Allgemeine Berichte | 06.07.2022

Klassentreffen des Jahrgangs 1940/41 der ehemaligen Volksschule Weißenthurm

Freudiges Wiedersehen unter dem Motto: „weißte noch?“

Der Jahrgangs 1940/41 am Hoche-Denkmal. Foto: Stephan Liel

Weißenthurm. Das Klassentreffen, das eigentlich 2020 oder 2021 hätte stattfinden sollen, konnte wegen Corona erst jetzt organisiert werden. Jüngst trafen sich bei sonnigem Wetter froh gelaunt 22 ehemalige Schülerinnen und Schüler an der Kapelle am Friedhof, um dort der verstorbenen Mitschüler/innen zu gedenken und hier insbesondere der seit dem letzten Treffen Verstorbenen. Die Gedenkminuten wurden musikalisch begleitet von Hans Wohlgemuth, der mit seiner beeindruckenden Stimme und Gitarrenbegleitung gefühlvolle religiöse Lieder anstimmte, die leise mitgesungen wurden.

Vom Friedhof aus begaben sie sich über den „Stationsweg“ hinauf zum Hoche-Denkmal. Hier wurden sie von Hermann Doetsch empfangen, der mit geschichtlichen Fakten über das Denkmal und seinen namensgebenden General informierte. Einige der Anwesenden waren begeistert, dass sie zum ersten Mal überhaupt einen Blick in die „Grabkammer“ werfen oder den Denkmalbereich betreten konnten.

Bei der anschließenden Besichtigung des Weißen Turms, im Volksmund „Eulenthurm“ genannt, erfuhren die ehemaligen Schüler von Hermann Doetsch aufschlussreiche Einzelheiten über den Turm und seinen Erbauer und besichtigten u.a. mit Interesse das im Gebäude untergebrachte Fastnachtsmuseum. Hermann Doetsch ließ es sich nicht nehmen, in seiner humorigen Art mit einigen Anekdoten zur Erheiterung der Gruppe beizutragen. Beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen und Kaffee und Kuchen wurden nach dem Motto: „weißte noch?“ viele Erinnerungen ausgetauscht und alte Fotos angesehen, die auch hin und wieder zu der Frage führten: „weiß einer von Euch, wer das sein könnte?“ Es wurden sogar einige inzwischen „eingeschlafene“ Freundschaften von früher zur Freude der Betroffenen wieder neu belebt. Wer Lust hatte, konnte bei schönem Wetter einige Schritte am Rhein spazieren gehen und die veränderte Rheinfront besichtigen. Es bestand Einigkeit darin, dass es ein schönes, harmonisches Wiedersehen war. Jedenfalls freuen sich jetzt alle schon auf das nächste Treffen zum 85. Geburtstag.

Der Jahrgangs 1940/41 am Hoche-Denkmal. Foto: Stephan Liel Foto: Stephan Liel

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