Allgemeine Berichte | 24.01.2019, 11:04 Uhr

74. Demo gegen Bahnlärm

Friedhelm Münch spricht auf der Demo

Am 12. Februar vor dem Bahnhof Neuwied

Weißenthurm/Neuwied. Zur 74. „Dienstags-Demo“ konnte als Sprecher Friedhelm Münch gewonnen werden. Seit 6 Jahren, an jedem 2. Dienstag im Monat, um 19 Uhr, vor dem Bahnhof in Neuwied, treffen sich Bürger aus dem Mittelrheintal und Moseltal, um gegen den unerträglichen Bahnlärm zu demonstrieren. Bei dem Thema Bahnlärm gilt es dicke Bretter zu bohren. Es ist ein Unding, so Friedhelm Münch, dass die Deutsche Bahn AG, den Anliegern den Lärm von alten und lauten Güterzügen seit Jahrzehnten zumutet. Denn Bahnlärm macht krank und deshalb müssen alte und laute Güterzüge aus dem Rheintal und dem Moseltal verschwinden. Seit Jahren wird von der Deutsche Bahn versucht glaubhaft zu machen, dass bis 2020 der Lärm halbiert wird. Die Bürgerinitiativen in unserer Heimat wollen es erst glauben, wenn man dies durch Messung auch nachweisen kann. Wird dieser Termin nicht eingehalten, so fordern die Bürgerinitiativen Verkehrsminister Andreas Scheuer, wie von seinem Vorgänger vorgesehen auf, ab 2020 ein Fahrverbot für zu laute Güterzüge einzuführen. Eine deutliche Anhebung der Trassenpreise kann ebenfalls zu einer Erneuerung des alten Wagenparks führen. Die Bürgerinitiative IG Schutz gegen Bahnlärm und Erschütterungen e. V. Bad Hönningen, lädt alle Bürger ein, an dieser Demo teilzunehmen. Diese Dienstagsdemo findet übrigens bei jedem Wetter statt.

Pressemitteilung IG Schutz

gegenBahnlärm und

Erschütterungen e. V.

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