Nievern im Laternenschein
Großer Martinsumzug – Tolle Atmosphäre
Nievern. Diakon Bernhard Müller und die Mutter-Kind-Gruppe der Pfarrgemeinde hatten mit einem Martinsspiel die große Schar der Zugteilnehmer begrüßt, die sich mit St. Martin Birgit Stoffel aus Dausenau bereits vor Beginn des Umzuges am Ende der Gartenstraße eingefunden hatten und sich bei Glühwein und Kinderpunsch auf den bevorstehenden Umzug eingestimmt hatten.
Unter den Klängen der Kadenbacher Musikfreunde schlängelte sich dann der Martinszug durch zahlreiche Nieverner Ortsstraßen, die von vielen Anwohnern mit Kerzen und Lampions in ein buntes Licht getaucht wurden . Die Feuerwehren aus Nievern und Miellen sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Zuges, der dann erstmals im Unterdorf hinter der Sporthalle endete. In seiner Ansprache ging Bernard Müller auf den christlichen Hintergrund der Feierlichkeiten ein, die ihren Ursprung im christlichen Leben des genau vor 1700 Jahren geborenen Bischofs aus Tours in Frankreich gefunden hatten. Gerade in der heutigen Zeit, in der viele oft nur noch mit ihrem persönlichen Wohlergehen befasst sind, sei es um so wichtiger, dass sich Menschen – ähnlich wie St. Martin - für andere einsetzen, ohne gleich an ihren eigenen Vorteil zu denken.
Als die Kapelle dann zum „Großer Gott, wir loben dich“ aufspielte, viele kleine und große Kehlen mit einstimmten und die Flammen des Feuers den Nachthimmel über dem Nieverner Wehr erleuchteten wurde es vielen nicht nur tatsächlich, sondern auch warm ums Herz .
Ortsbürgermeister Lutz Zaun dankte zunächst Bernhard Müller, der in diesem Jahr -zumindest in offizieller Mission – zum letzten Mal als Diakon die Martinsfeier der Ortsgemeinde mitgestaltete, da er Mitte 2017 in den wohlverdienten Ruhestand geht. Aber auch den vielen freiwilligen Helfern der Feuerwehren aus Nievern und Miellen, der Kolpingfamilie und dem Heimat- und Verkehrsverein sowie der Mutter-Kind-Gruppe, die die Gemeinde bei der Organisation und Gestaltung der Feier unterstützt hatten. Dank auch an Familie Hoffmann, die die „Location“ der Glühwein-Station im Oberdorf zur Verfügung gestellt hatte .
Bei Brezel, Glühwein und Kinderpunsch ließen die Zugteilnehmer auf dem vom HVN in Kerzenlicht eingetauchten Schulhof den offiziellen Teil der diesjährigen Martinsfeier ausklingen , ehe sie sich dann den von den Mitgliedern der Kolpingfamilie angerichteten „Düppekuchen“ im Pfarrheim munden ließen. Mit der Musik der Kapelle aus Kadenbach fand eine auch atmosphärisch schöne Martinsfeier ihren Abschluss.
Pressemitteilung
Ortsgemeinde Nievern
Die Jugendfeuerwehr war angetreten, um das Martinsfeuer zu entfachen.
Zahlreiche Zugteilnehmer betrachteten das Martinsfeuer aus sicherer Entfernung.
: Ein vollbesetztes Pfarrheim beim „Bräter- oder Düppekuchen-Essen“ der Kolpingfamilie.
