Allgemeine Berichte | 16.05.2023

Traditionelle Maikirmes der Kripper Junggesellen über vier Tage super besucht

Großes Festwochenende im alten Treidelort mit jede Menge Spaß, Musik, Kirmesfahrgeschäften und tollem Bürgerfrühstück

Pia Knöfler, Carla Kubila und Lea Luberau wurden als Sieger des Malwettbewers in ihren Altersklassen geehrt

(v.l.) Tim Weber, Lukas Loga, Ortsvorsteher Axel Blumenstein, König Martin Doll, zweiter Vorsitzender Georg Weber und Pastor Johannes Steffens beim Fassanstich.  Fotos: AB

Kripp. Gewohnt enormen Anklang findet Jahr für Jahr die Maikirmes der Kripper Junggesellen. Nachdem im vergangenen Jahr schon der Auftakt nach zwei Jahren Coronapause geglückt war, so war auch dieses Jahr die Kirmes wieder ein voller Erfolg. Da freuten sich vor allem die Kripper Junggesellen um Vorsitzenden Timo Schmitt und König Martin Doll. Die Mannen des „Freundschaftsbundes“ stellten erneut eine Superkirmes auf die Beine, die nicht nur die Feierfreudigen aus Kripp, sondern auch aus den umliegenden Orten anlockte. Und was die Jungs ehrenamtlich auf die Beine stellten, war schon bemerkenswert. Dafür waren sie nicht nur im Vorfeld, sondern auch an den vier Tagen mit rund 50 Helfern fast rund um die Uhr im Einsatz. So galt allen Helfern, auch denen von unterstützenden Vereinen ein ganz herzliches Dankeschön vom Vorstand des Junggesellenvereins und sicher auch von den vielen, vielen zufriedenen Gästen. Eine Menge hatten sich Timo Schmitt, Martin Doll und die gesamte Mannschaft der Junggesellen einfallen lassen, um die Bevölkerung und die Gäste zu verwöhnen, zu verwöhnen mit Musik, Tanz, Unterhaltung und kulinarischen Genüssen rund um die Uhr. Die Junggesellen hatten erneut alle Register ihres Könnens gezogen, um die traditionelle Kripper Maikirmes zu einem Erlebnis für alle werden zu lassen. Über die gesamte Viertage-Kirmes herrschte beste Stimmung im Festzelt und vor allen Dingen auch auf dem großen Platz vor dem Festzelt. Großen Zulauf fanden die Kirmesgeschäfte mit Kinderkarussell, Autoscooter, Schießbude, Kraftgerät, Spielzeug und vielem mehr, besonders der Nachwuchs hatte seine helle Freude daran. Doch auch die kulinarischen Genüsse im und vor dem Festzelt fanden ebenso wie Musik und Unterhaltung die große Begeisterung der Kirmesgäste.

Schon der Freitagabend war musikalisch ein Highlight. Rappelvoll war das Festzelt bei der Partynacht unter dem Motto „90er & 2000er Mega Party“, die DJ Fosco mit den besten Hits aus den Jahrzehnten der 90er und 2000er bestückte. Rappelvoll war das Zelt und hier amüsierte sich vor allem die jüngere Generation. Auch der Samstagabend mit der Kripper Mai Wiesn, die „Nacht der Tracht“ erwies sich als ausgezeichnete Wahl. Die Gäste kamen in Scharen und hatten ihre helle Freude an den „Partyräubern“, eine Band, die auch beim Münchner Oktoberfest und den Canstatter Wasen für beste Musik und Stimmung sorgt. Von zünftig bis modern begeisterten die Räuber das Kripper Publikum.

Zuvor hatte es traditionell nach der Festmesse und dem Festzug, begleitet von den Musikern der „Rheintaler“ und der Feuerwehr, den Fassanstich, durch Ortsvorsteher Axel Blumenstein gegeben. Mit dabei natürlich Präsident Timo Schmitt, der zweite Vorsitzende Georg Weber, Junggesellenkönig Martin Doll, Präses Pastor Johannes Steffens und die Offiziere Lukas Loga und Tim Weber. Allerdings sollte es eine kleine Weile dauern, bis dass der Messinghahn im Bierfass festen Halt fand. Da mundete der goldgelbe Gerstensaft anschließend besonderes gut.

So wurde sowohl am Freitag als auch am Samstag mit viel Freude bis in die Morgenstunden gefeiert. Hochbetrieb herrschte allerdings nicht nur im Festzelt, sondern auch besonders vor dem Festzelt, wo mit Getränkebrunnen und Imbiss des „Bufig“-Teams alles für die kulinarische Versorgung vorbereitet war.

Und kaum hatten die Junggesellen in den frühen Morgenstunden des Sonntags das Festzelt wieder auf Vordermann gebracht, konnten sie gleich bei der Vorbereitung für das Bürgerfrühstück am Sonntagmorgen starten. Rund 100 Frühstückgäste kamen und genossen das liebevoll und frisch zubereitete Bürgerfrühstück. Für die Mütter gab es natürlich am Muttertag ein extra Gläschen Schampus zum Frühstück. Ab dem späten Vormittag gab es in diesem Jahr wieder einen Bürgerfrühschoppen, mittags lockte wieder die Imbissbude mit herzhaften Leckereien und am Nachmittag fand die reich gedeckte Muttertagskaffeetafel großen Anklang. Am späteren Nachmittag wurden zudem die Sieger des Malwettbewerbes gekürt, den die Junggesellen ins Leben gerufen hatten. Viele Bilder zu den Themen „Kirmes“ oder den Ort „Kripp“ waren eingereicht worden und eine Jury hatte die besten Gemälde ausgesucht. Bei den bis 7-jährigen siegte Lea Luberau, bei den 8- bis 9-jährigen Carla Kubilla und bei den 10- bis 12-jährigen Pia Knöfler. Da war die Freude über die Preise natürlich groß. Prämiert wurden jeweils die ersten drei jeder Altersklasse. Auch die Tombola hielt Überraschungen parat. Zu jedem Getränk gab es ein Freilos, das bei Gewinn an den Kirmesbetrieben eingelöst werden konnte.

Während des ganzen Tages unterhielt DJ Jörg mit Musik. In den Abendstunden lief der Kirmesbetrieb dann langsam aus und die Junggesellen sowie die Bürgerschar konnte sich auf den Kirmesmontag vorbereiten, an dem ab Mittag sowohl Imbiss- als auch Getränkewagen geöffnet waren. Um 16 Uhr startete nach erneutem Festzug der Königsball mit der Party Band Eifeldampf. Beim Königsball wurde nicht nur der König Martin Doll ausgiebig gefeiert und mit dem Orden der Stadt Remagen ausgezeichnet. Zusätzlich wurde Frank Kremer mit einer Urkunde für seine 25-jährige Zugehörigkeit zu den Kripper Junggesellen geehrt und gefeiert. Und eines muss man verdeutlichen: Ohne den ehrenamtlichen Einsatz so vieler Helfer der Junggesellen wäre eine solche Kirmes, die über vier Tage Jung und Alt begeistert hat, nicht möglich. AB

Die Kripper Junggesellen.

Die Kripper Junggesellen.

Siegerehrung des Malwettbewerbs.

Siegerehrung des Malwettbewerbs.

Schon vor dem Festzelt herrschte Hochbetrieb.

Schon vor dem Festzelt herrschte Hochbetrieb.

Die Band „Rheintaler“ ist jedes Jahr mit dabei.

Die Band „Rheintaler“ ist jedes Jahr mit dabei.

(v.l.) Tim Weber, Lukas Loga, Ortsvorsteher Axel Blumenstein, König Martin Doll, zweiter Vorsitzender Georg Weber und Pastor Johannes Steffens beim Fassanstich. Fotos: AB

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