Die kleinen Busse könnten im Bereich Adenau eingesetzt werden
Elektro-Minibus wird im Kreis Ahrweiler getestet
Kreis Ahrweiler. Im Sommer 2024 laufen die aktuellen Genehmigungen für den Busverkehr im Linienbündel „Hocheifel“ rund um Adenau aus. In dem neuen Fahrplankonzept, das derzeit in den Kreisgremien beraten wird, ist auch der Einsatz von Niederflur-Minibussen mit 13 Sitzplätzen und einer Mehrzweckfläche für Rollstuhl und Kinderwagen vorgesehen.
Der Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) testet in diesem Zusammenhang aktuell einen vollelektrisch angetriebenen Minibus von dem Hersteller Altas im Kreis Ahrweiler.
Das Fahrzeug basiert auf der „Sprinter“-Baureihe von Mercedes-Benz und wird zu 100 % mit Strom angetrieben. Es wird vom Autohaus Senden aus Kerpen-Türnich für die Probefahrten im VRM-Gebiet zur Verfügung gestellt.
Durch die allgemeine Weiterentwicklung der Speicherkapazitäten von Fahrzeug-Akkus erreichen Elektro-Busse nun eine Reichweite, die den Einsatz auch im anspruchsvollen Überland-Linienverkehr der Mittelgebirge ermöglichen. Bislang waren E-Busse vor allem im Stadtverkehr im Einsatz, da dort weniger Steigungen zu bewältigen sind.
Landrätin Cornelia Weigand war bei der Vorstellung des Testfahrzeugs am Bahnhof Ahrweiler dabei: „Ich freue mich sehr über den Elektro-Bus-Test in unserer Region. Er ist ein bedeutender Schritt in Richtung Dekarbonisierung des Öffentlichen Personennahverkehrs und damit ein wichtiger Baustein der Klimaschutzaktivitäten des Landkreises Ahrweiler und der Kreisverwaltung.“
VRM-Geschäftsführer Stephan Pauly fügte hinzu: „Emissionsfreie Busse werden zukünftig den Alltag im Linienverkehr in der Region bestimmen, zumal dies auch vom Gesetzgeber gefordert wird. Der VRM hat dabei stets die aktuellen Weiterentwicklungen der Technik im Blick und prüft deren Einsatzfähigkeiten vor Ort, um eine Umsetzung der neuen Technologien in den Alltag voranzutreiben.“
Die größeren Bushersteller in Europa hatten sich bislang auf die Entwicklung von Elektro-Standardbussen und -Gelenkbussen konzentriert. Mehr und mehr werden nun auch kleinere Fahrzeuge, sogenannte Minibusse, angeboten. Grund genug für den VRM, ein Fahrzeug dieses Typs in der topografisch durchaus anspruchsvollen Hocheifel zu testen.
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