Allgemeine Berichte | 09.10.2018

Unterwegs mit den Heimatfreunden Horchheim e.V.

Ganztagsausflug ging nach Trier und Himmerod

Die Teilnehmer waren von der Reise begeistert.privat

Koblenz-Horchheim. 30 Heimatfreunde machten sich zum Gedenken an den 200. Geburtstag von Karl Marx mit dem „Moselaner“ auf den Weg nach Trier. Zunächst konnten die Reiseteilnehmer während einer gut eineinhalbstündigen Freizeit Trier nach eigenem Gusto „erobern“. Am frühen Nachmittag besuchte die Reisegruppe dann gemeinsam das Trierer Stadtmuseum Simeonstift, um im Rahmen der rund 70-minütigen Führung „Stationen eines Lebens“ die bewegte Biografie von Karl Marx näher kennenzulernen: Marx´ Kindheit und Jugend in Trier, seine Studienjahre, seine beruflichen Erfahrungen und natürlich seine Zeit im Londoner Exil, wo Marx mehr als die Hälfte seines Lebens bis zu seinem Tod verbrachte. Die Teilnehmer waren von der Qualität der Ausstellung selbst und der der Führerin, die die Wege von Marx in gekonnter und anschaulicher Weise erörterte, gleichermaßen begeistert.

Weiteres Ziel der „Heimatfreunde“ war die Abtei Himmerod, gut eine Stunde Fahrzeit von Trier entfernt. Nach einer Stärkung in der Klostergaststätte nutzte die Gruppe die Möglichkeit bei einer Führung in der Abteikirche, vieles über die wechselvolle Geschichte des Zisterzienserklosters seit seiner Gründung im Jahr 1134 durch Bernhard von Clairvaux bis zur Auflösung des Konvents im Jahr 2017 zu erfahren. Abschließender glanzvoller Höhepunkt des Besuchs bildete eine kurze, aber imposante musikalische Darbietung auf der mächtigen Orgel der Abteikirche, bevor die Heimatfreunde die Heimreise nach Horchheim antraten, allerdings mit Zwischenstation im Weingut Wagner in Ehrenbreitstein bei gutem Essen und einem leckeren Glas Wein. „Et wor widder mo schön“, so die einhellige Meinung.

Die Teilnehmer waren von der Reise begeistert.Foto: privat

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