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Neue Mayener Tollitäten wurde am Samstag vom Präsidenten der „Alte Großen“, Christoph Schwab, vorgestellt

Guido I. und Elisabeth I. zwei Erzkarnevalisten des HCV regieren die Mayener Narrenschaar

11.11.2018 - 12:11

Mayen. „Et jaht endlech widda loss“, heißt es in Mayen, dann wenn „de Faasenaacht“ in der Eifelstadt beginnt. Und so war es auch am vergangenen Samstagabend in der karnevalistisch festlich dekorierten Halle 129, die zur Vorstellung des neuen Mayener Tollitäten mit vielen feierfreudigen, aus allen Himmelsrichtungen angereisten eisenharten Fastnachter gefüllt war.  Da waren sie alle wieder in Fahrt. Pünktlich um 19.11 Uhr ging das närrische Spektakulum los. Aufmarsch der „Alten Großen Mayener Karnevalsgesellschaft“ mit Präsident Christoph Schwab und seinem rot gefrackten Vorstand , darunter auch Ehrenpräsident Richard Kalenborn, Vertreter des Ehrenrates und viele Exprinzen. „Mir sain widda doh, dee Mayna Faasenaacht würd niemols unna john“ versprach der Spitzenmann der AGMK, Christoph Schwab, in seinem Opening, gab in gekonnter humoristischer Art, locker vom Hocker  Termine der „Faasenaacht“ wie die Proklamation am 13.1.2019, die Prinzenkrönung innerhalb der Galasitzung  am 2.2. 2019, oder die Herrensitzung am , 24.2.2019 bekannt, und wies auch gleichzeitig auf die Auflösung eines der am besten gehüteten Mayener Geheimnisse hin: „Wer wird wohl das neue Regentenpaar, der Regent, oder gar die Regentin in der Eifelstadt ? Heute Abend erfahrt ihr wer unsere Vaterstadt im Karneval 2018/19 regieren wird, ein „Er“, eine „Sie“, oder gar ein „Paar“, es wird auf jeden Fall eine lange Session“, so der AG Spitzenmann ehe er nach einem Schunkelwalzer, den ersten Programmpunkt, den musikalisch gekonnt von den „Grün Weißen“ intonierten Einmarsch der Ex-Prinzen „Uli“ mit Hofstaat und Gefolge ankündigte, die in gewohnter Manier noch einmal mit ihren emotionalen Stimmungsliedern der vergangenen Session (Wir rocken dee Mayena Faasenacht“, Karnevals-Flair auf die Bühne zauberten. „Es war für uns ein Traum, eine Zeit mit Euch allen, die wir niemals missen möchten“, rief Exprinz Uli inmitten seiner Mannschaft, den begeisterten Närrinnen und Narren, darunter auch viel „Blaues Blut“, von Ex- und kommenden Tollitäten, zu. Emotional beschworen sie alle, die im Mayener Karneval Verantwortung tragen oder aktiv mitarbeiten, „gemeinsam“ vieles für die gute alte Tradition, Mayna Faasenaacht“, in der geliebten Heimatstadt zu bewirken. Dann war für Christoph Schwab der Zeitpunkt gekommen, das „Geheimnis“ zu lüften: „Es ist so weit. Ich bitte Sie alle sich von ihren Plätzen zu erheben. Empfangen wir nun unsere neue Regenten“. Unter frenetischem Beifall, zogen zunächst alle Korporationen und Karnevalsbegeisterten Mayener Vereine zur Bühne, und zuletzt, als Höhepunkt das von allen erwarteten Mayener Prinzenpaar in der Session 2018/19,  Prinz „Guido I.“  und ihre Lieblichkeit Prinzessin „Elisabeth I.“ (Ehepaar Syri), ihren Pagen Alexandra (Syri), Claudia (Gotthard), und Monika (Fischer), dem Mundschenk Arne (Dybionka, sowie dem quirligen Hofnarren Dominik (Nöthen) zur Bühne.„Eines sohn mir Euch ihr lewse Leut –Euch ze regere, ess für uss de grüßte Freud“, war schon das Opening in der vorzüglichen närrischen Rede der aus Betzing stammenden Regenten Und die Hochwohlgeborenen beschworen ihre Untertanen: „Wir möchten euch alle in die fünfte Jahreszeit mitnehmen. Lasst uns gemeinsam feiern, Spaß haben und die Veranstaltungen und Gaststätten besuchen. Mayen ist als karnevalistische Hochburg bekannt und soll diesem auch wieder gerecht werden. Faasenaacht dat ess oos Freud – drüm feiert met uss ihr leewe Leut“. Oos Motto heißt: „Hause“, „Alzheim“, „Körmerisch“ , un „Netz“ -  mir sain „Maye“, aus ahnem Holz jeschnetzt“. Beide Mundschenke tauschten den „Becher der Freude“ aus. Schöne Geste, als der scheidende Prinz „Uli“ seinen „hochwohlgeborenen Nachfolgern“ und dessen Hofstaat, eingerahmt von den Mayener Erzkarnevalisten, seinen Prinzenorden verlieh. Die neuen Tollitäten revanchierten sich bei „Uli“ mit einem Feuerwehrauto als Präsent. Natürlich wurden, neben Blumengebinden auch bleibende Geschenke, von Hofstaat zu Hofstaat, ausgetauscht. Herrlich als Prinz „Guido“ mit seiner „Elisabeth“ unter den Klängen der Musik von DJ Sven, ein lockeres Walzertänzchen auf den Bühnenbrettern wagte. Natürlich hatten die „Neuen“, die ihr Palais in der „Hubertusruh“ eingerichtet haben, auch ein Sessionslied parat: Und dieser von Christoph Weber getextete und komponierte einfühlsame Beitrag war einfache Spitze und avancierte an diesem Abend schon zum „Ohrwurm“: Als alle mit dem Prinzenpaar sangen: „Faasenacht en Maye – es doch nur zesamme schön – Prinzenpaar de Hofstaat – all zesamme bess zur Möhn“. Einhellige Meinung aller Närrinnen und Narren beim anschließenden „Bad in der Menge“:: „Tollitäten wir liegen Euch zu Füßen“. Und Präsident Christoph Schwab brachte es auf den Punkt: „Liebes Prinzenpaar Guido und Elisabeth,  wir alle sind für Euch und Eure tolle Mannschaft da – wir alle stehn für Euch parat“. Dies wurde auch durch weitere Programmpunkte zum Ausdruck gebracht. Ob nun der hervorragende Mariechen-Tanz von Katrin Gäb, der flotte Beitrag des Tanzcorps der Prinzengarde, oder der Auftritt, der ihre Abschiedtournee feiernden bekannten Musikgruppe „Botzedresse“ Allemal sind´s „Renner im Karneval“. Und die Narren, die noch lange Gelegenheit hatten zur Musik von DJ Sven das Tanzbein zu schwingen, waren sich einig: „Das war schon mal ein tolles Opening im Mayener Karneval – da kann man noch auf einiges gespannt sein“.

-BS-

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Kommentare

Frühlingsfest

Am Samstag, 18. Mai

Helmut:
Das Fest war bestimmt ein tolles Erlebnis für jung und alt.
Uwe Klasen:
Zitat: „Die teure, symbolträchtige Energiepolitik gefährdet den Wirtschaftsstandort Deutschland“ ----- Da hat Herr Tack vollkommen Recht! Konsequent wäre es, wenn denn CO² wirklich zu einer Erwärmung des Weltklimas führen würde, auf eine CO² freie Stromerzeugung aus Kernkraft zu setzen! Und während in Deutschland die Politdarsteller und NGO's hyperventilieren und die angebliche Klimakatastrophe beschwören, ja herbei beten (!), schafft China Tatsachen und plant / baut Weltweit 300 Kohlekraftwerke! Deutschland und dadurch auch die EU werden dadurch, Global gesehen, abgehängt und rangieren unter „ferner liefen“!
Stefanie Stavenhagen:
Die CDU zeigt sich irritiert, dass die SPD das Thema Straßenausbau zum Stausee mittels Unterschriftenaktion noch mal auf die Tagesordnung holt. Der Vorstoß wird mit Verweis auf die finanzielle Problematik der Projektrealisierung als reines Wahlkampfmanöver abgetan. Gleichzeitig wird auch die jahrelange Untätigkeit kritisiert. Interessant ist allerdings, dass die CDU Oberbieber Herrn Löhmar (FWG) als Ortsvorsteherkandidaten unterstützt, der Monate nach der Initiative der Oberbieberer SPD ebenfalls für die gleiche Sache Unterschriften sammelt. Hierzu gab es von CDU-Seite keinerlei Anmerkungen. Vielleicht gab es auch temporäre Gedächtnisverluste, denn 2009 wurde der Straßenausbau in den Investitionsstock des Landes Rheinland-Pfalz aufgenommen. 2011 gab es eine Stellungnahme der Verwaltung zur Aufnahme in die Prioritätenliste. 2018 wurden Gelder für den Investitionshaushalt beantragt. Da hat die Beschäftigung mit dem Thema vielleicht doch nicht die ausreichende Intensität gehabt?!
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