Allgemeine Berichte | 31.10.2025

Stadt reagiert auf Dachschäden am Gerätehaus – Ehemalige Palettenfabrik als Übergangslösun

Feuerwehr Engers zieht vorübergehend um

Dank der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten, ist zügig eine Übergangslösung für die Engerser Feuerwehr gefunden worden. Unser Bild zeigt (von links) den stellvertretenden Wehrleiter Florian Bauer, den Beigeordneten Ralf Seemann, Hallen-Eigentümer Alexander Chytraeus und Löschzugführer Moritz Busch.Foto: Stadt Neuwied / Ulf Steffenfauseweh

Engers. Das Feuerwehrgerätehaus in Engers muss saniert werden. Bei einer Überprüfung hat sich herausgestellt, dass das Dachtragwerk erhebliche Wasserschäden aufweist und das Gebäude vorerst nicht weiter genutzt werden kann. Keine gute Nachricht.

Umso erfreulicher ist für Oberbürgermeister Jan Einig und Beigeordneten Ralf Seemann, dass sie gemeinsam mit der Neuwieder Wehrleitung, den Fachkollegen aus der Verwaltung und vor allem den Engerser Feuerwehrkameraden zügig eine tragfähige Übergangslösung finden konnten: Der Löschzug zieht in die ehemalige Palettenfabrik um.

Zunächst stand die Überlegung im Raum, eine provisorische Halle zu errichten. Doch die Verantwortlichen wollten eine wirtschaftlichere und schneller verfügbare Alternative finden. Löschzugführer Moritz Busch und Oberbrandmeister Michael Groß machten sich deshalb im Ort auf die Suche nach geeigneten Objekten. Sie schauten verschiedene an – und wurden fündig: Die seit Kurzem leerstehende Halle in der Neuwieder Straße 58 bot sich als Ausweichquartier an.

Eigentümer Alexander Chytraeus zeigte sich in den Gesprächen sofort entgegenkommend. „Er hat uns von Anfang an signalisiert, dass er die Feuerwehr nicht als gewöhnlichen Mieter sieht, sondern gerne unterstützt“, betont Neuwieds stellvertretender Wehrleiter Florian Bauer. Und so stand nach Fahrzeug-Stellproben in der Halle schnell fest: Es passt. „Die Engerser Kameraden haben das geradeaus und mit Maß gelöst“, freut sich Bauer und unterstreicht mit Blick auf die voraussichtlich 18 anstehenden Monate: „Natürlich ist es ein Provisorium, aber wir machen das Beste daraus – und die Jungs ziehen mit.“

In der Halle werden künftig die vier Fahrzeuge des Löschzuges – ein Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF 10), ein Messfahrzeug Gefahrstoffe (MEF-G), ein Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) und ein Mehrzweckfahrzeug 1 (MZF 1) – sowie das Rettungsboot (RTB) ihren Platz finden.

Parallel dazu wird auf der Freifläche vor der Halle ein Containerkomplex errichtet. Dieser schafft die benötigten Räumlichkeiten für Umkleiden, Lager, Schulungs- und Aufenthaltsbereiche sowie Sanitäranlagen. Auch eine kleine Küche und ein Bereich zur Ablage der persönlichen Schutzausrüstung werden eingerichtet. Der Container ist so konzipiert, dass er nach der Rückkehr der Engerser Wehr in ihr eigentliches Gerätehaus auch für den Löschzug Heimbach-Weis und gegebenenfalls weitere Übergangslösungen innerhalb der Stadt genutzt werden kann.

Für die Umsetzung stellt die Stadt außerplanmäßige Haushaltsmittel in Höhe von 600.000 Euro bereit. Das Amt für Immobilienmanagement koordiniert die nächsten Schritte, um die Interimsflächen kurzfristig nutzbar zu machen. Die Engerser Feuerwehr wird beim Umzug - selbstverständlich - selbst mit anpacken, unterstützt von der Logistikeinheit der Feuerwehr Stadt Neuwied.

Oberbürgermeister Jan Einig dankt allen Beteiligten für den engagierten Einsatz: „Die Feuerwehr Engers zeigt einmal mehr, was gelebter Zusammenhalt bedeutet. Dank der tatkräftigen Mitarbeit und des Pragmatismus der Kameraden können wir sicherstellen, dass die Einsatzbereitschaft zu keiner Zeit beeinträchtigt ist.“

Pressemitteilung Stadt Neuwied

Dank der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten, ist zügig eine Übergangslösung für die Engerser Feuerwehr gefunden worden. Unser Bild zeigt (von links) den stellvertretenden Wehrleiter Florian Bauer, den Beigeordneten Ralf Seemann, Hallen-Eigentümer Alexander Chytraeus und Löschzugführer Moritz Busch. Foto: Stadt Neuwied / Ulf Steffenfauseweh

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