Allgemeine Berichte | 04.12.2018

Stadtsoldaten Linz feiert im Saal des Hotel Weinstock

Geburtstag des Corps und Ehrungen standen auf dem Programm

Kommandant Markus Paffhausen ehrte Theo Westhofen und Peter Frings (von links) für 50- bzw. 55-jährige treue Mitgliedschaft im Corps. privat

Linz. In Verbindung mit dem traditionellen Uhlesessen feierten die Stadtsoldaten in diesem Jahr ihren 85. Geburtstag. Die Veranstaltung begann mit dem feierlichen Einzug der Gulasch-Kapell in den in Rot-Weiß gehüllten vollen Saal. Der gut gelaunte Kommandant Markus Paffhausen eröffnete sodann das Geburtstagsfest und begrüßte Stadtbürgermeister Dr. Hans-Georg Faust, Verbandsbürgermeister Günter Fischer, Abordnungen der Linzer Corps und der Möhnen sowie befreundete Vereine aus Bendorf und Andernach, einen Vertreter der Roten Funken aus Köln und seine Stadtsoldatenfamilie. Gemeinsam mit Adjutant Michael Degen führte er dann souverän durch ein buntes Programm.

Als Erstes fand ein gelungener musikalischer Rückblick durch die Gruppe Uhles Underground in Verbindung mit geschichtsträchtigen Bildern und Videos statt. Diese tolle Idee fand anhaltenden Beifall. Dann konnte man die Aktivitäten des vergangenen Jahres in Bildern verfolgen. Markus Paffhausen stellte als Neuerung einen Jahreskalender mit historischen Fotos der Stadtsoldaten im A3- Format vor. Interessierte können ihn per E-Mail an Info@Stadtsoldaten-Linz.de zum Preis von zehn Euro bestellen. Mit dem „Crowdfunding-Projekt“ der VR-Bank Neuwied-Linz hat das Corps durch Spenden, vornehmlich durch die Kameraden und der VR-Bank die stolze Summe von 3.000 Euro für die Anschaffung neuer Musikinstrumente erhalten. Kommandant Markus Paffhausen dankte allen Spendern sehr herzlich. Seine Begrüßung von sechs ehemaligen Funkenmariechen wurde mit viel Beifall begleitet.

Neue „Brackenscheißer“

Bevor nun neue Mitglieder und Ehrungen vorgenommen wurden, stärkte man sich mit leckerem Uhles und kühlem Kölsch. Zunächst stellte man Jörg Kahlert, Simon Buch und Marcel Dreesen als neue aktive Kameraden vor, die feierlich als „Brackenscheißer“ vereidigt wurden. Des Weiteren begrüßte man elf neue inaktive Mitglieder, darunter Pastor Lothar Anhalt.

Kommandant Markus Paffhausen ehrte nun langjährige Mitglieder: Janina Mollberg (fünf Jahre Musikzug), Jan Profitlich (fünf Jahre Musikzug), Steffen Schreiber (fünf Jahre), Rudi Hardt (zehn Jahre), Stefan Unkel (zehn Jahre), Achim Felten (zehn Jahre), Lars Willscheid (15 Jahre), Christian Westhofen (15 Jahre), Florian Runkel (15), Michael Westhofen (20 Jahre), Jan-Erik Burkard (20 Jahre), Fabian Bündgen (20 Jahre), Andreas Salz (30 Jahre), Ralf Scheidt (30 Jahre), Thomas Baars (30 Jahre), Klaus Baars (35 Jahre), Klaus Birrenbach (35 Jahre), Michael Degen (35 Jahre), Friedhelm Pertzborn (40 Jahre), Bernd Burkard (40 Jahre). Theo Westhofen kann auf stolze 50 Jahre und Peter Frings auf 55 Jahre aktive Mitgliedschaft zurückblicken.

Multi-Tool und Corps-Akrobat

Mit Theo Westhofen haben die Stadtsoldaten ein technisch versiertes Mitglied. Er ist immer da und ansprechbar, wenn es um den Wagenbau geht, er hält den Fuhrpark fit, wartet und repariert ihn und ist fleißiges Mitglied im Team der Feldküche. Für seine lange Mitgliedschaft und seinen unermüdlichen Einsatz überreichte ihm der Kommandant eine Urkunde und ernannte ihn zum „Multi-Tool“.

Noch länger im Corps mit 55 Jahren ist Peter Frings. Auch er ist ein treuer Stadtsoldat, der dem Corps immer hilfsbereit zur Seite steht. Er wurde bereits vor fünf Jahren zum Corps-Akrobaten ernannt. Den Jubilaren zollte man Anerkennung unter lang anhaltendem Beifall.

Die langen Mitgliedschaften zeigen eine große Verbundenheit zum Corps. Durch die jungen Nachwuchskräfte besteht eine gesunde Mischung, die die Tradition im Linzer Karnevals hochhält. Bei 25-jähriger Mitgliedschaft erhält man die Möglichkeit, zum Ehrenoffizier ernannt zu werden. Dies traf in diesem Jahr auf Dennis Prokop zu, der dieses Ziel nach einer positiven Aufnahmeprüfung erreichte. Der Kameradschaftsorden für außerordentliche Verdienste wurde Thorsten Lahr übergeben.

Heimspiel für das Dreigestirn

Der Höhepunkt der Veranstaltung war der Einzug des Prinzen Baffy I. mit seinen Adjutanten Shelly und Franky. Sie wurden musikalisch vom Musikzug der Stadtsoldaten, der diese Session 35 Jahre besteht, begleitet. Er zeigte gleichzeitig seine neuen Musikinstrumente und führte neue und rekrutierte Mitglieder ein. Was ist das herrlich und stimmungsvoll, wenn das Dreigestirn aus aktiven Kameraden besteht. Der Beifall war enthusiastisch. Bei seinem Heimspiel war Prinz Baffy I. sichtlich gerührt und fühlte sich wie zu Hause. Er begrüßte seine Familie, überreichte den aktiven Kameraden seinen Orden und legte gekonnt mit seinen beiden Adjutanten sein Prinzenlied, das vom inaktiven Stadtsoldaten Norbert Reul komponiert und getextet worden ist, aufs Parkett.

Nach dem offiziellen Teil mischte sich das Dreigestirn unter seine Kameraden und erfreute sich in lockerer Gesellschaft. Man vergnügte sich bis in die frühen Morgenstunden, schmiedete neue Pläne und freute sich schon auf die kommende Karnevalssession mit Prinz Baffy I., Shelly und Franky.

Kommandant Markus Paffhausen ehrte Theo Westhofen und Peter Frings (von links) für 50- bzw. 55-jährige treue Mitgliedschaft im Corps. Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Mirko Walden: Es ging doch darum, dass nicht gewarnt wurde und die Lage nicht erkannt wurde. Ebenfalls wurden keine Maßnahmen umgesetzt. Was ist hierzu passiert? Was bringen neue Sirenen, wenn nicht evakuiert wird?...
  • Dieter Borrmann: Der landschaftlich großartige Weg unterhalb Brauselay über den Conder Kreuzweg nach Cond ist teils unbefestigt, teils sehr glatt, teils steil. Sehr gutes, rutschfestes Schuhwerk (Profilsohle) wird unbedingt angeraten.
  • Bertram: Das ist mittlerweile der 4. Bus der von dieser Marke vollkommen ausbrennt. Des Weiteren berichte die Rhein Zeitung darüber, dass der VREM 37. Busse der ersten Generation vorsichtshalber außer betrieb...
  • Fabian F: Nichts Neues gefühlt ein Bus pro Woche
Hausmeister, bis auf Widerruf
Image Anzeige
Dauerauftrag 2026
Rund ums Hause Mayen/Mendig
Dauerauftrag 2026
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
  WÄRMEPUMPE ÖL/GASHEIZUNG
Wohnträume - Wohnen & Garten im Blick
130 Jahre freiwillige Feuerwehr Bad Neuenahr und Tag der offenen Tür, 19.04.26
Empfohlene Artikel
Symbolbild.
494

Buchholz. Am Sonntag, dem 22.03.26 wurden im Rahmen eines Schadensfalls mit zwei toten und einem verschwundenen Damwild aus dem Gemeindegebiet Buchholz, Verbandsgemeinde Asbach (Kreis Neuwied) DNA-Abstriche genommen und an das Senckenberg Institut zur Analyse überstellt. Bei der Untersuchung der Proben wurde als Ergebnis „Wolf“ mit dem Haplotyp HW01 - daher zugehörig zur Mitteleuropäischen Flachlandpopulation - nachgewiesen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Jan Erik-Burkard (Leiter Unternehmenskommunikation & Events der VR Bank RheinAhrEifel) mit den Bewerbern, sowie Gewinnern des bundesweiten Vereinswettbewerbs „Sterne des Sports“ 2025.
8

Der bundesweite Vereinswettbewerb für gesellschaftliches Engagement

Bewerbungsstart für „Sterne des Sports“ 2026

Region. Die Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) rufen Sportvereine zur Teilnahme am bundesweiten Vereinswettbewerb „Sterne des Sports“ auf.

Weiterlesen

Maria Ginzler. Foto: privat
539

Die gebürtige Heimersheimerin hat sich im Kreisgebiet und darüber hinaus verdient gemacht.

Kreis Ahrweiler: Große Trauer um Maria Ginzler

Region. Nach kurzer Krankheit starb Maria Ginzler im Alter von 97 Jahren am Samstag, 11. April im Krankenhaus Mayen. Durch ihren ehrenamtlichen Einsatz hat sich die gebürtige Heimersheimerin im Kreisgebiet und darüber hinaus verdient gemacht.

Weiterlesen

Von links: Ortsvorsteher von Miesenheim, Stefan Kneib, gemeinsam mit Oberbürgermeister der Stadt Andernach, Christian Greiner.Foto: Stadtverwaltung Andernach / Elline Köckritz
20

Stadt Andernach verbessert Infrastruktur für Pendlerinnen und Pendler in Kooperation mit der Deutschen Bahn

Einfach umsteigen: Neue Fahrradabstellanlage am Bahnhof Miesenheim

Andernach. Die Stadt Andernach hat im Stadtteil Miesenheim eine neue Fahrradabstellanlage am Bahnhof errichtet. Das Projekt wurde in enger Abstimmung mit der Deutschen Bahn umgesetzt und stellt einen wichtigen Baustein für die Förderung nachhaltiger Mobilität dar.

Weiterlesen

Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Dauerauftrag 2025
Wir helfen im Trauerfall
Imageanzeige - Dauerauftrag
Anzeige "Rund ums Haus"
Wir helfen im Trauerfall
Bestellung Nr. 4300003040 - W100 - 606 // Wohnträume MYK
Koblenzer Kneipengeschichten
Wohnträume
Sonderseite 02 -Wohnträume NR
Wohnträume
Sachbearbeiter/in (w/m/d)
Anzeige Lagerverkauf
130 Jahre freiwillige Feuerwehr Bad Neuenahr und Tag der offenen Tür, 19.04.26
Stellenausschreibung: Betriebshof
10 Jahre Bella Vita Frauenfitness
130 Jahre freiwillige Feuerwehr Bad Neuenahr und Tag der offenen Tür, 19.04.26
online Anzeige Konekt Wirges