„Faire Schultüten“ für die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler der IGS Remagen
Fairtrade-Stadt Remagen möchte ein Zeichen gegen Kinderarbeit setzen
Remagen. Für die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler der Integrierten Gesamtschule Remagen begann am vergangenen Dienstag ein spannender neuer Lebensabschnitt – die Einschulung in die weiterführende Schule. Waren Sie vor den Ferien noch die Ältesten an ihren Grundschulen, so sind Sie nun wieder die jüngsten. Um Ihnen auch von Seiten der Stadt Remagen zum Start an der IGS zu gratulieren und viel Erfolg für ihre weitere schulische Laufbahn zu wünschen, haben sich die Mitglieder der Fairtrade-Steuerungsgruppe eine kleine Aktion überlegt: „Faire Schultüten“, die von den Sprecherinnen der Steuerungsgruppe Fairtrade gemeinsam mit Bürgermeister Björn Ingendahl, Lisa Althoff vom Remagener Stadtmarketing sowie Aileen Buschmann und Sarina Arabzade vom Remagener Jugendbahnhof an die Schülerinnen und Schüler verteilt wurden.
„Kinder und Jugendliche haben bereits ein erstaunlich hohes Bewusstsein für soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz und setzen sich aktiv für Nachhaltigkeit und eine bessere Welt ein. Wir möchten sie daher früh im positiven Sinne mit diesen Themen in Berührung bringen und so ihr Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung stärken“, so Bürgermeister Björn Ingendahl.
Die fairen Überraschungen sorgten nicht nur für strahlende Augen, sondern leisten auch einen wichtigen sozialen Beitrag. Denn noch immer haben viele Kinder weltweit nicht die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen und Bildung zu erhalten, da sie bereits in jungen Jahren arbeiten müssen um ihre Familien finanziell zu unterstützen. Fairtrade hat sich zum Ziel gesetzt, Kinderarbeit und ihre Grundursache, die Armut, zu bekämpfen: Durch existenzsichernde Löhne, stabile Mindestpreise, den Bau von Schulen und der Finanzierung von Stipendien soll Kindern eine angemessene Schulbildung ermöglicht werden. So möchte auch die Stadt Remagen den fairen Handel stärken und soziale Verantwortung übernehmen. Mit der Zertifizierung als Fairtrade-Stadt im Jahr 2021 und der Zertifizierung des Jugendbahnhofs als faires Jugendhaus im Jahr 2022 vernetzten sich unter dem Motto „Global denken, lokal handeln“ Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft und fördern so den fairen Handel auf kommunaler Ebene – in der Hoffnung, dass bald mehr Kinder auf der Welt eine Schule besuchen und lernen können.
Pressemitteilung der
Stadt Remagen
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