Allgemeine Berichte | 19.11.2025

Erfolgreicher Auftakt für die Kulturschule des Kreises

Kulturreferentin Jule Wölk (6. v. l.) und Referent Stephan Bock (6. v. r.) im Kreise der Teilnehmenden mit ihren Zertifikaten.  Foto: Martin Gausmann / Kreisverwaltung Ahrweiler

Kreis Ahrweiler. Ein gelungener Startschuss für mehr kulturelle Bildung und Vernetzung im Kreis: Anfang November kamen elf Kulturschaffende, Ehrenamtliche und Vereinsvertreterinnen und -vertreter zur ersten Kulturschule des Kreises Ahrweiler zusammen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden fortgebildet in Themen wie Veranstaltungsmanagement, Fördermöglichkeiten für Kulturprojekte bis hin zu rechtlichen Fragen im Kulturbetrieb. Zwei Tage lang erhielten sie wertvolle Impulse für ihre Arbeit und tauschten sie sich untereinander aus.

Stephan Bock, Kulturmanager und Gründer des Kulturbüros Rheinland-Pfalz, brachte dabei sein breites Fachwissen als Referent der Fortbildung ein. Er hat zahlreiche Modellprojekte mit Landes-, Bundes- und EU-Fördermitteln entwickelt und zeigte den Teilnehmenden Möglichkeiten auf, Kulturprojekte in Rheinland-Pfalz nachhaltig zu finanzieren und zu gestalten.

„Kostenfreie Fortbildungsangebote sind gerade in der Kultur unglaublich wichtig“, betont Landrätin Cornelia Weigand. „Viele Kulturveranstaltungen werden nur durch ehrenamtliches Engagement ermöglicht. Wir hoffen, dass dieses neue Angebot die engagierten Menschen in unserem Kreis bei ihrer Arbeit unterstützt und dadurch der Kulturbereich weiter gestärkt wird.“

Auch Kulturreferentin Jule Wölk von der Kreisverwaltung zieht ein positives Fazit zur ersten Durchführung: „Die Teilnehmenden konnten inhaltlich viel aus der Kulturschule mitnehmen und haben gleichzeitig untereinander viele Anknüpfungspunkte für weitere Zusammenarbeit gefunden. Das zeigt, wie wichtig solche kreisweiten Veranstaltungen sind, bei denen sich Kulturschaffende aus den unterschiedlichen Kommunen vernetzen.“

Die Kulturschule soll in den kommenden Jahren bedarfsorientiert weiterentwickelt werden. Auch Themen wie Social Media und Marketing in der Kulturarbeit oder partizipative Formate in Kunst und Kultur sollen künftig einen festen Platz im Programm haben. Geplant ist außerdem, die Veranstaltungen an wechselnden, kulturell relevanten Orten im Kreis durchzuführen.

Ermöglicht wird die Umsetzung der Kulturschule durch eine Spende der Bürgerstiftung der VR Bank RheinAhrEifel eG in Höhe von 50.000 Euro, die das Fortbildungsangebot auch für die nächsten Jahre sichert.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Ahrweiler

Kulturreferentin Jule Wölk (6. v. l.) und Referent Stephan Bock (6. v. r.) im Kreise der Teilnehmenden mit ihren Zertifikaten. Foto: Martin Gausmann / Kreisverwaltung Ahrweiler

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