Maiansingen in Lüftelberg
Es ging eine helle Flöte
Gesangverein 1865 unterhielt mit Frühlingsweisen - Feuerwehr stellt Maibaum auf
Meckenheim-Lüftelberg. „Wie einst im Mai“, das war das diesjährige Motto des Lüftelberger Gesangvereins 1865. Frisch, jung und beschwingt kamen die Mai-Lieder daher, die die Frauen und Männer des Gesangvereins, unter der Leitung ihres Dirigenten Engelbert Hennes, für das Maiansingen geprobt haben.
Kein Wunder, dass sich nicht wenige der zahlreichen Besucher, darunter Ortsvorsteher Siegfried Schwaner, unterhakten und im Takt der beschwingten Melodien mitschunkelten.
Manches dörfliche Brauchtum ist im Laufe der Zeit verschwunden. Doch das Maibaumaufstellen in vielen ländlich geprägten Städten und Ortsteilen erlebt in den vergangenen Jahren eine regelrechte Renaissance. Für die Lüftelberger war es am 30. April, dem Maiabend, soweit. Mit Muskelkraft und hölzernen Stangen, Leitern, Sägen und Seilen wurde von den Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr Lüftelberg der stattliche, buntgeschmückte Maibaum an der St.-Petrus-Kirche aufgestellt. Das war harte Arbeit. Doch für Manfred Schmitz, einem erfahrenen Maibaum-Aufsteller, der die Kommandos gab, war auch das kein Problem.
Mit einem gespendeten Kasten Bier würdigte Siegfried Schwaner das gelungene mühevolle Unternehmen. Bei Maibowle, und doppelt belegten Wurst- und Käsebrötchen, appetitlich arrangiert vom 2. Vorsitzenden der Lüftelberger Dorfgemeinschaft, Dr. Peter Marienfeld, und seiner Frau Carmen, klang ein harmonischer Abend aus.
