Allgemeine Berichte | 25.11.2022, 11:33 Uhr

Dernbacher Gruppe Katharina Kasper

Großzügige Spende

Familie Daubach spendet Hospiz St. Thomas 2.100 Euro

Barbara Lassmann-Daubach und Heiko Daubach mit Hospizleiterin Eva-Maria Hebgen (rechts)  Foto: Dernbacher Gruppe Katharina Kasper
67

Ahrweiler. Heiko Daubach ist ein Mann, der in der Blüte seines Lebens steht. Als er mit seiner Frau Barbara Lassmann-Daubach zusammen an der Tür des Hospiz St. Thomas klingelt, ist es ihr erster Besuch in einem Hospiz. Im Gepäck haben sie einen Spendenscheck über 2.100 Euro. Vor zwei Jahren hatte Herr Daubach schon einmal 800 Euro gespendet, doch durch Corona war ein Besuch nicht möglich.

Beide sind positiv überrascht, als sie die hellen Räume des Hospizes betreten und sich gemeinsam mit der Hospizleiterin Eva-Maria Hebgen an einen Tisch vor der großen Schiebetür zur Terrasse setzen. Hinter ihnen wird in der zu dem großen zentralen Raum geöffneten Küche gerade Kaffee zubereitet. Draußen auf der Terrasse sitzen zwei Gäste und rauchen eine Zigarette. Die flache Novembersonne strahlt in den Raum. „Das ist eben der Unterschied zueinem Krankenhaus, hier bekommen die Gäste auch ein Bier, wenn sie darauf Lust haben“, überrascht die Hospizleiterin Eva-Maria Hebgen die Gäste auf deren Nachfrage.

Die Spendensumme in Höhe von 2.100 Euro kam bei der Geburtstagsfeier zum Sechzigsten zusammen, berichtet Herr Daubach: „Man hat doch schon alles, und darum haben wir die Gäste gebeten, für das Hospiz zu spenden und beim Fest eine Spendenbox aufgestellt.“ Fast alle der zirka 60 Gäste haben mitgemacht.

Barbara Lassmann-Daubach hat die Erfahrung des Sterbens und Todes mit ihrem Vater gemacht, den sie nach der Entlassung aus dem Krankenhaus zuhause betreute: „Man fühlt sich überfordert“, erklärt sie, „obwohl Vater nach nur zwölf Tagen gestorben ist.“ Die Betreuung im Hospiz nimmt die Last der Verantwortung von den Angehörigen. Die Gäste, so werden die im Hospiz betreuten Menschen mit Respekt benannt, erhalten eine optimale palliativmedizinischpflegerische Betreuung, sodass sich die Angehörigen ganz der emotionalen Seite widmen können, wozu am Ende auch das Abschiednehmen gehört.

Das Hospiz ist auf Spenden angewiesen, so will es schon die Satzung, dass ein Teil der laufenden Kosten über Spenden getragen wird. Aber es gibt noch viel mehr, wofür Spendengelder benötigt werden. Angefangen bei der Beschaffung von Deko- oder Bastelmaterial über die Weiterbildung der Pflegekräfte zum Beispiel in der Aromatherapie bis hin u Instandhaltungskosten müssen viele Ausgaben auch über Spenden mitfinanziert werden.

Neben Spenden gibt es auch die Möglichkeit, das Hospiz über eine Patenschaft zu unterstützen. Infos dazu gibt es auf der Website www.hospiz-dernbach.de.

Pressemitteilung der Dernbacher Gruppe Katharina Kasper

Barbara Lassmann-Daubach und Heiko Daubach mit Hospizleiterin Eva-Maria Hebgen (rechts) Foto: Dernbacher Gruppe Katharina Kasper

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Empfohlene Artikel
Die neue Brücke in der Beckenkampstraße, die über die darunterliegende Bahnstrecke führt, ist seit wenigen Tagen für den Fuß- und Radverkehr freigegeben.
11

Die Fuß- und Radwegebrücke in der Beckenkampstraße im Koblenzer Stadtteil Horchheim wurde kürzlich nach einem umfangreichen Neubauprojekt wiedereröffnet. Die ursprüngliche Bogenbrücke aus dem Jahr 1914 war im Herbst 2022 abgerissen worden, um Platz für den modernen Ersatzbau zu schaffen. Während der Bauphase mussten technische Anpassungen vorgenommen werden, die den Zeitplan beeinflussten und die Nutzung der Bahnsperrpausen veränderten.

Weiterlesen

Die Versteigerung brachte die beeindruckende Summe von 1.674,50 Euro ein.
11

Raimund Wittlich engagiert sich seit über zwei Jahrzehnten für krebskranke und hilfsbedürftige Kinder bei der VOR-TOUR der Hoffnung. In dieser Zeit hat er sich als engagierter Spendensammler und „Kümmerer“ einen Namen gemacht und durch kreative Ideen immer wieder überrascht. Sein Talent, Potenziale für den guten Zweck zu erkennen, zeigte sich auch in der Geschichte des Unimog-Modells von Jörg Sombrutzki aus Roßbach.

Weiterlesen

Eine interessante Podumsdiskussion zu Kommunalarchiven, an der (von links) Prof. Dr. Wolfgang Dobras, Dr. Katharina Thielen, Dr. Max Plassmann und Dr. Sabine Schneider teilnahmen, rundete die Eröffnung des neuen Stadtarchivs im Forum Confluentes in Koblenz ab.
19

Das Stadtarchiv von Koblenz hat nun eine neue Adresse: Es ist in das Forum Confluentes am Zentralplatz umgezogen. Mit der jüngst erfolgten großen Eröffnung wurde der lang geplante Umzug vom alten Standort an der Alten Burg nahezu vollständig abgeschlossen. Oberbürgermeister David Langner dankte den Mitarbeitenden und beteiligten Firmen, die den Umzug ermöglichten, und betonte die Bedeutung der Bewahrung der Stadtgeschichte für kommende Generationen.

Weiterlesen

Bildergalerien
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Hausmeister, bis auf Widerruf
Martinsmarkt Adendorf
Martinsmarkt Adendorf
Sessionseröffnung der KG Ringener Wendböggele, 14.11.26
Traueranzeige Wolfgang Kruft
Anzeige Stellensuche Rezeption
Stellenanzeige Kita Leitung / Erzieher / päd. Fachkräfte
Kerzesching im Jaade 2026
Weitere Artikel
Links: Straßenschild Rheinstraße, Mitte: Nostalgisches Bild der Rheinstraße/Vater Rhein (vom Stadtmuseum Andernach), Rechts: Frau Grafen heute
669

Andernach. Wenn Christina Grafen von ihrer Zeit in der Andernacher Rheinstraße erzählt, klingt es fast so, als würde man für einen Moment die Musik von damals wieder hören. Tanzflächen voller Menschen, mehrere Theken, an denen die Getränke ausgeschenkt wurden, ausgelassene Stimmung und mittendrin sie – meistens hinter dem Tresen, wo es selten ruhig zuging.

Von Dilara Köksal aus Andernach

Weiterlesen

v.l.n.r.: Daniel Phiesel, Christel Engeland, Stefan Raetz, Marcel Richter, Martin Warkentin
227

Rheinbach. Die Bürgerstiftung „Wir für Rheinbach“ hat auch für 2027 wieder einen Rheinbach-Kalender herausgebracht. Die Vorstände Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel und Marcel Richter: „Der Bildkalender erfreut sich auch in der 13. Auflage großer Beliebtheit und zeigt wieder interessante Rheinbacher Motive.“ Mit Martin Warkentin hat die Bürgerstiftung erneut einen jungen Fotografen aus Rheinbach gefunden, der mit einem eigenen Blick auf die Rheinbacher Motive schaut.

Von Stefan Raetz aus Rheinbach

Weiterlesen