Zahlreiche Gäste kamen zum „Jahresempfang Wirtschaft & Tourismus“ im Cochemer Kapuzinerkloster zusammen
Gelungene Premiere
Cochem. Jüngst fand zum ersten Mal ein gemeinsamer Jahresempfang der Wirtschaft und des Tourismus im „Kurvenkreis“ Cochem-Zell statt. Weit über 200 Gäste aus Wirtschaft und Politik folgten der Einladung des Wirtschaftsforums, der Wirtschaftsförderung Cochem-Zell und des Tourismusclusters und füllten den Pater-Martin-Saal des Kapuzinerklosters in Cochem bis auf den letzten Platz aus.
Dirk Barbye, Werkleiter bei den Kreiswerken Cochem-Zell, und IHK-Regionalgeschäftsführer Knut Schneider zeigten sich bei ihrer Anmoderation begeistert vom großen Andrang beim ersten Jahresempfang seit Beginn der Coronapandemie. „Wann, wenn nicht zu Jahresbeginn, sollen wir – trotz aller Krisen – optimistisch in die Zukunft blicken?“, so Barbye mit Blick auf die zuletzt gute Entwicklung der heimischen Wirtschaft, die den nötigen Mut für diesen Optimismus geben soll.
Dem stimmte auch Landrat Manfred Schnur in seiner Eröffnung zu: „An der großen Resonanz heute Abend merkt man, dass etwas gefehlt hat.“ Die anwesenden Gäste überzeugte Landrat Schnur von den Stärken des Landkreises, zu denen die hohe Gründungsquote, die gute digitale Infrastruktur und beste Voraussetzungen durch die Kindergärten und Bildungseinrichtungen im Landkreis zählen. Er hob dabei die Wichtigkeit eines gemeinsamen, geschlossenen Auftretens aller Akteure hervor. Eben diese Geschlossenheit kommuniziert auch die Standortmarketing-Kampagne des „Kurvenkreises“ Cochem-Zell durch das bewusste Weglassen des Trennstriches in der Markenbotschaft. Nahezu jedes der inzwischen 29 Partner-Unternehmen der Kampagne war auf dem Event vertreten.
Gastreferent Marcus Smola, Geschäftsführer einer großen internationalen Hotelkette, übernahm nach der Eröffnung durch den Landrat die Bühne – und bekam von diesem bereits gewaltigen Druck mit auf den Weg. „Wir hatten bislang noch nie Pech mit unseren Gastrednern“, leitete Schnur humorvoll den Beitrag Smolas ein. Und dieser überzeugte das Publikum auf ganzer Linie. Gekonnt wechselte er zwischen klassischem Vortrag und unterhaltsamen musikalischen Darbietungen am Klavier und band dabei sogar das Publikum im Kanon zu einem „Mitarbeiter-Loblied“ mit ein.
Bei aller Unterhaltung hatte Smolas Vortrag eine durchaus ernste und wichtige Botschaft: In Zeiten des Fachkräftemangels ist es für Unternehmen wichtiger denn je, nicht nur Gäste und Kunden, sondern insbesondere auch die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu motivieren und zu begeistern, und hierdurch schließlich zu halten. Ob kleine Aufmerksamkeiten oder große Gesten – eine gegenseitige Wertschätzung und die Bereitschaft voneinander zu lernen spielen eine essentielle Rolle in der Mitarbeitergewinnung und –sicherung. „Marcus Smola hat auf charmante und eindrückliche Art gezeigt, wie wichtig es für den Unternehmenserfolg ist, dass der Chef den richtigen Ton trifft“, lobte Knut Schneider den Auftritt Smolas.
Im Anschluss an den Vortrag hatten die Gäste die Gelegenheit zum Austausch und Netzwerken. Und diese nahmen alle Beteiligten nach zwei Jahren pandemiebedingter Unterbrechung, bei Fingerfood und kalten Getränken, wieder gerne wahr. Nach einem langen Abend im Cochemer Kapuzinerkloster ziehen die Veranstalter eine positive Bilanz.
Pressemitteilung der
Kreisverwaltung Cochem-Zell
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