Allgemeine Berichte | 13.12.2024

Eine Veranstaltung des Elterntreffs der Fachstelle Frühe Hilfen in Löf

„Fieber bei Babys und Kindern“

Die teilnehmenden Mütter waren sich einig: „Es ist gut sich austauschen zu können. Dadurch fühlt man sich viel sicherer, wenn das Kind das nächste Mal Fieber bekommt“. Foto: Christa Fröhlich

Löf. Fieber ist bei kleinen Kindern nichts Ungewöhnliches. Doch mit steigender Temperatur der Sprösslinge wächst auch die Sorge der Eltern. Was also können Eltern selbst bei Fieber zu Hause tun und wann ist der Gang zum Arzt nötig?

Antworten auf diese Fragen und weitere hilfreiche Informationen erhielten Eltern während der Gesprächsrunde mit Kinderkrankenschwester Bettina Klasen. Die Referentin gab einen Überblick über die Entstehung und die Ursachen von Fieber und welche Symptome bei Babys und Kleinkindern auftreten. Und sie nannte typische Fiebersymptome: „Als Fieber bezeichnet man bei Kindern eine Körpertemperatur von über 38,5 Grad. Erste Anzeichen sind oftmals glänzende Augen, eine warme, teils rote oder blasse Haut, Appetitlosigkeit und Durst.“ Ebenso erfuhren die Eltern, dass die erhöhte Körpertemperatur eine Abwehrreaktion ist, wichtig zur Bekämpfung von Infektionen. Fieber ist also eine wichtige Abwehrfunktion, die ein Kind schützt. Bei Fieber sollten die Eltern darauf achten, dass ihr Kind ausreichend trinkt und die Mahlzeiten aus leicht verdaulichen Speisen erhält. Eine hilfreiche Maßnahme ist auch der klassische Wadenwickel. Dieser sollte lauwarm sein, um den Kreislauf nicht zu stark zu belasten.

Außerdem erklärte Kinderkrankenschwester Bettina Klasen, wann die Eltern mit ihrem Kind einen Arzt aufsuchen sollten: „Erstens, wenn Ihr Kind noch ein sehr junges Baby von bis zu drei Monaten ist und die Temperatur 38 Grad und mehr beträgt. Zweitens, bei älteren Babys und Kleinkindern bis zum Alter von zwei Jahren, dauert das Fieber länger als drei Tage an. Und drittens, wenn das Fieber trotz fiebersenkender Maßnahmen nicht zurückgeht.“ Auch auf das Dreitagefieber als einer typischen Kinderkrankheit, die fast alle Kinder bis zum Ende ihres dritten Lebensjahres durchmachen, wurde hingewiesen, ebenso auf den Fieberkrampf, der eine besondere Reaktion des Nervensystems ist.

Die teilnehmenden Mütter waren sich einig: „Es ist gut sich austauschen zu können. Dadurch fühlt man sich viel sicherer, wenn das Kind das nächste Mal Fieber bekommt.“

Christa Fröhlich bedankte sich bei der Kinderkrankenschwester Bettina Klasen für den informativen Vormittag. Gerne können noch weitere Eltern an dem kostenfreien Elterntreff teilnehmen.

Die Fachstelle des Landkreises Mayen-Koblenz ist ein Kooperationsprojekt des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr und der Evangelischen Kirchengemeinde Maifeld und wird maßgeblich vom Kreis Mayen-Koblenz finanziert.

Weitere Informationen der Fachstelle Frühe Hilfen: www.fruehehilfen-myk.de - Instagram: fachstellefruehehilfenmyk. Pressemitteilung der

Fachstelle Frühe Hilfe

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Die teilnehmenden Mütter waren sich einig: „Es ist gut sich austauschen zu können. Dadurch fühlt man sich viel sicherer, wenn das Kind das nächste Mal Fieber bekommt“. Foto: Christa Fröhlich

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