Allgemeine Berichte | 21.02.2024

Kunstverein Linz am Rhein stellt Ausstellungsprogramm für 2024 vor

Facettenreiches Ausstellungsjahr steht bevor

Mitglieder des Vorstands des Kunstvereins (v.l.): Norbert Boden, Sandra Irsch, Vanessa Große, Gabriela Mrozik und Gezina Stuip  Foto: Simone Schwamborn

Linz. Kürzlich hatte der Kunstverein Linz am Rhein die Vertreter der regionalen und überregionalen Presse zum Gespräch in die Räume am Marktplatz 9 in Linz eingeladen, um das Ausstellungsprogramm für das Jahr 2024 vorzustellen. Norbert Boden begrüßte die Anwesenden und führte anschließend aus, auf welche Künstlerinnen sich die Besucher dieses Jahr freuen dürfen, und zwar: Bettina van Haaren, Louise Heymans, Nadja Nafe und Eva Ademi. Sie hätten sich ganz unterschiedlichen Kunstrichtungen verschrieben, um die Welt, wie sie sie sehen, für den Betrachter sicht- und greifbar zu machen. Norbert Boden gab zu jeder Künstlerin einige Hintergrundinformationen.

So sei etwa Bettina van Haaren Malerin, Zeichnerin und Druckgraphikerin. Ihre Werke seien in fast 90 Einzel- und über 130 Gruppenausstellungen in Europa, den USA, Neuseeland, Japan und China gezeigt worden. Sie habe zahlreiche Preise und Stipendien erhalten. Ihre Werke seien in Sammlungen renommierter Museen und Kunstsammlungen vertreten. Die Werke von Bettina van Haaren würden dazu reizen, intensiver nachzuschauen und herauszufinden, was denn da überhaupt zu sehen sei. Dann setze die Wirkung jedoch umso vehementer ein.

Louise Heymans habe Illustration in Hamburg und Macerata, Italien studiert und habe zur Zeit einen Lehrauftrag für Radierung im Bereich künstlerische Druckgrafik an der HAW (Hochschule für Angewandte Wissenschaften) Hamburg inne. Ihr Interesse gelte druckgrafischen Techniken wie dem Holzschnitt und der Radierung, insbesondere der Mezzotinto, einem speziellen Tiefdruckverfahren. Die Inspiration für ihre Arbeiten, die bereits mehrfach mit Preisen ausgezeichnet wurden, beziehe sie aus ungewöhnlichen Perspektiven und Lichtsituationen.

Nadja Nafes Arbeiten bewegten sich hingegen im Bereich Malerei und Installation. Sie resultierten aus auf Reisen und im Alltag gesammelten Fotos, die im Arbeitsprozess transformiert würden: Das fotografisch Dargestellte würde aus dem eigentlichen Kontext herausgelöst, in Einzelteile und Fragmente aufgesplittet und auf Leinwand und Papier zu neuen Form- und Farbkompositionen zusammengebracht.

Eva Ademi zu guter Letzt sei Bildhauerin und beschäftige sich in ihrer Kunst mit der Welt der Flora und Fauna. Ihre Skulpturen und Plastiken entstünden oftmals auf der Basis von Fundstücken. Rostige Drähte und Nägel, verbleichte Knochen, ausgewaschene Hölzer oder gerissene Papiere könnten zur Grundlage ihrer Arbeiten werden. Häufig arbeite Eva Ademi mit Bienenwachs, das mit Pigmenten eingefärbt werde.

Den Skulpturen verleihe dies eine sehr organische, weiche und warme Ausstrahlung. Diese Skulpturen könnten einen manchmal durch ihre pure Schönheit verzaubern, manchmal mit ihrer unbändigen Energie überwältigen und manchmal mit ihrer zarten Melancholie nachhaltig verstören.

Die Quintessenz der Ausführungen des Vereinsvorsitzenden lautete: Es verspricht ein vielfältiges, facettenreiches Ausstellungsjahr zu werden. Der Kunstverein hofft, viele Kunstinteressierte zu den Ausstellungen begrüßen zu dürfen.

Ausstellungsdaten

9. März bis 7. April: Bettina van Haaren

27. April bis 20. Mai: Louise Heymans

6. bis 28. Juli: Nadja Nafe

10. Augsut bis 1. September : Eva Ademi

Mitglieder des Vorstands des Kunstvereins (v.l.): Norbert Boden, Sandra Irsch, Vanessa Große, Gabriela Mrozik und Gezina Stuip Foto: Simone Schwamborn

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