich für eine Sängerfeier gehört, wurde natürlich auch zusammen mit allen aktiven und inaktiven Besuchern viel gesungen. Marco Seidl begleitete die Sängerschar bei den Weihnachtsliedern mit dem Akkordeon.

Erneut gab sich St. Nikolaus alias Elem Wald die Ehre. Er ließ noch einmal die Geschehnisse des Sängerjahres Revue passieren. So wurde einem wieder bewusst, was sich im Jahr beim Chor ereignet hatte. Viele großartige Auftritte wurden erwähnt, ob beim Kommers des TUS, beim Schützenball, bei der Kirmes, beim Ausflug nach Trier, beim Chorfestival der Verbandsgemeinde oder besonders beim Volksliedernachmittag der Stadt Koblenz, beim Seniorentag der Gemeinde, gab der Chor sein Bestes. Von allen Seiten wurde ihm viel Lob zuteil. Gänsehautmomente waren sehr oft mit dabei.

Die frischen und manchmal auch frechen Chorsätze kommen beim Publikum einfach gut an. Der Chor singt ja zur Freude der Mitmenschen, aber auch zu seiner eigenen. Wie heißt es so schön: den Nerv der Zuhörer genau getroffen. Ein Schubertlied war gestern, heute singt man moderne Lieder, um das Publikum zu begeistern. Das versteht der musikalische Leiter Axel Hoffmann meisterhaft in seine umgeschriebenen Kompositionen einzubringen.


Mitglieder und Helfer geehrt


Es folgte die Ehrung derer, die sich im vergangenen Jahr besonders um den Verein durch tatkräftige Mithilfe im ganzen Jahr verdient gemacht hatten. Zahlreiche Geschenke wechselten den Besitzer. Einige Helferinnen und die Partnerinnen der aktiven Sänger durften sich über ein schönes Präsent vom Nikolaus freuen, die Herren der Schöpfung erhielten Hochprozentiges.

Eine großartig bestückte Tombola mit vielen schönen Preisen bildete den Abschluss einer rundum gelungenen und sehr unterhaltsamen Weihnachtsfeier. Hauptpreise waren fünf reich gefüllte Präsentkörbe, die sehr schnell an den Mann beziehungsweise an die Frau gebracht waren. Anschließend saß man noch lange in fröhlicher Runde beisammen.

Eine großartige Kameradschaft und Geselligkeit ist das, was den MGV besonders auszeichnet. Der dynamische Chorleiter ist der musikalische Garant dafür, dass es weiter aufwärtsgeht, daher sind auch neue Sänger gerne gesehen in den Reihen.


Planung für 2020


Für die Chormitglieder ist nach wie vor der Probenmittwoch „der schönste Tag der Woche“. Neulinge sind eingeladen, im neuen Vereinsjahr 2020 mit auf eine musikalische Reise zu gehen, die gesanglich für jeden Geschmack etwas bietet. Es könnte der Beginn einer wunderbaren Freizeitgestaltung werden.

Höhepunkte in 2020 wird es genügend geben. Es ist im August ein toller Ausflug nach Worms und in die Pfalz geplant, ein Auftritt beim Volksliedernachmittag der Stadt Koblenz in der Rhein-Mosel-Halle gemeinsam mit dem Heeresmusikkkorps Koblenz wird wieder anstehen, und als Höhepunkt gibt es am 24. Oktober 2020 ein Konzert mit dem Meisterchor Choryfeen aus Staudt im Westerwald, der mit 70 Stimmen einer der besten Frauenchöre weit und breit ist.

Tenor Walter Kohns ist auch wieder mit von der Partie, und es wird noch eine besondere Überraschung an diesem Abend geben. Näheres folgt zu gegebener Zeit. Das Ganze findet unter dem Motto „Stimmenfestival 2020“ statt. Im neuen Jahr wird am Mittwoch, 8. Januar 2020 gleich mit den Proben dafür begonnen.

Mit der Weihnachtsfeier und dem Singen im CWS-Stift in St. Sebastian geht das Sängerjahr zu Ende und alle freuen sich auf 2020, gemeinsam mit dem Chorleiter Axel Hoffmann aus Neuwied, mit dem man auch im neuen Jahr musikalisch zu neuen Höhenflügen ansetzen will.

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Kommentare
juergen mueller:
Eine anerkenneswerte Aktion,obwohl gerade das "politische Mitradeln" nicht überzubewerten ist. Man ist halt dabei,zeigt Solidarität - aber weiter auch NICHTS. Denn diejenigen,denen es ernst ist mit dieser Aktion,die stehen letzten Endes auf verlorenem Posten,da letzten Endes es NICHT von ihnen abhängt,ob sich etwas ändert oder nicht. POLITIK schleicht sich immer dort ein,wo für das eigene Image etwas zu holen ist - man beteiligt sich - präsentiert sich - fährt heim,duscht,isst,trinkt und ... vergisst - ein Karussell,dass sich seit Jahrzehnten dreht,ohne dass sich wesentlich etwas ändert, außer,dass sich die Probleme häufen,unsere Lebensqualität schrumpft, unser Mitspracherecht = 0 ist u.die Politik sich in wenigen Jahren "gesundgeredet" hat,sich auf einem mit Steuergeld finanzierten Polster gut ausruhen kann,während der "kleine Mann" nach 45 Arbeitsjahren zur TAFEL schleicht oder sich mit 2-3 Jobs über Wasser hält. FRAGE:"Hat jemand schon einmal einen abgearbeiteten Politiker gesehen?

„Wir dürfen jetzt nicht schludern“

Martin Tillmann:
Ein Riesenrad im März am Rhein??? Sind dann die Gondeln auch beheizt??
Gabriele Friedrich:
Das sind in der Tat 3 besonders tolle "Zauberer" Schön !
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