30 tote Wildgänse geborgen
Geflügelpest: Nachweis des Virus bei Wildvögeln im Rhein-Sieg-Kreis
Rhein-Sieg-Kreis. Bei mehreren Wildgänsen in Swisttal-Dünstekoven wurde jetzt das Aviäre Influenza Virus vom Typ H5 N1 (Erreger der sogenannten Geflügelpest) nachgewiesen. Die Tiere waren im Verlauf der vergangenen Woche verendet.
Bislang wurden über 30 tote Wildgänse geborgen, von denen acht Kadaver untersucht worden sind. Das Chemische Veterinär- und Untersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper (CVUA-RRW) hat bei allen acht Gänsen den Erreger der Tierseuche festgestellt. Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) als nationales Referenzlabor hat den Befund am 18.03.2026 bestätigt. Damit liegt ein offizieller Ausbruch der Geflügelpest bei Wildvögeln vor.
Aufgrund des bisher nur lokalen Geschehens wird derzeit von dem Erlass einer Aufstallungspflicht für Hausgeflügel abgesehen. Zudem handelt es sich bei den Hausgeflügelbeständen, die in der näheren Umgebung des Fundortes liegen, lediglich um kleinere Hobbyhaltungen. Allerdings werden aufgrund des dynamischen Seuchengeschehens alle Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter dazu aufgerufen, schon jetzt die entsprechenden Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten und wachsam zu sein.
So sollten beispielsweise Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter ihre Tiere (unter anderem Hühner, Gänse, Enten, Fasane, Wachteln) an für Wildvögel unzugänglichen Stellen tränken sowie Futter und Einstreu geschützt lagern und beim Betreten der Geflügelhaltungen Schutzkleindung tragen.
Bei erhöhten Tierverlusten im Bestand ist eine tierärztliche Untersuchung durch den Hoftierarzt oder der Hoftierärztin vorgeschrieben. Auch das vorsorgliche Aufstallen oder das Abdecken von Ausläufen (zum Beispiel mit Planen) gegen Einträge (zur Verhinderung des Kontaktes zu Wildvögeln sowie deren Kotausscheidungen) sind sinnvolle Maßnahmen.
Typische Symptome für eine Infektion mit H5N1 bei Geflügel sind Atemnot, Abgeschlagenheit, Flüssigkeitsansammlungen an der Kopfregion, Durchfall, Abfall der Eiproduktion und Blauverfärbung der Haut. Die Zeit zwischen Ansteckung und Auftreten der Symptome beträgt einige Stunden bis zu 21 Tage (abhängig von der Vogelart). Die Seuche kann danach schnell verlaufen und endet meist tödlich. Treten in kleineren Geflügelhaltungen bis zu 100 Tieren innerhalb von 24 Stunden mindestens drei Todesfälle auf, ist das ein deutlicher Hinweis auf Geflügelpest.
Informationen zur Tierseuche sowie Merkblätter und Tipps für Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter sind hier zu finden: www.rhein-sieg-kreis.de/gefluegelpest.
Wer totes Wassergeflügel oder tote Greifvögel findet, kann sich an das örtliche Ordnungsamt oder an das Veterinäramt des Rhein-Sieg-Kreises unter 02241 13-2335 wenden.
Pressemitteilung Rhein-Sieg-Kreis
Weitere Themen
Artikel melden
„Klimaschutz: Raus aus dem fossilen Gas!“
- Dr. Dr. Erhardt Gangen: Die Wissenschaft möchte von ihren komischen Behauptungen auch nichts wissen.
- Boomerang : Die Omas gegen Rechts bei einer Klimademo? Haben die Kids nicht ausgereicht die noch bei Mutti wohnen und keine Ahnung haben was das Leben kostet? Oder wurden Gegner fotografiert, denn die Chefin der Omas war ja bei der Stasi.
Peter Moskopp: „Ich bin überwältigt von diesem Ergebnis!“
- Erich Johannes: Hoffentlich werden die Wahlversprechen auch eingehalten.
COA-Woche 2026 in Koblenz: Ausstellung für Kinder aus sucht- und psychisch belasteten Familien
- U. M.: Hier wird unnötig Geld ausgegeben. Besser wäre es, die finanziellen Mittel an bestehende Projekte zu verteilen, anstatt etwas Neues aufzubauen.
- Rainer Hohn: Es wirkt ziemlich befremdlich, in einem sensiblen Beitrag über suchtkranke und psychisch belastete Kinder ausgerechnet eine Osterwerbung für ein Brauhaus zu platzieren.
Flammen greifen auf Wohnhaus über: Löscharbeiten dauern weiterhin an
24.03.: Flammeninferno in der Verbandsgemeinde Selters: Brand zerstört Carport und Auto
Herschbach. Um 12:44 Uhr erhielt die Polizeiinspektion Montabaur die Meldung über einen Brand in einem Einfamilienhaus in der Dr. Hans-Brüll-Straße. Beim Eintreffen der Polizeibeamten stand der Carport bereits vollständig in Flammen.
Weiterlesen
Evakuierung nach Bombenfund
24.03.: Kampfmittelräumdienst entschärft Fliegerbombe in Fürthen
Fürthen. Am Dienstag, den 24. März 2026, wurde im Neubaugebiet in der Nelkenstraße in Fürthen eine amerikanische Splitterbombe mit Zünder entdeckt. Der Fund ereignete sich gegen 13:40 Uhr während Tiefbauarbeiten.
Weiterlesen
Rhein-Lahn-Kreis übt den Ernstfall
Spontanhelfer-Übung „Sandmann“ erfolgreich durchgeführt
Rhein-Lahn-Kreis. Der Rhein-Lahn-Kreis hat am 21. März eine umfangreiche Katastrophenschutzübung zum Thema Hochwasser durchgeführt.
Weiterlesen
