Allgemeine Berichte | 18.04.2018

Größter bundesweiter Einsatz seit Bestehen der Bundespolizei

Groß-Razzia gegen organisierte Kriminalität

Symbolbild. Quelle: Bundespolizei NRW

Region. Seit den frühen Morgenstunden führt die Bundespolizei nach eigenen Angaben die größte Zugriffs- und Durchsuchungsmaßnahme seit Bestehen der Behörde durch. An der bundesweiten Razzia sind nach Angaben eines Sprechers insgesamt rund 1500 Beamte im Einsatz. Dieser richtet sich gegen Schleusung, Zwangsprostitution und Ausbeutung. Die GSG9 ist dabei ebenso beteiligt und unterstützt bei den Exekutivmaßnahmen. Über 60 Objekte, darunter Bordelle und Wohnungen werden im Rahmen der Groß-Razzia durchsucht. In Rheinland-Pfalz sind unter anderem die Städte Speyer und Bad Kreuznach betroffen. Die Durchsuchungen werden durchgeführt, um umfangreiche Beweismittel sicherzustellen. Die Gruppierungen sollen unter anderem Frauen und Transsexuelle zur Zwangsprostitution nach Deutschland eingeschleust haben. Es wird gemutmaßt, das die eingeschleusten Personen so ihren Schleuserlohn abarbeiten mussten. -CF-

Symbolbild. Quelle: Bundespolizei NRW

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