Allgemeine Berichte | 22.05.2019

Frauentreff Meckenheim ein Wochenende in Freiburg

Freiburg bei spannendem Wetter

Der Frauentreff an einem der „Bächle“.Foto: privat

Meckenheim/Freiburg. 17 Frauen des Frauentreffs Meckenheim e.V. verbrachten ein herrliches Wochenende mit Besichtigungen der Sehenswürdigkeiten Freiburgs.

Gleich am Freitagnachmittag ging es los mit einer dreistündigen Stadtführung, in der die Frauen erfuhren, dass der Name der Stadt auf zweierlei Weise erklärt werden kann: Einmal wird angenommen, dass die Burg, die auf dem Schlossberg stand, einen freien Blick ringsherum hatte und die Stadt so zu ihrem Namen kam oder der Name kann darauf zurückgeführt werden, dass schon früh die freien Bürger die Geschicke ihrer Stadt in die Hand nahmen.

Zu Beginn der Führung wurden die Frauen auf die typischen „Bächle“ aufmerksam gemacht, die Freiburg durchziehen. Sie wurden im Mittelalter angelegt, als es viele Holzhäuser gab, die gut brennen. Durch die Bächle wurde überall Wasser verteilt, sodass im Ernstfall genug Löschwasser vorhanden war. Im Mittelalter gab es noch keine Straßennamen, sodass viele Häuser mit Namen versehen wurden. Da nicht viele Leute lesen konnten, wurden zusätzlich Bilder an die Hauswand gemalt, sodass sich jeder gut zurechtfinden konnte. Viele schöne und gepflegte alte Häuser gibt es in der Innenstadt, angefangen vom Alten und Neuen Rathaus, über Kornhaus, Walfängerhaus und Altes Kaufhaus. Nach einem Blick ins Münster ging es in ein kleines „Gässle“ und dann in die malerische Konviktstraße mit ihren vielen kleinen Geschäften. Als sehr angenehm empfanden es die Frauen, dass es sehr wenig Autoverkehr in der Stadt gibt. Der öffentliche Nahverkehr ist gut ausgebaut und es gab fast so viele Fahrräder wie in Münster.

Der Sonnabendmorgen war eigenen Entdeckungen der Frauen vorbehalten. Man schlenderte über den sehenswerten Markt am Münster, erkundete nochmals die kleinen „Gässle“ oder schaute in das eine oder andere Geschäft. Nachmittags fand eine Führung durch die Universität mit ihren vielen Gebäuden auf dem Programm. Ein besonderer Höhepunkt ist die neue Universitätsbibliothek, die wie ein gläserner Diamant aussieht und bis Mitternacht geöffnet ist. Unterbrochen von einem heftigen Hagelschauer mit Sturm ging es dann ins Uniseum, das Universitätsmuseum, wo es viele Informationen über die Geschichte der Freiburger Universität zu sehen gab. Übrigens ist es eine der ältesten Universitäten Deutschlands. Beide Abende wurden mit einem gemeinsamen Abendessen in verschiedenen Restaurants beschlossen.

Am Sonntagmorgen fuhren einige Frauen mit der Kabinenumlaufbahn hinauf zum Aussichtspunkt Schauinsland. Es herrschte dichter Nebel, aber gerade, als man den Aussichtsturm bestiegen hatte, kam die Sonne hervor und gab den Blick frei auf die wundervolle Landschaft. Die Frauen, die diesen Ausflug nicht mitgemacht hatten, gingen in kleinen Gruppen nochmals durch die Stadt und erkundeten Ecken, die sie noch nicht gesehen hatten oder gingen in ein Museum. Sehr zufrieden und müde kehrte die gesamte Gruppe dann nach Meckenheim zurück.

Der Frauentreff an einem der „Bächle“.Foto: privat

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