Allgemeine Berichte | 04.06.2025

Neues Booklet von Bernd Schrupp erscheint Anfang Juni.

Geschichtenbuch beleuchtet skurrile Seiten der Montabäurer Stadtgeschichte

„Montabäurer Merkwürdigkeiten“ heißt das neue Booklet, das der Autor und Geschichtensammler Bernd Schrupp (Mitte) sich ausgedacht hat. Bei der Umsetzung haben ihn Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher als Herausgeberin (links) und Karin Maas als Leiterin der Tourist-Info unterstützt. Foto: VG Montabaur / Christina Weiß

Montabaur. Kuriose Geschichte aus der Montabaurer Stadtgeschichte hat der Stadthistoriker Bernd Schrupp in seinem neuen Büchlein „Montabäurer Merkwürdigkeiten“ zusammengestellt – frei nach historischen Quellen und Erinnerungen. Von Beethovens Zwischenstopp bis zu einer Hausbesetzung in den 1980ern zeigt er die Stadt von ihrer ungewöhnlichen Seite. Das neue Booklet wird von der Stadt Montabaur herausgegeben und ist Ende Juni kostenlos in der Touristen-Info am Großen Markt in Montabaur erhältlich.

Ein berühmter Komponist, eine besetzte Villa, schräge Gestalten und bewegende Erinnerungen: Das neue Booklet, das wieder in enger Kooperation zwischen Bernd Schrupp, der Tourst-Information und der Stadt Montabaur entstanden ist, zeigt Montabaur von seiner ungewöhnlichen Seite. Skurril, spannend – und immer authentisch.

Nach den drei erfolgreichen Booklets zur Stadtbefestigung, zum Schusterhandwerk und zum Schloss trägt Schrupp nun Inhalte für ein weiteres neues Heft bei. Diesmal geht es um Geschichten, Merkwürdigkeiten und Anekdoten aus fünf Jahrhunderten der Schusterstadt. Dabei ist er auf viele skurrile Begebenheiten gestoßen. Die Geschichten werden frei nach historischen Quellen und Erinnerungen von kuriosen Ereignissen in Montabaur erzählt. Viele Geschichten hat Schrupp selbst niedergeschrieben, als weitere Autoren sind Jürgen Ketzer, Franz Josef Löwenguth, K.K. Meister, Paul Possel-Dölken, Uli Schmidt, Paul Widner und Stefan Wild sowie das Stadtarchiv in dem Büchlein vertreten.

Den Anstoß dazu gab ein Vortrag, den Schrupp gemeinsam mit dem 2020 verstorbenen Paul Widner einst in einem Seniorenheim hielt. Widner war Kommunalpolitiker, Lehrer am Mons-Tabor-Gymnasium und Stadtführer. Aus dem gemeinsamen Manuskript entwickelte Schrupp nun eine Sammlung dieser Geschichten. Diese geben spannende Einblicke in das Leben der Stadt.

Wer wusste schon, dass Ludwig van Beethoven auf seiner Reise von Bonn nach Wien in Montabaur Station gemacht hat? Oder dass Jugendliche in den 1980er Jahren so engagiert für ein eigenes Jugendzentrum kämpften, dass sie sogar ein Haus besetzten? Übrigens: Das Jugendzentrum feierte 2022 bereits sein 40-jähriges Bestehen.

„Die ersten drei Booklets, die wir mit Bernd Schrupp herausgegeben haben, werden sowohl von unseren Gästen als auch von der einheimischen Bevölkerung sehr gut nachgefragt“, erzählt sich Karin Maas, Leiterin der Tourist-Information. Sie freut sich über die Erweiterung der beliebten Reihe. Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher ergänzt: „Geschichte ist nicht nur das, was war – sondern auch das, worüber man heute noch schmunzeln kann.“

Die grafische Gestaltung des Booklets stammt von Katja Breidenbach-Schütz (Agentur 37punkt) und veranschaulicht die spannenden Geschichten teilweise mit Originalfotos.

Ab sofort gibt es das Booklet „Montabäurer Merkwürdigkeiten“– wie auch seine Vorgänger – kostenlos in der Tourist-Info Montabaur (Großer Markt). Bisher erschienen in der Reihe von Bernd Schrupp die Titel Befestigungen der Stadt Montabaur. Stadtmauer, Pforten & Türme, Montabaur – von Schustern, Schusterjungen & Mon-Stilettos und Das Schloss Montabaur – eine eindrucksvolle Kulisse für die Stadt und die Region.

Pressemitteilung der

Stadt Montabaur

„Montabäurer Merkwürdigkeiten“ heißt das neue Booklet, das der Autor und Geschichtensammler Bernd Schrupp (Mitte) sich ausgedacht hat. Bei der Umsetzung haben ihn Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher als Herausgeberin (links) und Karin Maas als Leiterin der Tourist-Info unterstützt. Foto: VG Montabaur / Christina Weiß

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