Rheinhöhenhalle Oedingen
Großes Schultreffen
Über 100 Schüler der Jahrgänge 1957 bis 1969 trafen sich - Wiedersehen mit Lehrer Tack
Oedingen. Sonnenschein über der Rheinhöhenhalle in Oedingen, aber vor allem Sonnenschein in den Herzen der eingeladenen ehemaligen Schüler der Volksschule Oedingen. Die fixe Idee einer damaligen Schülerin führte zur Inspiration bei Wolfgang Tack. Eine von ihm dann akribisch betriebene Organisation, unterstützt von einem Organisationsteam, machte dieses riesige Treffen von „Ehemaligen“ letztendlich möglich. Und so trafen sich über 100 Personen aus den Geburtsjahrgängen 1957 bis 1969 zu einem außergewöhnlichen Klassen- beziehungsweise Schultreffen. Um die 60 ehemaligen Schüler leben heute noch in dem Remagener Höhenort Oedingen. Der Rest ist inzwischen rund um Deutschland verstreut. Selbst aus der Bundeshauptstadt Berlin waren zwei „Schüler“ angereist. Und sogar vom Ammersee konnte man eine „Ehemalige“ wiedersehen. Eine einprägende Rede des heute im Ruhestand lebenden Lehrer Tack eröffnete nach Kaffee und Kuchen den spannenden wie äußerst amüsanten Rahmen des Zusammentreffens. Gefolgt von Film-, Dia- und Bildmaterial per Beamer, hörte man nur noch „Ah’s“ und „Oh’s“ in der Rheinhöhenhalle. „Weißt du noch…“ – „Guck mal da“… - es gab sich so viel zu erzählen und Gesprächspartner tauschten immens. Viele „Schüler“ hatten ebenfalls noch alte Utensilien mitgebracht, welche nun von allen bestaunt wurden. An jeder Ecke wurden sogenannte „Anekdötchen“ erzählt und in den Gesichtern der Beteiligten spiegelte sich Freude pur wieder. Presse und Fotografen hatten jede Menge zu tun und immer wieder schöne Momentaufnahmen, „Schnappschüsse“ vor der Linse. „Standing ovations“ erlebte Wolfgang Tack dann, als ihm und seiner Gattin als Dank für diese fantastische Zusammenkunft ein Präsent überreicht wurde. Gefühlte 10 Minuten hielt der donnernde Applaus aller Anwesenden an. Sichtlich gerührt ergriff Frau Tack als erste das Wort. „Dankeschön… und ab morgen habe ich jetzt meinen Mann und ein Telefon wieder. Eine schwierige und stressige Organisationszeit liegt dann hinter uns. Aber das Ergebnis macht alles wieder wett und uns glücklich.“ Gesellig ging es dann in die Abendstunden, wo ein „kleines Buffet“ auf alle Anwesenden wartete. Gestärkt hatte man anschließend Zeit für viele, viele Gruppen und Einzelgespräche, ließ bei Geschichten aus der Vergangenheit bis heute in die Gegenwart, den gemeinsam erlebten Tag ausklingen und Revue passieren. Möglich wurde dieser, so schnell nicht zu vergessende Tag allerdings auch erst durch viel Herzblut und Engagement der Organisatoren. Ebenso die vielen fleißigen Hände aller Helferinnen und Helfern sowie freiwilligen Kuchenspenden ermöglichten diesen reibungslosen Ablauf. Und durch Austausch von Adressen, Telefonnummern und e-Mailadressen ist ein zukünftiger Kontakt, wenn gewünscht, gewährleistet. So blicken die Initiatoren auf einen tollen Tag zurück, sind sich aber auch einig. „Es hat sich gelohnt, das positive Feedback der Ehemaligen bekräftigt dies nur.“
Die über 100 ehemaligen Schüler hatten sich viel zu erzählen.
Olaf Wulf bedankte sich im Namen aller beim Ehepaar Tack. Foto: Picasa
