Allgemeine Berichte | 27.01.2026

Literarisches von A (wie Beethoven) bis Z (wie Westerwelle)

Facettenreiche Lesung mit dem „Bonner Bogen“

V.l.n.r.: Harald Gesterkamp, Dominik Dombrowski und Monika Littau.  Foto: Martin Strohmeyer

Remagen. Aus der Anthologie „Bonner Bogen – Literarisches von A (wie Beethoven) bis Z (wie Westerwelle) lasen am vergangenen Freitag, 23. Januar, in der Remagener Buchhandlung Geber Dominik Dombrowski, Harald Gesterkamp, Thomas Kaut und Monika Littau.

Die genannte Anthologie ist Ergebnis einer Ausschreibung, die der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller im vergangenen Jahr durchführte und die von Harald Gesterkamp und Monika Littau initiiert und betreut wurde. Trotz zahlreicher Parallelveranstaltungen in Remagen an diesem Abend kamen eine Reihe interessierter Gäste zur Lesung.

Geboten wurde ein vielfältiges und literarisch anspruchsvolles Programm mit Prosatexten zu Hans Globke und Konrad Adenauer (Gesterkamp) und zur großen Salonière des 19. Jahrhunderts Sibylle Mertens-Schaaffhausen (Littau). Dominik Dombrowski stellte in einem Prosagedicht Jan Loh, den „Alle-mal-malen-Mann“ vor und Thomas Kaut widmete sich in einem Gedicht dem Rhein. Die Lesung endete mit dem Hinweis auf einen Text von Klaus Vater über Friederike Nadig, die ab 1936 Gesundheitspflegerin in Ahrweiler war und später als eine von vier Frauen im Parlamentarischen Rat an der Erarbeitung des Grundgesetzes mitwirkte.

Die Lesungen zum Bonner Bogen gehen weiter. Nächste Station ist die Bonner „Brotfabrik“ am 8. Februar um 11.30 Uhr. Dort stellen sich andere Autorinnen der Anthologie mit ihren Texten und Themen vor.

V.l.n.r.: Harald Gesterkamp, Dominik Dombrowski und Monika Littau. Foto: Martin Strohmeyer

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