Allgemeine Berichte | 15.09.2018

Der Eifelverein Altenahr frischte Kunstwerke im Wald auf

Farbspektakel am Fratzenweg

Die fleißigen MalerInnen bemalten 30 Fratzen mit bunten Farben. privat

Altenahr. Acht fleißige Wanderfalken, drei Gastwanderkinder und sechs Erwachsene trafen sich, um dem Altenahrer Fratzenweg mit Farbe und Pinsel auf den Pelz zu rücken. Viele kennen die Waldgeister, die den Weg zum Schwarzen Kreuz hinauf begleiten. Sie wurden in den 60er und 70er Jahren von dem Altenahrer Holzschnitzer Toni Görtz geschnitzt, der in seiner Mittagspause regelmäßig den Weg zum Schwarzen Kreuz hinaufstieg. Tief unten, meist knapp über dem Wurzelansatz, ließ er seine Kunstwerke entstehen. Im Laufe der Jahrzehnte sind diese mit den alten Buchen und Eichen in die Höhe gewachsen. Manchmal bildeten sich auch dicke Wülste, welche die Kunstwerke in ein ganz anderes Licht rückten. So erweckt die eine oder andere Fratze heute den Eindruck, als hätte sie eine wärmende Kapuze auf. Im Laufe der Zeit wurden die Gesichter immer mal wieder von engagierten Personen farblich aufgefrischt. Das geplante Tagesziel der Jugendwarte Claudia Gemein und Sandra Reuter waren 20 Fratzen. Dieses Ziel haben die überaus kreativen und fleißigen Kinder weit übertroffen. Mittags kam die Gruppe am Schwarzen Kreuz an. Dort wurde die gemeinsame Mittagspause abgehalten. Alle genossen die Rast, bevor sich die Gruppe gemeinsam entschloss, weiter zu pinseln. Alle Fratzen, vom Bahnübergang bis zu den Tennisplätzen und zum Bahnhof in Altenahr hinunter haben die Kinder fertiggestellt. Dazu gesellten sich noch neue Motive, die die Kinder in den Bäumen erkannten. Nun sind es weit über 30 lustige, gruselige und schaurig schöne Gesellen, die das Wanderherz von Jung und Alt erfreuen. Für ihr Wirken bei den doch recht kühlen Temperaturen erhielt die Truppe von den vielen Wanderern auf der Strecke viel Lob und Anerkennung. Zum Abschluss des Arbeitseinsatzes besuchten die Maler das Seniorenzentrum Maternus-Stift.

Dort wurden die Kinder und Eltern freundlich empfangen. Es war eine liebevolle Kaffeetafel gedeckt, welche die Kinderaugen strahlen lies. Anhand von Handyfotos, die unterwegs gemacht wurden, präsentierten die Kinder stolz ihre fertigen Werke. Alle kamen miteinander ins Gespräch und tauschten so Erinnerungen rund um den Fratzenweg und den Eifelverein aus. Ein toller Abschluss eines anstrengenden Tages, der nicht das letzte Treffen gewesen sein wird! Diese Aktion zeigt wieder einmal, wie wertvoll es ist, Altes zu bewahren, ins Gespräch zu kommen und an die nächsten Generationen weiter zu reichen. Der Fratzenweg gehört zu Altenahr, genauso wie der Eifelverein! Beide sind dort nicht wegzudenken, denn beide tragen enorm viel zum Kulturgut bei!

Es entstanden lustige, aber auch gruselige Gesichter.

Es entstanden lustige, aber auch gruselige Gesichter.

Die fleißigen MalerInnen bemalten 30 Fratzen mit bunten Farben. Fotos: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • Daniela Jacobs: Auch Fußgänger ????? sollten beachtet werden!Wenn jeder nur ein bisschen, wäre vieles einfacher!
  • K. Schmidt: Die nächste Demo, gerade wenn sie sich an Familien richtet, sollte dann mal unter dem Motto stehen: "Fahrradhelme für alle!"

Kruft: Zwischen Dauerkritik und Tatendrang

  • Rolf Stern : Der Text wirkt weniger wie eine Einordnung, sondern eher wie der Versuch, berechtigte Kritik abzuwürgen. Gerade bei öffentlichen Geldern ist Nachfragen keine Dauerschleife, sondern demokratische Pflicht.
  • Andreas Lung: Liebe Frau Schumacher, Sie haben offensichtlich überhaupt nicht verstanden, worum es geht.
  • Thomas Sebastian Napp: Ich kann der Gemeinde zu dieser Aktion nur gratulieren. Vor allem den Bauhofmitarbeitern muss ich hier ein Lob aussprecheb. Gleichzeitig kann ich es nicht verstehen, dass eine große Naturfläche auf dem...
Kreishandwerkerschaft
Dauerauftrag Imageanzeige
Kreishandwerkerschaft
Innovatives rund um Andernach
Container Anzeige
Innovatives rund um Andernach
Rund ums Haus
Innovatives rund um Andernach
Stellenanzeige
Stellenanzeige Kita
Empfohlene Artikel
Auf der Bühne herrschte bei den Spielen eine lockere Atmosphäre.  Foto:WAMFO.de
17

Nürburgring. Ally-Pally-Atmosphäre am Nürburgring: Tausende Fans der fliegenden Pfeile haben die Ringarena am vergangenen Samstag erneut in einen Darts-Tempel verwandelt. In den Trikots ihrer Lieblingsspieler oder kreativ verkleidet als Zwerg oder Zielscheibe, erlebten rund 4.000 Besucher bereits im fünften Jahr spannende Partien zwischen den bekannten Größen des (Dart)Sports. Auf der Bühne der „Darts-Arena“ lieferten sich die Darts-Stars spannende Duelle.

Weiterlesen

Die Erwachsenengruppe ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.  Foto: privat
24

Remagen. Die Magic Dancers Remagen sind ein traditionsreicher Verein mit Herz, Leidenschaft und einer besonderen Geschichte. Gegründet im Jahr 1993, gingen sie ursprünglich aus einer Aerobic-Gruppe hervor. Über die Jahre entwickelten sie sich stetig weiter und sind seit 2025 als eigenständiger Verein organisiert. Heute stehen die Magic Dancers für Gemeinschaft, Kreativität und tänzerische Vielfalt – und das generationenübergreifend.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild.
342

Aufgrund von Wartungsarbeiten muss´die Stromversorgung zeitweise eingestellt werden

Kein Strom in Sinzig-Westum und Löhndorf

Sinzig. Am Dienstag, 14. April, führt die Rhein-Ahr-AöR Arbeiten an der Wasserversorgung in Sinzig-Westum durch. Zur Sicherheit der Arbeiter muss dazu ein Mittelspannungskabel der Energienetze Mittelrhein (enm) zeitweise abgeschaltet werden.

Weiterlesen

Pfarrer Dr. Arno-Lutz Henkel.  Foto:privat
15

Allgemeine Berichte

EIN-Spruch: Fest(e) der Befreiung

Vom 01.-09. April wird die jüdische Pessach Woche begangen, die nahezu zeitgleich zusammenfällt mit der von den Christen begangene Kar- und Osterwoche. Durch Jesus bedingt hängen beide Festtraditionen, auch inhaltlich, miteinander zusammen.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: pixabay.com
419

Leserbrief zu „HeimatCheck: Bad Neuenahr: Zu viele unangeleinte Hunde im Stadtgebiet?“

Leserbrief: „Das ist keine Tierliebe, das ist Egoismus!“

Ich bin fast 75 Jahre alt. Seit meinem 17. Lebensjahr habe ich Hunde. Zwei dieser Hunde wurden von unangeleinten Hunden angefallen, und so schwer verletzt, dass sie nur durch hohe tierärztliche Kunst gerettet werden konnten. Beide hatten ihr Leben lang mit den Folgen zu kämpfen.

Weiterlesen

Monatliche Anzeige
Rund um´s Haus
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Dauerauftrag
Dauerauftrag 2025
Holz Loth-Entsorgung
Anzeige "Rund ums Haus"
Rund ums Haus
Fahrer gesucht (m/w/d)
Oster-Anzeige
Imageanzeige Dauerauftrag 04/2026
Doppelseite PR/Anzeigen
Rund ums Hause Mayen/Mendig
Hasenhoppeln & Heimatshoppen
Anzeigenauftrag FMP-1P9L0-AD-351131
Koblenz blüht // Frohe Ostern 2026
Ostergrußanzeige
Titelanzeige
Mitarbeiter IT-Administrator
Stellenanzeige Personalreferent/in