Allgemeine Berichte | 07.12.2018

Projekttag an der Pater-Wald-Grundschule

Grundschüler wechselten Perspektive und nahmen im Rollstuhl platz

Projekt „Leben im Rollstuhl“ an der Grundschule in Kaltenengers: Die Schüler konnten das Leben im Rollstuhl nachempfinden. Foto: privat

Kaltenengers. J. Holzem vom Projekt „Leben im Rollstuhl“ besuchte die Pater-Wald-Grundschule in Kaltenengers. Die Klassen 3 und 4 bekamen die Chance, die Perspektive zu wechseln und in den Rollstühlen Platz zu nehmen. Zunächst beantwortete Herr Holzem ganz offen die vielen Fragen der Kinder zum täglichen Leben im Rollstuhl. Gespannt hörten sie zu, als er unter anderem beschrieb, wie man als Rollstuhlfahrer in Urlaub fliegt, sich duscht, auf Toilette geht und Sport treibt. Ebenso wollten die Kinder wissen, wie „gehende Menschen“ auf Rollstuhlfahrer reagieren. Anschließend bauten die Schüler und Schülerinnen Rollstühle auf und schon durften sie ihre eigene Beweglichkeit im Rollstuhl austesten. Sie fuhren Kurven, kippelten, drehten und „hüpften“ mit dem Rollstuhl, fuhren rückwärts, übten das Bremsen und schoben den Partner im Rollstuhl an. Als krönender Abschluss wurde im Rollstuhl noch ein Ballspiel mit zwei Teams ausprobiert. Die Kinder waren mit großer Begeisterung dabei und konnten auf diese Weise sowohl ihre Möglichkeiten als auch Grenzen beim Fahren im Rollstuhl austesten.

Herzlichen Dank an Herrn Holzem für den erlebnis- und lehrreichen Morgen!

Projekt „Leben im Rollstuhl“ an der Grundschule in Kaltenengers: Die Schüler konnten das Leben im Rollstuhl nachempfinden. Foto: privat

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  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
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