Allgemeine Berichte | 17.06.2025

Boule, Bier und Begegnung: Delegation aus Burgund zu Gast

Französisches Flair in Wolken: Pfingsten im Zeichen der Partnerschaft

Die Bürgermeister und die Vorsitzenden der Partnerschaftsvereine: von links nach rechts: Alain Presumey, Bürgermeister Stéphane Hugon, Ortsbürgermeister Norbert Rausch, Carlo Schnell. Foto: privat

Wolken. Pfingsten 2025 stand in Wolken ganz im Zeichen der französischen Sprache. Am Samstag reiste eine Delegation von 17 Bürgerinnen und Bürgern aus Lux in Burgund in die Partnergemeinde. Bürgermeister Norbert Rausch begrüßte die Gäste im Bürgerzentrum herzlich und empfing sie mit traditionellem Kaffee und Kuchen. Nach der Unterbringung in Wolkener Gastfamilien folgte mit dem abendlichen Lampionfest in der festlich mit den Farben der Trikolore geschmückten Goloring-Halle der erste Höhepunkt des Besuchs.

In den Begrüßungsreden bekräftigten die Bürgermeister Norbert Rausch und Stéphane Hugon die bestehende Freundschaft zwischen den beiden Gemeinden. Beide betonten, dass die Partnerschaft weiter vertieft und ausgebaut werden solle. Die rege Beteiligung neuer Mitglieder beider Partnerschaftsvereine zeigte das anhaltende Interesse an diesem Austausch. Auch zahlreiche Vertreter der Wolkener Vereine waren anwesend, wodurch sich Gelegenheiten boten, Ideen für gemeinsame Projekte – unter anderem mit dem Karnevals- und dem Sportverein – auszutauschen.

Der Sonntag begann nach einem traditionellen deutschen Frühstück mit einer Fahrt nach Mendig. Dort stand eine Führung in französischer Sprache durch das Museum Lava-Dome und die unterirdischen Felsenkeller auf dem Programm. Die rund drei Quadratkilometer großen Anlagen, einst das größte Basaltlava-Bergwerk der Welt, verbinden geologische und geschichtliche Aspekte eindrucksvoll miteinander. Die Führung spannte auch einen Bogen zur lokalen Brautradition, was das Interesse am anschließenden Mittagessen in der Vulkan-Brauerei noch steigerte. Viele Gäste bevorzugten anstelle der gewohnten Weine aus dem Burgund die angebotenen regionalen Biere.

Am Nachmittag entschied sich die Gruppe gegen die geplante Siesta und setzte das Programm mit einem Ausflug zur Festung Ehrenbreitstein fort. Von dort aus eröffnete sich ein beeindruckender Blick auf das Deutsche Eck, das die historische Vielschichtigkeit der Stadt Koblenz symbolisch widerspiegelt. Die Besichtigung der Kanone „Greif“ im Landesmuseum rundete den geschichtlichen Teil des Besuchs ab und veranschaulichte die wechselvolle deutsch-französische Vergangenheit.

Zurück in Wolken traten gemischte Teams aus beiden Gemeinden im Boule gegeneinander an. Das Spiel endete mit einem freundschaftlichen Unentschieden und sorgte für große Begeisterung. Die Fortführung dieser sportlichen Tradition wurde bereits vereinbart. Mit einem gemeinsamen Abendessen in der Goloring-Halle klang der Tag harmonisch aus.

Am Pfingstmontag verabschiedeten sich die Gäste aus Lux. Auf dem Place de Lux in der Wolkener Ortsmitte bedankten sich Bürgermeister Norbert Rausch und sein Amtskollege Stéphane Hugon bei allen, die zum Gelingen des Besuchs beigetragen hatten. Beide betonten die Lebendigkeit der Partnerschaft und deren Bedeutung für den europäischen Gedanken. Eine Gegeneinladung nach Lux wurde dabei offiziell ausgesprochen. BA

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Die Bürgermeister und die Vorsitzenden der Partnerschaftsvereine: von links nach rechts: Alain Presumey, Bürgermeister Stéphane Hugon, Ortsbürgermeister Norbert Rausch, Carlo Schnell. Foto: privat

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  • Karl Matheis: Eine unendliche Geschichte, alle Beteiligten sollten mal darüber nachdenken, ob sie heute ein Haus bauen würden mit Plänen aus den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts! Bei Straßen wollen wir dies offensichtich machen.
  • Rainer Hohn: Wenn man um Cannabis so nen Wind machen würde, wie man hier unreflektiert und regelmässig den Alkohol feiert, würden sich alle wieder aufregen. Ein toxisches Nervengift, welches unter allen Drogen die meisten Toten zu verantworten hat.
  • illgen: was soll der mist dann . wenn sich jeder mal an die eigene nase packt dann würde es nicht da so gefährlich sein . auch die bussfahrer sollten sichmal sn die eigene nase packen und dort langsamer fahren.
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