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Offizieller Startschuss für 12,5 Kilometer lange Strecke durch eine herrliche Natur

Großer Ansturm auf den neuen „Schöwer Rundwanderweg“

Arbeitsgruppe kümmert sich um die Pflege und den Erhalt des Weges

06.08.2018 - 10:17

Giershofen. Die Wälder, Wiesen und Wege rund um Giershofen gibt es schon lange. So richtig interessant werden Feld und Flur aber erst, wenn es einen offiziellen „Schöwer Rundwanderweg“ gibt. Der wurde am Sonntag mit dem symbolischen Durchschneiden eines Bandes und einer gemeinschaftlichen Wanderung offiziell eröffnet. Nahezu 100 Naturfreunde nahmen die Gelegenheit wahr, bei der Premiere dabei zu sein. Ortsbürgermeister Wilfried Ehrenstein erklärte im Gespräch mit „BLICK aktuell“ die Entstehungsgeschichte des neuen Freizeitangebots: „Im Rahmen der Dorfmoderation, die 2016 bei uns begonnen hat, hatten sich verschiedene Arbeitskreise gebildet, darunter einer für Tourismus und Ortsbild. Hier kam die Idee auf, einen Wanderweg anzulegen. Mit einer kleinen Gruppe wurden erst mal die schon bestehenden schönen Rundwege abgegangen. Dann begann die Arbeit mit dem Freischneiden von zugewachsenen Stellen. Als Nächstes hat die Gruppe Sponsoren gesucht, die einen Teil der Kosten übernehmen konnten. Dadurch war der Arbeitskreis in der Lage, Ruheliegen und Sitzplätze zu bauen und auf der Strecke anzubieten. In diesem Jahr wurden die Arbeiten abgeschlossen. Zuletzt war die ganze Strecke dann noch beschildert worden, sodass auch ortsfremde den Weg immer leicht finden können. Die Strecke ist insgesamt 12,5 Kilometer lang. Aber für nicht so geübte Wanderer besteht immer die Möglichkeit, zwischendurch Abkürzungen zu benutzten und die Streckenlänge auf die eigenen Möglichkeiten zu reduzieren.“


Dorfgemeinschaftshaus war Start und Ziel der Wanderung


Start und Ziel der Eröffnungswanderung war das Giershofener Dorfgemeinschaftshaus. Von dort führt der Weg Richtung Bismarkhütte und von dort aus in den Märkerwald hinein. Dann links haltend bergab Richtung Ochsenbruch und von dort aus zurück Richtung Giershofen, an den Rotherhof Weihern vorbei. Von dort führt die Strecke am Hof Roth vorbei über eine kleine Brücke Richtung Großmaischeid. Am Standort der ehemaligen Giershofener Turnhalle ist wieder ein Ruheplatz eingerichtet. Von dort führt der Weg am Aussiedlerhof Mendel vorbei Richtung Schönholz in den Wald. Im Wald gibt es wieder einen schönen Rastplatz mit einer Bank unter einer alten Eiche. Von da geht man bergan Richtung Autobahn und in einem Linksschwenk Richtung Brückrachdorf, wo der Weg an einem schönen Biotop vorbeiführt. Dort biegt man ab wieder Richtung Giershofen.

Die Liegen/Ruhebänke, die Sitzbänke und die Tische für eine kleine Vesper haben die Mitglieder des Arbeitskreises alle selbst gebaut. Auch eine kleine Fußgängerbrücke wurde komplett neu angelegt. Für die Finanzierung wurde auch ein Zuschuss aus dem Dorferneuerungsprogramm verwendet.


Arbeitskreis kümmert sich um den Wanderweg


Aus dem Arbeitskreis heraus entstanden ist eine feste Gruppe, die sich um den Erhalt des Schöwer Wanderwegs kümmern will. Als äußeres Erkennungszeichen tragen die Mitglieder der Gruppe eigens für diesen Zweck entworfene hellblaue T-Shirts.

In loser Folge treffen sie sich und gehen gemeinsam wandern, auch auf dem Rheinsteig oder dem Westerwaldsteig oder anderen schönen Wegen. Aber ganz begeistert sind die fleißigen Schöwer Wanderer natürlich von ihrem eigenen Weg. Sie lieben die abwechslungsreiche Strecke, an Wiesen vorbei und durch Wälder und die besondere Romantik der Rotherhof-Weiher. Aus Erfahrung können sie sagen, dass man für den Schöwer Rundweg circa vier Stunden benötigt, wenn man die Landschaft genießen und auch mal kleine Pausen einlegen möchte. An der Eröffnungswanderung nahm auch der Erste Kreisbeigeordnete Michael Mahlert teil, der die tolle Dorfgemeinschaft in Giershofen lobte und betonte, wie verbunden sich der Kreis Neuwied mit den örtlichen Initiativen fühlt und diese deshalb auch gerne fördert. Auch Stadtbürgermeister Thomas Vis sowie die VG-Beigeordnete Martina Jungbluth als Vertreterin von Bürgermeister Horst Rasbach waren beim Startschuss für den neuen Schöwer Rundwanderweg dabei.

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Kommentare
juergen mueller:
Ja - das Ordnungsamt ist viel mehr als nur "Knöllchen". Dafür braucht es auf dem Foto keiner mediengeiler politischer Vertreter, die keinen Anlaß auslassen, mit ihrer gestellten Anwesenheit darauf hinzuweisen, dass ohne sie nichts geht - ein Trugschluß, den noch nicht jeder begriffen hat. Man sonnt sich halt bei jeder Gelegenheit in Situationen, die anscheinend ohne künstlich politisch inszenierte Sonneneinstrahlung offensichtlich verblassen würden. Und die Farbe offenbart es dann doch - man bleibt halt "blass".
juergen mueller:
Wenn einem die Felle davon schwimmen, dann greift man halt nach etwas, was man mit seiner (un)sozialen Einstellung Jahrzehnte ganz einfach wissentlich ignoriert hat. Seit wann interessiert die SPD-Fraktion unter dem Fraktionsvorsitz von Lipinski-Naumann MENSCHEN mit niedrigen/mittleren Einkommen? Bisher konnten mit deren unverhohlenen Zustimmung Investoren ohne Rücksicht auf eine "soziale Quote" bauen auf Teufel komm raus. Diese plötzliche vermeintlich soziale Kehrtwende stinkt nur noch. Das einzig sinnvolle Instrument war bisher nur das, dessen Töne in den eigenen Kram passten. Diese Schleimer- u.Anbieterei um Wählerstimmen ist nur noch erbärmlich.
Marcel Iseke:
Die "jetzigen gefährlichen Einfahrten" sind dann nicht mehr gefährlich? Der Radweg muss einfach komplett freigegeben werden, für die Sicherheit unserer Fahrradfahrer, der Reduzierung des PKW Verkehrs, mehr Bewegung im Alltag, CO2 Reduktion und und und. Keine halben Sachen!!
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