Hospiz-Verein Rhein-Ahr e.V.

Geschichten aus dem Leben

Offener Gesprächstreff in Bad Neuenahr

13.05.2022 - 09:56

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Durch die Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 ist das Leben vieler Menschen im Ahrtal auf den Kopf gestellt worden. Sie haben zum Teil schlimme Verluste erlitten und das Gefühl für ihre persönliche Sicherheit verloren oder sogar das Vertrauen in das Leben. Das heißt, viele Menschen haben materielle Verluste durch Hochwasserschäden erlebt, mussten ihre gewohnte Umgebung verlassen, weil ihre Häuser und Wohnungen unbewohnbar geworden sind, sind teilweise selber an Körper oder Seele verletzt worden oder haben erlebt, dass Menschen in ihrer Familie und Nachbarschaft verletzt wurden oder verstorben sind.

Gefühle wie Verlassen-Sein, Leere, Verlust von Sicherheit und Vertrauen, aber auch Schuldgefühle oder Wut und Zorn werden deutlich spürbar. In dem Gefühlschaos kommen Fragen auf wie „Wie soll ich damit umgehen?“ oder „Was mache ich jetzt?“

Die Begegnung, der Austausch oder das gegenseitige Zuhören mit Menschen, die sich in der gleichen schmerzlichen Situation befinden, kann als Stütze und als Entlastung empfunden werden. In unserem offenen Gesprächstreff haben Betroffene die Gelegenheit, ihre Geschichten zu erzählen, und mit anderen Betroffenen zu teilen.

Der Gesprächstreff findet jeden Dienstag von 14 bis 16 Uhr bei einer Tasse Kaffee in der Begegnungsstätte des Hospiz-Verein Rhein-Ahr e.V., Hauptstraße 62, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler statt. Für Rückfragen Hospiz-Verein Rhein-Ahr e.V., Telefon 0151-16237383

Die Veranstaltung findet nach den geltenden Corona-Regeln statt.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Stellenmarkt
Weitere Berichte

Das Unfallauto war mit sechs Personen besetzt, hatte aber nur fünf Sitzplätze.

Auto überschlägt sich mehrfach auf A61: Mehrere Schwerverletzte

Am heutigen Sonnereignete sich um 17 Uhr auf der A61 in nördlicher Fahrtrichtung zwischen den Anschlussstellen Rheinböllen und Laudert ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem sechs Personen zum Teil schwer verletzt wurden. mehr...

Raubach: Reifen von mehreren Autos zerstochen und Nägel ausgelegt

Raubach. In der Nacht von Freitag auf Samstag, 5. bis 6. August, kam es in der Ortslage Raubach, im Bereich „Am Heidchen“, zu einer Sachbeschädigung an zwei geparkten PKW’s. Hierbei wurden mehrere Reifen der geparkten Fahrzeuge, durch Einstechen, beschädigt. Weiterhin wurden Nägel vor mindestens einem weiteren Reifen ausgelegt. Die Hintergründe der Tat sind Gegenstand laufender Ermittlungen. Zeugen,... mehr...

Montabaur: Rollerfahrerin bei Crash mit Auto schwer verletzt

Montabaur. Am Sonntag, 7. August gegen 15.45 Uhr befuhr eine 53-jährige Frau aus der VG Wirges (Motorroller) und eine 81-jährige Frau aus der VG Montabaur (PKW) in der genannten Reihenfolge die Koblenzer Straße in Montabaur aus Richtung Stadtmitte in Fahrtrichtung Niederelbert. Bei der ARAL-Tankstelle wollte die Rollerfahrerin nach links abbiegen und missachtete dabei den nachfolgenden Verkehr. Zeitgleich wollte die PKW-Fahrerin überholen und übersah den nach links gesetzten Blinker. mehr...

 
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
LESETIPPS
GelesenNeueste
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 

Firma eintragen und Reichweite erhöhen!
Kommentare

Brauchtum in Gefahr

aus Oberwinter:
Die von "näher dran" wissen, was da so seit Jahren und Jahrzehnten so (schief) gelaufen ist. Mit Corona hat das nicht viel zu tun. Die Berichterstattung wird oberflächlich gehalten um gewissen Personen nicht zu nahe zu treten. Diese Katastrophe war vorauszusehen - aber nicht abwendbar....
K. Schmidt:
Warum wird in dem Bericht so oft auf Corona hingewiesen? Oberwinter hat über 3.700 Einwohner, plus Potential aus den Nachbarorten. Wenn dann ein Verein dort nur 15 Mitglieder hat, hat das mit Corona doch nix zu tun. Es gibt Traditionsvereine, die zeitgemäß fortbestehen können. Schützenvereine gehören...
Jürgen Görgler:
Nicht nur wegen der Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, sondern auch mit Bezug zur Klimakrise wäre es doch interessant, geeignete Flächen im Kreis Ahrweiler mit großangelegten Photovoltaikanlagen (Solarparks) auszurüsten. Dies in Form von Genossenschaften, wo interessierte Bürgerinnen und Bürger...
Franz-Josef Dehenn:
Allen Bewohnern des Hauses wünsche ich, das Sie alle so schnell wie möglich wieder schnell Gesund werden...
Service