Allgemeine Berichte | 25.05.2021, 09:55 Uhr

Eine Aktion der Friedensgruppe der Barbarossaschule Sinzig

Friedensaktion zum Tag der Befreiung

Als Friedensbotschaft bemalten und beschrifteten die Friedensgruppe Steine und legten sie vor der historischen Stätte der Brücke von Remgen nieder. Foto: privat
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Sinzig. Der 8. Mai ist dem deutschen Gedächtnis als Ende des 2. Weltkriegs bekannt. Diesen Tag aber als Tag der Befreiung zu feiern, begann erst im Jahre 1985, als der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker in seiner eindrücklichen Gedenkrede den Begriff der Befreiung prägte und damit einen entscheidenden Wendepunkt in der deutschen Erinnerungspolitik auslöste.

Der Tag wird als Befreiung vom Nationalsozialismus und von der Diktatur Hitlers gefeiert. Wir feiern den Frieden, den wir seit 76 Jahren in Deutschland erleben dürfen.

Frieden ist jedoch kein Geschenk, sondern ein stets zu erarbeitendes und zu pflegendes Gut. Sich zu erinnern und der Geschichte bewusst zu sein, wachsam zu bleiben und sich für die freiheitlich demokratischen Werte der Gesellschaft zu engagieren - all dies ist Grundvoraussetzung für den Erhalt des Friedens und momentan aktueller denn je.

In diesem Sinne engagieren sich die Schülerinnen und Schüler der Barbarossaschule Sinzig in der Friedensgruppe, unter Leitung von Johanna Kretschmer. Den SchülerInnen ist längst klar, dass sie für eine friedliche Zukunft selbst etwas tun können, ja müssen.

Deshalb nahmen die SchülerInnen gerne an der diesjährigen Aktion zum Tag der Befreiung teil, zu der das „Friedensmuseum Brücke von Remagen e.V.“ eingeladen hatte.

Auch folgten sie dem Aufruf, Steine mit Friedensbotschaften zu beschriften oder zu bemalen und sie an der historischen Stätte der Brücke von Remagen niederzulegen.

Als Friedensbotschaft bemalten und beschrifteten die Friedensgruppe Steine und legten sie vor der historischen Stätte der Brücke von Remgen nieder. Foto: privat

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