Remagener Nikolausmarkt bot stimmungsvolle Atmosphäre und Lichterglanz
Gäste freuten sich über ein tolles Angebot
Vereine, Institutionen, Einzelhandel, Gastronomie und fremde Marktbeschicker zogen an einem Strang
Remagen. Besser hätte es gar nicht sein können am Wochenende beim Remagener Nikolausmarkt. Die Temperaturen waren winterlich kühl, da schmeckten dampfender Glühwein, heißer Kakao, da lockten heiße Reibekuchen. Da gab es rund 50 Stände, die jede Menge Kunsthandwerk, Handwerk, Handarbeiten, Krippen, Krippenfiguren, Keramik- und Porzellandekorationen, Adventsgestecke und vieles mehr boten. Da zeigte sich auch der Remagener Einzelhandel von seiner bestens Seite und bot Schnäppchen, ob für sofort oder als Präsent für Weihnachten. Und so viele Vereine und Institutionen wie selten beteiligten sich am Nikolausmarkt. Und die Unterhaltung stimmte auch, ob auf dem Mittelaltermarkt oder die vielen musikalischen Highlights im Marktgeschehen. Und für einen im wahrsten Sinne glänzenden Eindruck hatte die Stadt Remagen mit vielen beleuchteten Tannenbäumen, dem beleuchteten Brunnen und den vielen leuchtenden Girlanden über den Innenstadtstraßen bestens gesorgt. Und das Publikum kam, kam in Scharen.
Herrschte schon Samstag bereits Hochbetrieb beim Remagener Nikolausmarkt, am Sonntag war dann so viel Betrieb, dass das Durchkommen schon Mühe machte. Und überall standen die Menschen in Trauben zusammen, genossen kulinarische Spezialitäten und die Möglichkeiten zum Shoppen. Urig, gemütlich, ansprechend, ausgesprochen gesellig und vor allem auch ein tolles Angebot zum Einkaufen von Weihnachtspräsenten für die Lieben, das kennzeichnete den Remagener Nikolausmarkt am Wochenende in der Fußgängerzone aus.
Buntes Angebot auf den Straßen und Plätzen
Veranstaltet von der Stadt Remagen um Marktmeister Günter Balas und der Werbegemeinschaft „Remagen mag ich“ um Vorsitzende Petra Pellenz zeigte sich der urgemütliche Nikolausmarkt von seiner besten Seite. Schon ab Samstagmittag tummelten sich die Marktgäste in der Innenstadt, besonders auf dem Mittelaltermarkt. Nach und nach nahm der Besuch zu und ab dem frühen Abend herrschte Hochbetrieb im Hüttendorf in der Josefstraße, in der Fußgängerzone und beim Mittelaltermarkt auf dem Marktplatz. Der Sonntag toppte dann alles, da ging ab dem Nachmittag nichts mehr. Die Gäste schoben sich durch den Nikolausmarkt und genossen Lichterspektakel, den Einkauf an den Ständen und in den Geschäften sowie die kulinarischen Genüsse, die überall geboten wurden. Allein schon an den parkenden Fahrzeugen war abzulesen, dass die Gäste nicht nur aus dem Kreis Ahrweiler kamen, sondern auch aus dem Siegburger, Bonner, Euskirchener, Kölner, Koblenzer und Neuwieder Raum. Das Konzept zum Remagener Nikolausmarkt ging erneut voll auf: uriger Mittelaltermarkt auf dem Marktplatz mit vielen Attraktionen, romantisches Hüttendorf in der Josefstraße mit viel gehobenem Kunsthandwerk und gemütlicher, familiärer Markt in der Marktstraße und der Bachstraße, bestückt von vielen Vereinen und Institutionen. Geöffnet hatten zudem einige der Galerien im Historischen Dreieck ihre Ausstellungen, sodass auch die Kunstfreunde ganz auf ihre Kosten kamen. Auch die Einzelhändler und Gastronomien konnten sich über regen Besuch freuen.
Hochwertige Waren lockten zum Kauf
Besonders schön war das Miteinander von Marktbeschickern. Ob Vereine oder Institutionen, ob fremde Marktbeschicker oder Remagener Einzelhändler und Gastronomen, alle beteiligten sich mit Angeboten für das große Publikum. An zig Ständen auf dem Adventsmarkt in der Marktstraße und der Bachstraße oder im romantischen Hüttendorf in der Josefstraße konnten sich die Gäste verwöhnen lassen und fanden ein tolles Warenangebot. Ob Kunsthandwerk, ob kleine Geschenke, ob Handarbeiten, ob Krippenfiguren oder gar ganze Krippen, ob Kugeln, die im Dunkeln leuchten oder bunte Minisocken handgestrickt, ob ausgefallener Schmuck oder Holzkunstwerke, die Auswahl war groß und vor allem keine Ramschware. So gab es durchaus die Möglichkeit, das eine oder andere Weihnachtsgeschenk einzukaufen beim Remagener Einzelhandel, der am Samstag Rabattaktionen in den toll geschmückten Geschäften bot, oder bei den Marktbeschickern. Und auch die Gastronomie beteiligte sich am Nikolausmarktgeschehen und bot Leckereien an Ständen vor ihren Gaststätten. So war das Zusammenspiel von Einzelhandel, Gastronomie, Vereinen und Institutionen, sowie fremden Marktbeschickern eine tolle Sache auch zum Wohle der Nikolausmarktgäste.
Zur Freude der kleinen Gäste gab es ein Kinderkarussell unweit des Mittelaltermarktes, und auch der Nikolaus beschenkte den Nachwuchs. Und natürlich war für die Kinder das viele Stroh auf dem Marktplatz der Renner, das Mal um Mal umgewälzt wurde.
Als besonderes Angebot gab es noch den Shuttlebus der Rhein-Meile, mit dem die Gäste des Remagener Nikolausmarktes kostenlos auch die Weihnachtsmärkte in Sinzig und Bad Breisig sowie umgekehrt, erreichen konnten. Und der Shuttlebus wurde mehr als gut angenommen. AB
Dichtes Gedränge herrschte in der festlich beleuchteten Innenstadt
Natürlich schaute auch der Nikolaus persönlich gerne auf dem Markt vorbei.
