Dreck-weg-Tag der Gemeinde Ahrbrück

Frühjahrsputz in Feld und Flur

Frühjahrsputz in Feld und Flur

In und um Ahrbrück sammelten die Helfer Unrat ein. Am Ende war der Container randvoll. Foto: privat

09.04.2019 - 13:13

Ahrbrück. Bei bestem Wetter fand der Dreck-weg-Tag der Gemeinde Ahrbrück statt. Da schon im Vorfeld ausführlich in den Medien für den Termin geworben worden war, war er in der Gemeinde bekannt. Etwa 25 Mitbürger der Ortsgemeinde hatten sich um 9 Uhr am alten Spritzenhäuschen in Brück (besser bekannt als „Roter Hahn“) eingefunden, um an der alljährlichen Aufräumaktion in der Gemeinde teilzunehmen.

Ortsbürgermeister Walter Radermacher teilte die Trupps ein, und danach strebte jede Gruppe ihrem Bereich zu. Die Petri-Jünger, die wieder in großer Zahl anwesend waren, widmeten sich dem Ahrbereich, die anderen den illegalen Ablagerungen im Straßenbereich innerorts und außerhalb der Ortsgrenzen. Diesmal waren vor allem die Wanderwege im Bereich der alten Müllkippen in der Betrachtung. Die Müllkippen als solche sind natürlich tabu, aber es findet sich viel Müll im Umfeld, der durch Tiere etc. aufgewirbelt worden ist und jetzt auf den Wegen liegt.

Dann wurden natürlich die neuralgischen Punkte an den Kreisstraßen begangen. Viele „Mitbürger“ haben anscheinend ein Lieblingsplätzchen, an dem sie ihre leeren Flaschen, Fast Food-Reste, Süßigkeitenverpackungen etc. entsorgen. Da man diese Plätze kennt, haben die Müllentsorgungstrupps ihre Arbeit so optimiert, dass die illegale Entsorgung mit verhältnismäßig wenig Aufwand beseitigt werden kann.

Gegen 13.30 Uhr traf der letzte Trupp ein, und die von der Gemeinde zur Stärkung angebotenen Getränke und Brötchen mit Wurst mundeten nach der Anstrengung um so besser. Walter Radermacher bedankte sich bei allen Beteiligten für die Hilfe.

Ein zeigte sich: So viel Müll war in den letzten Jahren nicht angefallen. Der große Container war randvoll, obwohl in den letzten Monaten schon immer bei illegalen Entsorgungen direkt durch die Gemeinde agiert worden war.

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juergen mueller:
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aus Oberwinter:
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K. Schmidt:
Warum wird in dem Bericht so oft auf Corona hingewiesen? Oberwinter hat über 3.700 Einwohner, plus Potential aus den Nachbarorten. Wenn dann ein Verein dort nur 15 Mitglieder hat, hat das mit Corona doch nix zu tun. Es gibt Traditionsvereine, die zeitgemäß fortbestehen können. Schützenvereine gehören...
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