Allgemeine Berichte | 06.07.2019, 09:00 Uhr

Zukunftsweisende Begegnungsstätte im Wiedtal mit „Spaßfaktor“ lädt ein

Franziskus-Garten aus Dornröschenschlaf erweckt

Landrat Hallerbach hat die Schirmherrschaft übernommen

Die ersten Schritte hin zum Franziskus-Garten sind gemacht. Das Gelände ist aus seinem Dornröschenschlaf erweckt, Beete und Kompostierungsanlage sind vorbereitet, Kooperationspartner angesprochen und ein vorläufiges Gartendesign-Konzept ist entwickelt worden. Auf dem Gelände der „Alten Gärtnerei“ der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz in Hausen sollen unter dem Motto „Begegnen, Begreifen, Besinnen“ integrative Angebote für Kinder, Jugendliche, Behinderte und ältere Menschen entstehen. (v.l.n.r.): Bruder Josef (Superior Konvent Hausen), Achim Hallerbach (Landrat), Bruder John Francis (Generalsuperior) und Bruder Alexander (Initiator des Franziskusgarten). Foto: Kreisverwaltung Neuwied
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Hausen. Für die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz ist der heilige Franziskus von Assisi nicht nur Ordensvater, sondern zentrale Person ihrer Spiritualität. Inspirierende Aktualität hat dieser italienische Heilige durch den in seinem berühmten Sonnengesang beworbenen, liebevollen Umgang mit der Natur, sein Engagement für Religionsfrieden und seine authentisch gelebte Nächstenliebe. Auf dieser Grundlage sollen nun auf dem Gelände der „Alten Gärtnerei“ der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz in Hausen unter dem Motto „Begegnen, Begreifen, Besinnen“ integrative Angebote für Kinder, Jugendliche, Behinderte und ältere Menschen entstehen. Besonders wichtig ist allen Beteiligten die Einbindung interessierter Akteure und Organisationen in der Gemeinde.

„Der Franziskus-Garten wird ein Ort sein, in dem wir diese so wichtigen Botschaften erlebbar machen wollen“, erklärt Bruder Alexander Zabelberg, Ideengeber und Projektleiter für dieses neue Ordensprojekt. „Dies geschieht durch Begegnungen zwischen Menschen und mit Natur - spielerisch, liebevoll und kreativ.“

Landrat Achim Hallerbach, der die Schirmherrschaft über das Projekt übernommen hat, ist überzeugt von dem Vorhaben: „Nicht nur aus Sicht der unteren Naturschutzbehörde stellt die Wiederbelebung und Erhaltung der alten Anlage eine wesentliche Bereicherung für Flora und Fauna im Wiedtal dar. Ich könnte mir gut vorstellen, dass viele Menschen – besonders auch Touristen Gefallen an dem Projekt finden und sich von der angebotenen Vielfalt überzeugen lassen. Darüber hinaus finde ich es großartig, dass hier der Inklusionsgedanke durch die gemeinsame Arbeit mit behinderten Menschen eine wesentliche Rolle spielt.

Das großzügige und abwechslungsreiche Freigelände, auf dem sich Gewächshäuser, Schnittblumen-Beete, Streuobstwiesen, Tiergehege und Waldgebiete abwechseln, bietet außerdem einen wunderschönen Blick über das Wiedtal und eine direkte Anbindung an den Westerwald-Steig.

Die ersten Schritte hin zum Franziskus-Garten sind gemacht. Das Gelände ist aus seinem Dornröschenschlaf erweckt, Beete und Kompostierungsanlage sind vorbereitet, Kooperationspartner angesprochen und ein vorläufiges Gartendesign-Konzept ist entwickelt worden. Außerdem haben Schülerinnen und Schüler der Grundschule Waldbreitbach in einer ersten Pilotphase bereits Klein-Gärten angelegt, Pflanzprozesse von der Saat bis zur Blume kennengelernt und sich regelmäßig mit Bewohnern des St. Josefshauses getroffen. Die gemeinsame Arbeit im Garten hat nicht nur einen sozialen Aspekt, indem man unmittelbar sehen und fühlen kann, was man zusammen geleistet hat, sondern fördert auch die Kreativität, das Bewusstsein für die Natur und die Inklusion durch das gemeinsame Arbeiten mit behinderten Menschen.

Generalsuperior Bruder John Francis Tyrrell freut sich, dass es mit dem Projekt so gut vorangeht: „Wir möchten den Franziskus-Garten wirklich zu einem Projekt der gesamten Region machen, an dem sich gesellschaftliche Gruppen, Firmen und andere Organisationen gleichermaßen beteiligen. Der Garten ist ein lebendiger Ausdruck unserer Spiritualität und unseres Ordensauftrags.“

Spenden sind willkommen

Neben Eigenmitteln des Ordens und Fördermitteln der LEADER Region Rhein/Wied und der „Aktion Mensch“ ist das Projekt auch auf Spenden angewiesen. Wer diese Idee unterstützen möchte, kann unter folgender Bankverbindung einen Beitrag leisten:

Franziskanerbrüder vom Hl. Kreuz e.V., Stichwort Franziskus-Garten

Pax Bank Trier, IBAN: DE69 3706 0193 3013 3320 10, BIC: GENODED1PAX

Wer weitere Fragen zum Projekt hat oder sich gerne ehrenamtlich dafür engagieren möchte, kann unter der Telefonnummer

(0151) 74107444 direkten Kontakt zu Bruder Alexander Zabelberg aufnehmen.

Die ersten Schritte hin zum Franziskus-Garten sind gemacht. Das Gelände ist aus seinem Dornröschenschlaf erweckt, Beete und Kompostierungsanlage sind vorbereitet, Kooperationspartner angesprochen und ein vorläufiges Gartendesign-Konzept ist entwickelt worden. Auf dem Gelände der „Alten Gärtnerei“ der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz in Hausen sollen unter dem Motto „Begegnen, Begreifen, Besinnen“ integrative Angebote für Kinder, Jugendliche, Behinderte und ältere Menschen entstehen. (v.l.n.r.): Bruder Josef (Superior Konvent Hausen), Achim Hallerbach (Landrat), Bruder John Francis (Generalsuperior) und Bruder Alexander (Initiator des Franziskusgarten). Foto: Kreisverwaltung Neuwied

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